Armin Götz Balkan Railways

Armin Götz

IGE Erlebnisreisen

Armin Götz, Balkan Railways: “Mit dem Blue-Balkan-Express geht es von Sofia über Dimitrovgrad nach Belgrad. Auf der Strecke werden die schönsten Schluchten des Balkans passiert. Karl May lässt grüßen!”
Gerd Hesse DNV

Gerd Hesse

DNV Touristik

Gerd Hesse, DNV Tours: “Meine persönliche Lieblingsstrecke ist unsere bewährte Reise „Masuren-Königsberg-Danzig“ mit unserem nostalgischen Classic Courier. Diese Schienenkreuzfahrt mit dem privaten Sonderzug führt über landschaftlich reizvolle Bahnstrecken, die von Regelzügen normalerweise nicht befahren werden. An Bord des Zuges wird stets frisch gekocht und ein 17köpfiges Gastro-Team ist um das Wohl seiner Gäste bemüht.”
Alexander Beidler Majestic Train Deluxe

Alexander Beidler

Majestic Train Deluxe

Alexander Beidler, Majestic Train Deluxe: “Der Majestic Train Delux, einer von gerade einmal 19 Luxuszügen auf der Welt, kann individuell gechartert werden – ganz nach dem Motto Reisen wie zu Kaisers Zeiten.”
Gero Birkenmeier Belmond

Gero Birkenmaier

Trains & River Cruises Belmond

Gero Birkenmaier, Director Sales Trains & River Cruises Belmond: “Meine Lieblingsbahnreise ist die Strecke London – Paris – Venedig mit dem Venice Simplon-Orient-Express, dem Nachfolger des legendären Orient Express. In den historischen, originalgetreu restaurierten Waggons aus den 1930er Jahren, erleben Gäste eine wahre Zeitreise und das Zugreise-Gefühl der Belle Époque.”

Entwicklertagebuch Teil 2: Kleine Änderungen und Sammeln von Feedback

Wir halten Sie auf dem Laufenden über die Entwicklung von inside.bahn.de.

Seit drei Wochen sind wir jetzt online mit inside.bahn.de. Wir sind mit den ersten Wochen sehr zufrieden – sowohl was die Zahlen, als auch was Ihre Rückmeldungen angeht. Bereits in den ersten Tagen gab es konkrete Fehlermeldungen und Verbesserungsvorschläge von Ihnen – in Kommentaren, per Mail und über Social Media. Vielen Dank dafür!

Haben Sie auch etwas entdeckt, das noch nicht so gut aussieht oder besser funktionieren könnte? Ich freue mich auf Meldungen in den Kommentaren oder via E-Mail.

Bleiben Sie in Kontakt zu inside.bahn.de und zur Service-Community

Sie haben eine Idee oder eine Frage? Wir freuen uns auf Ihre Meinung, Ihre Kritik und Ihre Anregungen zu inside.bahn.de oder zur Service-Community in Ihren Kommentaren.

Was gibt es Neues bei inside.bahn.de?

1. Browser-Kompatibilität

Wer schon einmal eine Webseite erstellt hat kennt das: Eine Seite zu erstellen, die auf allen Browsern funktioniert, ist beinahe unmöglich. Auch bei inside.bahn.de gab es hierzu einige Rückmeldungen. Von der Ansicht des RSS-Readers in Outlook 2010 über Mac OS X 10.9 in Kombination mit Safari 7.1.2 bis hin zum Internet Explorer 9. Ja, es lief noch nicht alles rund.

Das Meiste konnten wir beheben: Im Internet Explorer 9 sollte die Darstellung jetzt funktionieren. Auch die Probleme beim Mac müssten behoben sein. Ein Punkt bei dem wir leider nichts machen konnten: Der RSS-Reader in Outlook 2010. Dieser verwendet Microsoft Word als Rendering-Engine. Da können wir leider nichts machen. :-(

2. Yo!

Ja, wir wollten etwas ausprobieren. Wir haben ein Yo!-Plugin genutzt über das sich Interessenten per Yo!-App informieren lassen können, wenn es einen neuen Artikel gibt. Allerdings gibt es dabei einen kleinen Haken: Wir verwenden für Infoboxen, Zitate, Zahlen und Sharing-Bilder so genannte “Custom Post Types” von WordPress. Das sind also eigenständige Beiträge, die in die “normalen” Beiträge eingebunden werden. Die Custom Post Types sind aber nicht über eine eigene URL erreichbar. Die Folge: Wenn wir eine Infobox angelegt haben um diese in einen neuen Artikel einzubinden, gab es eine Benachrichtigung über einen neuen Beitrag. Die Yo!-Nutzer sind aber bei uns auf der Fehlerseite gelandet. Bei den Beiträgen gab es also drei falsche Benachrichtigungen bevor der eigentliche Artikel veröffentlicht wurde. Daher haben wir uns entschieden, das Plugin zunächst einmal zu deaktivieren. Wir werden aber weiterhin nach Alternativen schauen.

