Wohin·Du·Willst-App: Strecke anzeigen

Übersicht der Strecke.

Die App zeigt Ihnen die Starthaltestelle, die Umsteigepunkte und wie lange man für die Strecke zu Fuß und mit den unterschiedlichsten Verkehrsmitteln benötigt. Per Wischen über den Bildschirm wählen Sie die bevorzugte Strecke aus und speichern diese.

Wohin·Du·Willst-App: Strecke speichern

Informationen abrufen & Echtzeit-Daten erhalten

So können Sie auch ohne Internet die Strecken-Informationen später abrufen. Während der Fahrt werden Sie außerdem mit Echtzeit-Daten versorgt, damit Sie auch keine Haltestelle verpassen.

Wohin·Du·Willst-App: Start und Ziel wählen

„Wo startest du?“ und „Wo geht´s hin?“ werden Sie anschließend gefragt. Hier tragen Sie Ihre Start- und Zieladresse ein. Im nächsten Schritt wählen Sie die Zeit aus und schon werden passende Verbindungen gesucht.

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Wohin·Du·Willst-App: Region auswählen

Region wählen

Zu Beginn wählen Sie Ihre Region aus. Sollten Sie Ihre nicht finden, wählen Sie den Menüpunkt Standard aus.

Der perfekte Sitzplatz für bequeme Bahnfahrer

3 Tipps, die Ihnen bei der Wahl des Sitzplatzes helfen.

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enn Sie mit dem Zug fahren, haben Sie sicher auch Ihre persönlichen Vorstellungen von dem perfekten Sitzplatz. Für alle, die eher zu den bequemen Bahnreisenden zählen, haben wir 3 Tipps, wie man den perfekten Sitzplatz findet. Janett, Reise-Bloggerin und bekennend bequem, hat uns ebenfalls erzählt, worauf es für sie bei der Wahl des Sitzplatzes ankommt.

Tipp #1 – Der Fensterplatz ist ideal zum „Träumen“

Besonders wenn Sie Ihre Zugfahrt gerne für ein Nickerchen nutzen, empfiehlt sich der Platz am Fenster. Dort laufen Sie nicht Gefahr von durchlaufenden Menschen (oder deren Koffern) unsanft geweckt zu werden. Auch nervöse Sitznachbarn, die häufig aufstehen, können Sie hier nicht aus der Ruhe bringen. Und wenn Sie ausgeschlafen haben, lädt der Blick aus dem Zugfenster zum Dösen, Träumen oder Staunen ein.

Tipp #2 – Die Nähe zum Bordbistro lohnt sich

Wenn sich die netten Mitarbeiter des Bordbistros mit Kaffee auf ihre Runde durch den Zug machen, gehören Sie zu den ersten, die bedient werden. Und der Kaffee ist noch schön heiß. Außerdem haben Sie’s nicht weit, wenn der Hunger allzu groß wird, weil man am Bahnhof keine Zeit hatte, sich mit Reiseproviant einzudecken.

Sitzplatzreservierung.
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Sitzplatz reservieren

Tipp #3 – Ziehen Sie sich in den Ruhebereich zurück

Ruhebereich im Zug Deutsche Bahn

Die Ruhebereiche in den Fernverkehrszügen der Bahn erkennt man an diesen Symbolen.

Im Ruhebereich haben Sie beste Chancen, nicht unfreiwillig Zuhörer eines Klingelton-Konzerts oder in das Unterhaltungsprogramm für mitreisende Kinder mit einbezogen zu werden. Dafür gibt es schließlich Extra-Bereiche im Zug.

Das sagt Reise-Bloggerin Janett zum perfekten Sitzplatz im Zug

Wie mein Wunsch-Sitzplatz aussieht? Ich mag es, am Fenster zu sitzen, am liebsten in Fahrtrichtung. Außerdem will ich die Wahl haben zwischen “zum Fenster hinaus schauen” und “am Blog arbeiten”. Und ich mag die Plätze, an denen es unten eine Fußstütze gibt. Da ich recht klein bin, sind mir die Sitze in der zweiten Klasse sogar lieber, denn hier komm ich an selbige sogar dran. Ansonsten freue ich mich über interessante Sitznachbarn, die mir ihre ganz persönliche Reisegeschichte erzählen und Menschen, die mir helfen, meinen Koffer auf die Ablage zu hieven.

