Frühjahrsputz für den Zug: Die ICEs werden auf Vordermann gebracht

Blick hinter die Kulissen – so werden im ICE-Werk die Züge flott gemacht.

Beinahe wie in einem Bienenstock geht es im ICE 4610 „Frankfurt am Main“ zu – emsig hämmern, putzen, kleben und werkeln dort über zehn DB-Mitarbeiter gleichzeitig in den acht Wagen. Der Zug ist einer von insgesamt 250, der im Rahmen des Fernverkehrs-Projektes „RESET“ bis Mitte Juni wieder komplett auf Vordermann gebracht wird.

Drei bis sieben Tage dauert die Wartung der ICE-Züge im Werk

Im ICE-Werk in Frankfurt-Griesheim durchlaufen 28 Züge der Baureihen 406 und 407 die Reinigungs- und Reparatur-Aktion. „Es gibt zwei Programme“, erklärt Projektleiter Simon Marek inside.bahn.de. „Das Basis-Programm dauert drei Tage, beim Intensiv-Programm steht der Zug bis zu sieben Tage im Werk.“ Zu Beginn wird erst einmal eine Eingangsuntersuchung durchgeführt – ähnlich wie bei PKWs in einer Auto-Werkstatt. Wenn alle Probleme und „Baustellen“ gefunden sind, durchläuft der ICE mehrere sogenannte Planarbeiten: Innen und außen wird er repariert und ausgebessert. Sobald dies geschafft ist, übergibt die Werkstatt den Zug an die Reinigung, ehe er blitzeblank und in bestem Zustand das Werk wieder verlässt.

Neues Design in den Toiletten

Der ICE „Frankfurt am Main“ bekommt gerade seinen letzten Feinschliff, als inside.bahn.de vor Ort ist. Die Mitarbeiter haben den Zug bereits intensiv von innen gereinigt – von Teppichen bis zu den Steckdosen wird alles auf Hochglanz poliert. Außerdem wurden Sitzpolster ausgetauscht, neue Kaffeemaschinen eingebaut, die Klimaanlagen überprüft „und die Toiletten haben ein neues Design bekommen“, so Simon Marek. „Jetzt zieren ansprechende Dekorfolien die Wände.“

Die Mitarbeiter arbeiten täglich rund um die Uhr in drei Schichten

„Wir wollen, dass sich unsere Kunden bereits beim Einsteigen in unsere Züge wohlfühlen.“ Simon Marek, RESET-Projektleiter

Über 50 Mitarbeiter arbeiten in Frankfurt-Griesheim täglich in drei Schichten, damit die Züge wieder in einem tadellosen Zustand pünktlich auf die Schienen rollen. Im „Frankfurt am Main“ wurden rund 80 Sitzpolster erneuert und 35 Quadratmeter Dekor-Folie verklebt. Auffällig ist: Wie bei Bienen in ihrem Bau sitzt auch hier jeder Handgriff. Die Mitarbeiter der verschiedenen Gewerke arbeiten routiniert und streng aufeinander abgestimmt (siehe Bildergalerie). „Für manche Arbeiten muss der Strom abgestellt werden, zu dieser Zeit kann allerdings die Klimaanlage nicht überprüft werden“, erklärt der Projektleiter.

Per Hand wird der ICE acht Stunden lang von außen geputzt

Doch nicht nur innen, auch außen wird der ICE geprüft und repariert. Auf drei Ebenen arbeiten die Handwerker: auf dem Dach, an den Schaltkästen sowie in der Grube unter dem Zug. Am letzten Tag bekommt der ICE eine besondere „Luxus-Behandlung“: ganze acht Stunden putzen ihn sieben Mitarbeiter von außen per Hand. Am Sonntagabend wird der komplette Zug noch einmal durchgecheckt. Wenn alles funktioniert und glänzt, fährt der ICE am Montag wieder zwischen Frankfurt und Amsterdam – täglich immerhin rund 1.500 bis 2.000 Kilometer.

Sieben ICE-Werke beteiligen sich am „RESET“-Projekt

Simon Marek Projektleiter RESET

Simon Marek ist Projektleiter von “RESET” im ICE-Werk in Frankfurt-Griesheim.

Nicht nur das Frankfurter ICE-Werk, auch die ICE-Werke in Hamburg, Berlin, Köln, Dortmund, München und Leipzig beteiligen sich am „RESET“-Projekt. Wenn im Juni die 250 ICE-Züge wieder einsatzfähig sind, sollen im Dezember die IC-Wagen und Loks folgen. Simon Marek und sein Team haben dabei ein klares Ziel vor Augen: „Wir wollen, dass sich unsere Kunden bereits beim Einsteigen in unsere Züge wohlfühlen.“

 

Der integrierte Bericht 2016 - Qualität, die überzeugt!

Integrierter Bericht Deutsche Bahn 2016Der integrierte Bericht der DB – Qualität, die überzeugt!

