Schnee adé: So tauen Züge schneller ab

Abtauanlagen verkürzen den Werkstatt-Aufenthalt der Züge. Perfekt für tiefgefrorene Drehgestelle.

Schneeverwirbelungen machen im Winter den Zügen und Bahnmitarbeitern das Vorankommen schwer. Es sammelt sich viel Eis in den Drehgestellen der Züge an. Diese Schicht muss vor jeder Inspektion oder bei Behinderung der Bremsanlagen entfernt werden. Damit das nicht zu viel Zeit kostet, hilft die Deutsche Bahn ein wenig nach.

Mit dem Fön ans Drehgestell

Zum Abtauen der Züge gibt es in Dresden, Erfurt, Halle und Magdeburg spezielle Zelte und umfunktionierte Außenreinigungsanlagen. Erwärmt wird darin meist die gesamte Raumluft. Die Züge tauen in etwa vier Stunden ab. Hierzu lässt sich ein warmer Strom aus verwirbelter Luft direkt auf die Drehgestelle richten. Das verkürzt die Abtauzeit um mehr als die Hälfte.abtauanlage_1200x631

Flexibel und schnell abtauen – mit mobilen Anlagen

Wenn es mal schnell gehen muss, benutzt die Deutsche Bahn mobile Abtauanlagen. Hierbei werden Plastikplanen an den Unterseiten der Züge angebracht und mit warmer Luft bearbeitet.
Anfang 2016 wurde, nach drei Jahren Umbauzeit, die neue Halle für ICE-Züge auf dem Gelände des Bahnbetriebswerks in Berlin-Rummelsburg eröffnet. Zwei neue Abtauanlagen befreien die Züge im Winter in einem luftbeheizten Raum von Eis uns Schnee.

Weitere Artikel zu den Wintervorbereitungen bei der Deutschen Bahn:

Die Glykol-Sprühanlage gegen Väterchen Frost

So verhindert die Deutsche Bahn Eis an Zügen.

Regelmäßig bringt der Winter Schnee und Eis mit sich, von denen Züge aufwändig befreit werden müssen. Es stellt sich die Frage: Was tun, damit gar nicht erst Eis entsteht? Die Deutsche Bahn fand die Antwort und investierte 800.000 Euro in die bundesweit einzigartige Glykol-Sprühanlage. In Frankfurt am Main wurde sie 2014 in Betrieb genommen.

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Wie funktioniert Glykol als Frostschutz?

„Die Wirkungsweise von Glykol, auch Monopropylenglykol genannt, ist sehr einfach“, so Matthias Hautkappe, Projektleiter Infrastruktur beim Fernverkehr. „Das bereits eisfreie Fahrzeug wird in den Bereichen, wo sich möglichst kein Eis aufbauen soll, mit einem dünnen Film Glykol besprüht. Die Flüssigkeit geht erst bei besonders niedrigen Temperaturen in den festen Zustand über.“

Durch die Behandlung mit Glykol finden Schneeflocken an den Drehgestellen keinen Halt mehr und der Eisaufbau ist verhindert. „Wir sprechen dabei von einer Verbrauchsschicht, denn mit jeder Schneeflocke, jedem Sonnenstrahl und Fahrtwind geht auch etwas Glykol verloren, beziehungsweise trocknet aus“, erklärt Hautkappe.
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Die Anlage in Frankfurt besteht aus einem 3.000 Liter fassenden Glykoltank neben dem Gleis. Dieser ist verbunden mit im Gleis verbauten Sprühdüsen, welche die Drehgestelle von Zügen mit einem auf 40 Grad Celsius erwärmten Glykol-Wassergemisch besprühen. Dabei verteilt sich das Glykol auf dem Laufwerk sowie den Achsen, Federn und Halterungen.

Das während der Behandlung abtropfende Glykol wird durch eine 27 Meter lange und 3,8 Meter breite Gleiswanne aus Edelstahl aufgefangen, gefiltert und bei der nächsten Behandlung wiederverwendet.