Reise-Bloggerin Janett Schindler

Janett Schindler, ist Gründerin des Blogs Teilzeitreisender. Sie ist viel mit der Bahn unterwegs und erzählt in ihrem Blog über Erlebnisse und Erfahrungen auf Reisen.

 

 

Weitere Beiträge zu diesem Thema:

Die etwas anderen Snacks für unterwegs

Mit diesen 4 Rezepten kommt frischer Wind in Ihre Brotdose.

Wenn es um das Thema Reiseproviant geht, greifen viele zum altbewährten Butterbrot. Vielleicht noch etwas Rohkost und ein Stück Obst fürs gute Gewissen. Hauptsache es ist schnell zubereitet und einfach zu transportieren. Dabei ist es gar nicht schwer, sich mit Raffinesse und Kreativität kulinarische Highlights in die Brotdose zu zaubern. Gemeinsam mit chefkoch.de und bekannten Food-Bloggerinnen haben wir unter dem Motto „Pimp your lunchbox“ vier Rezepte ausgewählt und für Sie zubereitet.

1. Rheinischer Feldsalat mit Blutwurst

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Rezept #1: Rheinischer Feldsalat
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Reisesnack #1 – so bereiten Sie den Rheinischen Feldsalat mit Blutwurst, Apfel und Zwiebeln zu.

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Hier müssen Sie sich nicht zwischen leicht oder deftig entscheiden. Und mit dem Einmachglas als Transportbehälter sind Ihnen neidische Blicke Ihrer Mitreisenden garantiert. Das Rezept von moeyskitchen gibt‘s zum Nachlesen auf chefkoch.de.

2. Hessische Stulle Deluxe

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Rezept #2: Hessische Stulle Deluxe
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Reisesnack #2 – so bereiten Sie die Hessische Stulle Deluxe zu.

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Bewährtes neu interpretieren. Auch als Nicht-Hesse wird Ihnen diese Kreation eine leckere Reisebegleitung sein. Das Rezept von essraum finden Sie ebenfalls auf chefkoch.de.

3. Kas-Würschtl auf der „Roas“

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Rezept #3: Kaswürschtl auf der „Roas“
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Reisesnack #3 – so bereiten Sie die Kaswürschtl auf der „Roas“ zu.

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Eine kleine Sünde auf Reisen – doch mit „Käsekrainer“ im Blätterteigmantel ist es jede Kalorie wert. Kreiert hat sie culinarypixel und zum Nachlesen auf chefkoch.de bereitgestellt.

4. Grünkohl „to go“

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Rezept #4: Grünkohl „to go”
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Reisesnack #4 – so bereiten Sie den Grünkohl „to go” zu.

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Die kleinen Waffeln machen wirklich satt und passen problemlos in jede Brotdose. Aber Vorsicht: Es besteht akute Suchtgefahr! Wenn Sie sich davon nicht abschrecken lassen, finden Sie das Rezept von „Lisbeths Cupcakes and Cookies“ natürlich auf chefkoch.de.

Ob im Bahn-Abteil oder an der Bushaltestelle, der Futterneid ist bei diesen Reise-Snacks vorprogrammiert. Unser Tipp: Machen Sie einfach etwas mehr – Ihre Mitreisenden freuen sich bestimmt. Jetzt aber viel Spaß beim Nachkochen und natürlich eine gute Reise.

Aktiv gegen S-Bahn Verspätungen

Wie eine gute Ausnutzung des ganzen Bahnsteigs Sie pünktlich in den Feierabend bringen kann.

Wer kennt es nicht? – Feierabendverkehr, überfüllter Bahnsteig und kein Durchkommen. Besonders an einigen wenigen Stellen wie in der Nähe von Treppen und Rolltreppen oder ganz vorne am Bahnsteig ballt es sich. Fährt die S-Bahn ein, ist das Gedränge an den Türen in diesen Bereichen groß. Die Folge: Der Zug hält länger als geplant und es kommt zu Verspätungen.