3. Kleinere Bugfixes

Nebenbei haben wir noch ein paar kleine Fehler gefixt. So waren z.B. die Zahlenboxen in einer Sidebar etwas schmaler als die Infoboxen und es gab ein paar Darstellungsfehler bei den Infoboxen.

Woran wir gerade arbeiten

Zum einen haben wir noch das ein- oder andere Issue, das wir gerade bearbeiten. Zum Beispiel arbeiten wir gerade noch ein wenig an der Bewertungsmöglichkeit der Artikel. Außerdem bewerten wir noch einige Rückmeldungen von Ihnen.

Vor allem das Thema Login für die Kommentare treibt uns noch um. Einige Nutzer haben uns mitgeteilt, dass sie sich ein Login über soziale Netzwerke wünschen würden. Wir bewerten das im Moment noch. Eventuell kommt das in einer der Ausbaustufen.

Ein weiteres Thema, das uns wichtig ist: Die Barrierefreiheit der Seite. Da haben wir noch einige Defizite und arbeiten gerade an verschiedenen Anforderungen um die Webseite für möglichst viele Besucher angenehm zu gestalten.

Neben inside.bahn.de arbeiten wir mittlerweile intensiv an unserer angekündigten Service-Community für bahn.de. Letzte Woche hatten wir einen sehr guten Setup-Workshop mit unserem Partner, der die Community für uns umsetzt. Im Moment arbeiten wir hier vor allem an den einzelnen Pfaden für Benutzer der Community. Also z.B. für das Stellen von Fragen, die Beantwortung von Fragen. Daneben beschäftigen uns die Kategorien. Wir versuchen in möglichst übersichtlicher Form die Themen zu bündeln, zu denen die Nutzer – also Sie – Fragen stellen könnten. Derzeit haben wir die folgenden Kategorien vorgesehen:

  • Rückerstattungen und Ansprüche
  • Bahn Card / bahn.comfort
  • bahn.bonus
  • Tickets und Reservierungen
  • Sparpreise
  • Verbindungen und Streckennetz
  • bahn.de & DB Navigator App
  • Buchung und Stornierung

Auch hierzu freue ich mich auf Ihre Rückmeldungen. Sind die Kategorien für Sie verständlich, fehlt Ihnen eine Kategorie oder sollen wir eine Kategorie umbenennen? Gerne können Sie mir in den Kommentaren Ihre Meinung hinterlassen.

 

Sie sehen, es bleibt spannend und zeigt aber auch, wie wichtig Ihr Feedback für uns ist. Wir bleiben am Ball und hoffen, dass Sie uns dabei weiterhin begleiten.

Antje – Entwicklerin von inside.bahn.de

Eine Entwicklerin am SchreibtischHallo, ich bin Antje. Als Entwicklerin habe ich gemeinsam mit meinen Kollegen und dem Bahn-Team inside.bahn.de zum Leben erweckt. Auch in Zukunft arbeite ich an der Weiterentwicklung und freue mich auf den Austausch mit Ihnen. Da ich einen sehr guten Draht zu den anderen Kollegen habe, können Sie mit mir auch über die inhaltliche Ausrichtung oder beispielsweise Formate sprechen – nicht nur über die technische Seite.

5 Fakten zum Fundbüro der Deutschen Bahn

Sie haben etwas im Zug verloren? Diese Infografik macht Hoffnung...

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twas zu verlieren ist immer ärgerlich. Ganz gleich, ob es sich um den Verlust eines Gegenstandes von hohem materiellen oder ideellen Wert handelt. Zudem ist bei vielen Betroffenen die Hoffnung gering, Verlorenes wieder zu bekommen. In unserer Infografik wird deutlich, dass das unbegründet ist. Die Zahlen zeigen, wie viele Gegenstände täglich in den Fundstellen an deutschen Bahnhöfen abgegeben werden.

Fundservice der Deutschen Bahn

Insgesamt werden jährlich 250.000 Gegenstände, vom Regenschirm bis zum Laptop, in den Fundbüros der DB abgegeben. Davon finden 60 Prozent wieder zurück zu ihrem Besitzer. Bei Gegenständen von hohem materiellen Gegenwert, wie etwa Laptops, sogar 90 Prozent.
Haben Sie auch schon einmal etwas im Zug vergessen? Kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Derzeit sind 2,5 Millionen Gegenstände in der Datenbank des Fundservices der DB registriert. Vielleicht ist Ihre Tasche, Ihr Teddy oder das Surfbrett ja auch dabei.