Der integrierte Bericht der DB fasst für Sie eine Auswahl der wichtigsten Themen zusammen, die die DB 2016 für Sie als Kunden bewegt hat. Eine Auswahl der Themen:

  • Kostenloses WLAN im ICE für alle
  • RESET: Die ICE Züge bekamen eine Frischekur
  • Bessere Reisendeninformation – mit der neuen DB Information und den Multizugzielanzeigern immer aktuell informiert
  • Der ICE 4 – Rückgrat des neuen Fernverkehrskonzepts

Hier finden Sie alle Informationen gebündelt im integrierten Bericht 2016.

Von Museen bis Dönerläden: Berlin in Zahlen

Unsere Grafik zeigt witzige Fakten über unsere Hauptstadt.

Mama Berlin – Backsteine und Benzin. Wir lieben deinen Duft, wenn wir um die Häuser zieh’n“ – bereits 2001 sang Seeed der deutschen Hauptstadt eine Liebeserklärung.

 

Und viele von Ihnen stimmen da sicher gern mit ein – immerhin gilt Berlin als DAS Lieblingsreiseziel der Deutschen.

Doch wussten Sie das schon? Wir haben uns auf die Suche nach witzigen Fakten über die Stadt an der Spree gemacht:

Grafik über Berlin, Zahlen und Fakten

Mit der Familie unterwegs: 5 Tipps für den Reiseproviant

Mit der richtigen Verpflegung vermeiden Sie Hungerattacken auf langen Zugfahrten.

Der Appetit kommt auf jeden Fall irgendwann – ob zehn Minuten nach Abfahrt vom Bahnhof oder kurz vorm Ziel. Kinder möchten im Zug fast immer etwas essen oder trinken. Doch worauf sollte man beim Reiseproviant für die ganze Familie achten?

1. Durst stillen.

An Getränken sollten Sie nicht sparen. Packen Sie am besten Plastikflaschen ein, die gehen nicht so einfach kaputt und sind relativ leicht im Koffer. Zu empfehlen ist vor allem Mineralwasser – das hinterlässt auch keine Spuren, falls einmal gekleckert wird.

2. Vitamine zum Mitnehmen.

Eine kleine Portion Obst oder Gemüse sorgt zwischendurch für neue Energie und ist leicht verdaulich. Da klein geschnittenes Obst oder Gemüse bei Wärme schneller verdirbt, am besten zu Hause nur abwaschen und im Ganzen einpacken. Apfel und Birne sind außerdem nicht so druckempfindlich und deshalb ideale Reisebegleiter.

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Mit dieser Ausrüstung stillen Sie jeden Hunger.

3. Snack für zwischendurch.

„Ich bin ein Freund der einfachen, ehrlichen Stulle“, so Karin Buhl vom Foodblog Lisbeths. „Man kann sie schnell zubereiten und die Kleinen können sie ohne Probleme und vor allem ohne Kleckereien essen.“ Wichtig ist dabei nur, was man auf die Brote legt: Lieber Hart- und Schnittkäse sowie Salami. Camembert, Quark oder Leberwurst halten sich ungekühlt nicht lange.

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4. Zum Vernaschen – Süßigkeiten für unterwegs.

Nicht nur Kinder, auch wir Erwachsenen haben zwischendurch oftmals unbändige Lust auf etwas Süßes. Kekse ohne Schokolade und ohne Füllung sind ideal. Achtung Krümel! Vermeiden Sie Blätter- und Mürbeteig. Auch Trockenfrüchte oder Nüsse sind schnell im Mund, ohne klebrige Finger und hässliche Flecken auf dem Pullover. „Ich empfehle meinen Erdnussriegel auf Reisen“, so Foodbloggerin Karin Buhl. (Hier gibt es das Rezept für den Erdnussriegel)

5. Ausgefallene Reise-Snacks zum Selbermachen.

Foodbloggerin Annette Sandner von culinarypixel hat tolle Tipps: „Eine weitere tolle Alternative ganz ohne Brösel ist auch eine kalte Frittata aus Eiern mit Gemüse, Kartoffeln oder Wurst. Und auch die Kartoffelpuffer oder Kürbispuffer vom Vorabend schmecken mit etwas Crème fraîche oder belegt mit Käse super.“ (Hier gibt es das Rezept für die Frittata)

Natürlich können Sie auch im Bordrestaurant des Zuges leckere Reise-Snacks und Getränke kaufen.

Bloggerin Annette Sandner & Karin Buhl

Annette Sandner culinarypixel

 

Annette Sandner widmet sich seit 2015 ganz ihren Leidenschaften: Gastronomie, Lebensmittel, Wein, kulinarische Reisen und Fotografie. Auf culinarypixel.de teilt sie ihre Eindrücke, Bilder, Geschichten & Rezepte.

 

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Karin Buhl bloggt auf lisbeths.de über alles was das Leben schöner macht. Ihre große Passionen sind das Backen, Kochen, Reisen und die Fotografie.