 

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Fahrgastlenker im Piloteinsatz in Frankfurt Hbf

 

Wie kommt es zu Verspätungen?

In den Hauptverkehrszeiten gibt es viele dicht hintereinander fahrende Züge, die alle pünktlich fahren sollen. An den Stationen steht oft nur wenig Zeit zum Ein- und Aussteigen zur Verfügung. Am Frankfurter Hbf. zum Beispiel halten S-Bahnen planmäßig nur 70 Sekunden. Die planmäßigen Haltezeiten werden aber oft überschritten. Die Zugführer der S-Bahnen haben dann keinen Puffer mehr, um pünktlich am nächsten Halt anzukommen. So wird die Verspätung immer größer. Das macht Frust für die Wartenden am Bahnsteig, die nur sehen, dass ihre S-Bahn mal wieder zu spät kommt.

 

Wir bitten unsere Fahrgäste, alle Türen der S-Bahn zu nutzen und den Bahnsteig im Bereich der Treppenzugänge zu meiden. Lars Brüning, Teilnetzmanagement der S-Bahn Rhein-Main

 

Tipp: Wo stelle ich mich am besten hin?

Die meisten Menschen stehen dort, wo die Rolltreppen oder Treppen enden. Wenn Sie dort einsteigen, ist Gedrängel in und an den Türen vorprogrammiert. Viel angenehmer ist es, in Richtung Ende oder Anfang der S-Bahn zu laufen, dort stehen weniger Menschen an den Türen. Die Chance dort in Ruhe einzusteigen ist groß und die Wahrscheinlichkeit in der S-Bahn einen Sitzplatz zu bekommen ist höher als in der Mitte des Bahnsteiges.

 

Pünktlich abfahren durch die Nutzung des gesamten Bahnsteigs

fahrgastlenker-DB20640_1200x631Das Pilotprojekt Fahrgastlenker der S-Bahn Rhein-Main setzt im März 2016 in den Hauptverkehrszeiten in Frankfurt am Hauptbahnhof an Gleis 103/104 bis zu sechs Servicemitarbeiter ein, um die Menschen zu unterstützen sich auf dem Bahnsteig besser zu verteilen. So können alle Türen benutzt werden, damit die S-Bahn pünktlich abfahren kann.

Weitere Beiträge zum Verhalten am Bahnsteig

 

Auf Schienen von Berlin nach San Francisco

Wie der Zug der Zukunft Flugzeuge und Schiffe ersetzen könnte.

Schneller, weiter, besser – beinahe in allen Lebensbereichen gilt heute dieses Motto. So auch im Schienenverkehr. Die Visionen reichen bis hin zu Bahnstrecken und Hochgeschwindigkeitszügen, die Kontinente miteinander verbinden. Doch wie müssen sich diese Züge, Strecken und Bahnhöfe verändern, damit mehr Menschen und Waren schneller und weiter befördert werden können? Forscher am Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrttechnik (DLR) in Stuttgart beschäftigen sich seit 2007 mit der Zukunft der Eisenbahn. Im Interview erklärt uns der Leiter des Projekts „Next Generation Train“ am DLR, Dr. Joachim Winter, wohin die Reise geht.

Herr Dr. Winter, werden wir in Zukunft mit Überschallgeschwindigkeit durch Vakuumröhren geschossen?

Das ist derzeit noch ein eher unrealistisches Szenario, für das wohl kaum Nachfrage besteht. Sicher ist aber, dass sich die Art des Reisens per Zug verändern wird. Der Zug der Zukunft wird sehr viel schneller als heutige Züge sein und damit viel weitere Distanzen im Tagessprung überbrücken können. Bis 2030 möchte die Europäische Union ein Drittel des Straßen- und Flugverkehrs auf die Schiene verlagern. Bis 2050 sogar die Hälfte.

Die Hälfte aller Flüge und Autofahrten abgreifen, ist ein sehr ehrgeiziges Ziel. Wie soll das erreicht werden?