Hier können Sie sich nach verlorenen Gegenständen erkundigen

Die App der DB Navigator
Der DB Navigator ist Ihr perfekter Reisebegleiter. Laden Sie die kostenlose App jetzt herunter und nutzen Sie alle Funktionen.
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Der IC Bus im Selbsttest – unterwegs auf der Gummischiene

Redakteur Wolf war im IC Bus von Berlin nach Kopenhagen unterwegs.

Wenn ich auf Reisen gehe, dann gerne über Land. Nicht, dass ich Angst vorm Fliegen hätte, doch ich finde es spannender, die Landschaft zwischen meinem Start- und Zielort beobachten zu können. Mein bevorzugtes Verkehrsmittel ist da – als braver Bahnmitarbeiter – natürlich die Bahn. Seit einiger Zeit bietet die Bahn nun mehr und mehr Verbindungen per IC Bus an. Das wollte ich nun endlich einmal testen und habe mir dafür die Strecke von Berlin nach Kopenhagen ausgesucht. Wer es kurz und knackig mag, findet meine persönliche Liste der Vor- und Nachteile am Ende dieses Artikels.

Berlin-Südkreuz (ZOB) um 14.05 Uhr:

Da steht er nun, ein Bus mit der Lackierung eines IC. Zugegeben, ein bisschen komisch ist das schon. Angesichts des Wetters denke ich aber nicht weiter darüber nach und sehe zu, dass ich schnell hinein komme. Mein Gepäck wird vom Busbegleiter übernommen und verladen. Ähnlich wie beim Fliegen, bekommt meine Reisetasche einen Anhänger und ich einen Zettel mit meiner Gepäcknummer. Das Be- und Entladen geht nur unter Aufsicht des Busbegleiters und gegen Vorlage des Gepäckzettels. So ist zumindest sichergestellt, dass keiner aus Versehen oder gar absichtlich ein fremdes Gepäckstück mitnimmt.

14.15 Uhr:

Pünktlich, ja, ganz recht, pünktlich geht es los. Das ständige Anfahren und Abbremsen im Berliner Stadtverkehr macht die Sache zunächst ziemlich wackelig. Mit reichlich Glück kann ich noch meinen Kaffee abfangen, den ich auf dem Klapptisch abgestellt habe, bevor er sich beinahe auf meinem Schoß verteilt. Apropos Getränke: was mir gleich ins Auge sticht, ist die Getränke- und Snackkarte, deren Preise mich angenehm überraschen.

15.45 Uhr:

Das Wetter wird zusehends schlechter und auf meinem Handy trudeln – wechselweise von meiner Mutter und einer Freundin – Nachrichten über die Wetterlage im Nordosten ein, wo gerade die beiden Sturmtiefs Felix und Elon aufeinander treffen. Laut aktuellen Meldungen soll der Fährbetrieb Richtung Dänemark bereits eingestellt worden sein. Ich bleibe dennoch optimistisch und bin zuversichtlich, dass es irgendwie schon klappen wird.

16.05 Uhr:

Unser Busbegleiter lässt uns per Durchsage wissen, dass der geplante Halt in Rostock ausfällt, da der Fährbetrieb zwischen Warnemünde* und Gedser tatsächlich eingestellt wurde. Stattdessen geht es nach Puttgarden, weil hier noch die Fähre nach Rødby fährt. An meiner Zuversicht ändert das nichts und ich lehne mich gelassen in meinen Sitz zurück.
*[Änderung der Redaktion, 13. Februar 2015]

16.45 Uhr:

Der Blick aus dem Fenster lohnt nicht wirklich, denn es regnet in einem fort und auch sonst bietet die Autobahn landschaftlich keine reizvollen Ausblicke. Ich beschließe die Zeit zu nutzen und meine ersten Eindrücke auf dem Laptop niederzuschreiben. Es gibt eine Steckdose pro Doppelsitz, jeweils an der Innenwand des Fensterplatzes. Bei der Buchung sollte man also darauf achten, dass man einen Fensterplatz bekommt, wenn man eine Steckdose braucht. Allerdings muss ich feststellen, dass die Größe des Klapptischs nicht wirklich für einen durchschnittlichen Laptop (in meinem Fall 15 Zoll) ausgerichtet ist. Trotz ausreichender Beinfreiheit, lässt sich hier folglich nicht allzu angenehm arbeiten.

Laptop IC Bus Arbeiten

Für einen durchschnittlich großen Laptop (15 Zoll) reicht der Klapptisch im IC Bus kaum aus.