Zunächst haben wir Konzepte für einen Ultrahochgeschwindigkeitszug entworfen, den Next Generation Train (NGT-HST). Mit diesem können wir die Reisezeit auf unserer Referenzstrecke Paris-Wien auf zirka fünf Stunden mehr als halbieren. Unter anderem dank leichterer Bauweise und verbesserter Aerodynamik sowie verbesserter Effizienz bei Antrieb und Steuerung. Ergänzend entwickeln wir den etwas langsameren NGT-LINK als Zubringer zu den Ultrahochgeschwindigkeitsstrecken. Und wir überlegen auch sogenannte Metrofahrzeuge für den Nahverkehr in die Planung aufzunehmen. Wir betrachten also die ganze Logistikkette von der Haustür bis zum Zielort. Unser Ziel ist, wenn sie so wollen, kein einzelner Zug, sondern ein Next Generation Railway-System.

Ist das auf den Personenverkehr beschränkt?

Nein, wir übertragen die Ergebnisse auch auf einen Hochgeschwindigkeits-Güterzug, den HGT-Cargo. Der könnte nicht nur Lkw ersetzen, sondern auch teurere und langsamere Schiffstransporte. Nicht umsonst gibt es die Überlegung, sowohl in China als auch in Russland, einen Tunnel unter der Beringstraße nach Nordamerika zu führen. Dann können Sie über die Transsibirische Eisenbahn ins amerikanische Schienennetz und bis Südamerika fahren. Natürlich ist das zunächst nur eine Idee, deren Realisierbarkeit noch nicht feststeht.

Und das würde alles auf normalen Schienen stattfinden?

So denkt man im Augenblick. Das Problem ist nur, dass die Menschen größer werden.  Weil wir den Strom induktiv aus der Trasse übertragen, hätten wir ohne Oberleitungen oben noch freien Raum. Aber je schmaler und höher Züge sind, desto anfälliger sind sie für Seitenwind. Eventuell wäre es dann rein physikalisch günstiger, sie auf eine breitere Spur zu stellen.

Passen diese Züge dann überhaupt noch in einen Bahnhof?

Wenn wir von noch mehr Zuwachs für die Schiene ausgehen, dann stellt sich sowieso die Frage: Wie schaffen wir Platz für das erhöhte Fahrgastaufkommen? Dann brauchen wir breitere Bahnsteige und Zugänge zum Bahnhof, durch die mehr Menschen den Bahnhof flüssig betreten und verlassen können. Da kommen wir auf fünf Minuten, um in den Bahnhof einzulaufen, zu halten, Türen zu öffnen, aus- und einzusteigen, Türen zu schließen und loszufahren, damit der nächste Zug einfahren kann. Deshalb sehen unsere Planungen einen zweistöckigen Zugang zum Zug vor. Sowie Modelle, bei denen auf einer Seite ein- und auf der anderen ausgestiegen wird.

Und wann sind Sie fertig mit der Eisenbahn der Zukunft?

Da, wo wir mit Arbeitspaketen fertig sind und alle Technologien soweit getestet haben, dass wir sagen können: ‘ja, das ist soweit, dass die Industrie daraus ein Produkt machen könnte’, stellen wir natürlich die Arbeiten ein und denken über andere Problematiken nach. Das heißt, schon während der Projektlaufzeit wird Stück für Stück Wissen an die Industrie übergeben.

Die Zukunft hat also schon begonnen?

Ja, wir haben jetzt gerade 36 volle Forschungsstellen, die an dem Projekt arbeiten. Da ist die Breite der innovativen Ergebnisse doch recht hoch.

Weitere Beiträge zur Zukunft des Zugverkehrs

Über den Projektleiter von "Next Generation Train"

Dr. Joachim WinterDr.-Ing. Joachim Winter ist seit 2008 Leiter des Projekts „Next Generation Train“ (NGT) am Institut für Fahrzeugkonzepte des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Stuttgart. In den vergangenen Jahren hatte er verschiedene leitende Positionen bei großen Unternehmen im Bereich der Luftfahrttechnik und Fahrzeug-Forschung inne. 2013 wurde er zum Seniorwissenschaftler ernannt.