19.15 Uhr:

Wir erreichen den Fährhafen von Puttgarden und nähern uns damit dem Teil der Reise, auf den ich mich am meisten gefreut habe – es geht aufs Schiff! Ich liebe es mit dem Schiff zu fahren, da kommt wohl der Halbfriese in mir zum Vorschein. Doch auch so ist es eine willkommene Abwechslung nach über sechs Stunden Busfahrt mit nur einem kurzen Halt wegen des Fahrerwechsels. Während der Überfahrt müssen wir den Bus aus Sicherheitsgründen verlassen und uns auf die Oberdecks begeben. Das Handgepäck kann man getrost zurücklassen, da der Bus währenddessen abgeschlossen bleibt.

20.05 Uhr:

Die größte Hürde ist geschafft: Wir haben es – dem Unwetter zum Trotz – nach Dänemark geschafft. Auch auf ausländischem Boden habe ich noch das WLAN im Bus und nutze die Gelegenheit, diesen Erfolg stolz meinen persönlichen „Wetterfröschen“ (meine Mutter und die besorgte Freundin) zu vermelden.

21.50 Uhr:

Zu meiner großen Überraschung erreichen wir Kopenhagen – trotz der Routenänderung – pünktlich auf die Minute. Der Haltepunkt für Busse ist København Ingerslevsgade, etwa 5 Gehminuten hinter dem Kopenhagener Hauptbahnhof. Die Wegbeschreibung zu meinem Hostel habe ich mir dank des WLANs im Bus noch übers Handy heraussuchen können. Müde aber zufrieden mache ich mich auf den Weg durch das abendliche Kopenhagen.

Meine Liste der Vor- und Nachteile beim IC Bus:

Vorteile:
+ der Preis: Ich habe drei Tage im Voraus gebucht und 29 Euro bezahlt
+ die Preise an Bord: 1 Euro für einen Kaffee oder Snack ist wirklich fair
+ WLAN: Das gibt es kostenlos und lief durchgehend stabil
+ Beinfreiheit: Auch für Menschen über 1,90 Meter völlig ausreichend

Nachteile:
- Lange Fahrtzeit und wenige Gelegenheiten, sich die Beine zu vertreten
- Komfort: Besonders beim Stop-and-Go in der Stadt nervt das Geruckel
- Arbeiten unterwegs: Dafür ist leider zu wenig Platz

Mein persönliches Fazit:

Alles in allem stimmt beim IC Bus, meiner Meinung nach, das Preis-Leistungsverhältnis. Wer günstig von A nach B kommen will, wird hier sicher zufrieden sein. Als mobiles Büro für Geschäftsreisende kann ich den IC Bus allerdings nicht empfehlen. Letztlich muss man hier für sich selbst entscheiden, was einem beim Reisen wichtig ist. Will ich schnell ans Ziel kommen, will ich möglichst günstig reisen und wie viel Budget habe ich dafür zur Verfügung. Für mich persönlich schließe ich nicht aus, den IC Bus wieder einmal zu nutzen. Wenn es so weit ist, werden Sie aber bestimmt hier davon lesen!

Warum eine Ziege im DB Museum steht

Wie die Ziege Irene dort hingekommen ist, erfahren Sie im Erdgeschoss des DB Museums in Nürnberg.

Dort steht Irene, eine weiße, deutsche Edelziege. Irene steht hier stellvertretend für die vielen Ziegen, die einst von Eisenbahner gehegt wurden. Über Jahrzehnte waren Tausende von Eisenbahnern und ihre Familien in ihrer Freizeit als Landwirte aktiv  und betrieben Landwirtschaft auf Bahngrund, meist nahe der Bahnwärterhäuschen oder entlang der Gleise.

Die sogenannte Eisenbahnlandwirtschaft hat ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert. Es gab ab 1910 in Sachsen und im Ruhrgebiet sogar die ersten Eisenbahnlandwirtschaftsvereine, deren Zahl sich bald stark vermehrt hat. Die Nutzung von Brachflächen wurde später sogar gefördert, denn die Eisenbahner  sollten sich auch mit anderen Dingen als der täglichen, oft eintönigen,  Arbeit beschäftigen. Und Gartenarbeit hat ja durchaus auch pädagogische Qualitäten. Für viele Familien war es normal, mit Gemüse- und Obstanbau sowie Kleintierhaltung die Versorgung mit frischen Produkten anzureichern. Neben den Ziegen, die im Volksmund  „Eisenbahnerkühe“ genannt wurden, waren auch Kaninchen als Haustiere unter Eisenbahnern beliebt.

DB Museum Nürnberg

Öffungszeiten:

Dienstag bis Freitag  9 bis 17 Uhr
Wochenende/Feiertage 10 bis 18 Uhr

Lessingstraße 6
D-90443 Nürnberg
Telefon: 0800 32687386 oder 0800 DBMUSEUM

dbmuseum.de