Die Glykol-Sprühanlage in der Praxis

„Seit dem Bau der Pilot-Anlage in Frankfurt hatten wir glücklicherweise noch keinen schlimmen Winter“, so der Projektleiter, „es gibt aber Berichte aus unseren Nachbarländern, die bereits gute Erfahrungen gemacht haben.“ Wie lange die Wirkung des Glykols anhält, kommt auf Geschwindigkeit und Wetterverhältnisse an. Die Deutsche Bahn sammelt weiterhin Erkenntnisse und schaut, inwiefern weitere Glykol-Sprühanlagen in Deutschland empfehlenswert sind. unnamed-7

Auf das Gesamtkonzept kommt es an

Das Besprühen mit Glykol ist dabei nur eine von vielen Komponenten, um Züge im Winter fahrtüchtig zu halten. Ab der ersten Kältephase werden große Fahrtgeschwindigkeiten vermieden. Schon vereiste Fahrzeuge besprüht man mit warmem Wasser, damit sie auftauen. Dieser Prozess nimmt viel Zeit in Anspruch. Durch das Besprühen kritischer Bereiche mit Glykol kann einer Vereisung vorgebeugt und Zeit gespart werden. Jede dieser Maßnahmen ist ein Beitrag dazu, dass Väterchen Frost die Fahrpläne der Deutschen Bahn möglichst nicht durcheinander bringt.

Weitere Artikel zu den Wintervorbereitungen bei der Deutschen Bahn:

 

Schneeschieben auf Schienen

Mit großem Gerät sorgt die Deutsche Bahn im Winter für befahrbare Gleise.

Ruhig und kraftvoll schiebt sich die spitz zulaufende Schnauze des Schneepflug-Zuges durch die weiße Pracht voran. Millionen Flöckchen tanzen in der Luft. Und schwere Schneemassen rollen links und rechts zur Seite weg. Ähnlich durchsetzungsstark wirken auch die riesigen Rotorblätter der Schneeschleuder auf Schienen. Beide Beispiele zeigen: Kaum bedeckt im Winter einmal ein weicher weißer Teppich die Schienen, schon beginnt die Deutsche Bahn beim Räumen allerlei Spezialgeräte zum Einsatz zu bringen. Zur Flotte gehören die vergleichsweise kleinen Bahnmotorwagen ebenso wie leistungsstarke Großgeräte. Wir zeigen vier Räumfahrzeuge, die im Winter für freie Schienen sorgen.

Spurloks kommen bei wenig Schnee zum Einsatz

Zum Räumen der Gleise und Weichen bei geringem Schneefall sind zunächst einmal sogenannte Spurloks im Einsatz. Sie können kleinere Schneeverwehungen beseitigen, indem sie sich ohne Passagiere über die Schienen schieben. Reichen die Loks nicht aus, räumen mitunter auch noch Mitarbeiter die Gleise per Hand und tauen diese auf.

Rotierende Bürsten: der Bahnmotorwagen

Zur leichten Schneeräumtechnik gehören auch die Bahnmotorwagen der Deutschen Bahn. Von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden sie mitunter liebevoll „Bamowags“ genannt. Dabei handelt es sich um Fahrzeuge, an deren Vorderseite in Bodennähe eine Rolle mit rotierender Bürste angebracht ist. Diese dreht sich schnell und fegt den Schnee wie ein Besen weg.
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Schneepflüge räumen die Bahnschienen frei

Auf den Straßen lassen sich ähnliche Fahrzeuge im Winter beobachten: Kleine Wagen mit einer spitz zulaufenden Schnauze schieben sich durch das Gestöber und werfen dabei den Schnee links und rechts zur Seite. Das gleiche wirkungsvolle Prinzip bringt die Deutsche Bahn auf Schienen zum Einsatz. Die Schneepflüge drängen mit großer Kraft die weißen Massen von den Gleisen herunter zur Seite.
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Für besonders harte Fälle im Einsatz: die Schneeschleudern

Wenn es besonders schwierige Bedingungen sind, kommen sogenannte Schneeschleudern zum Einsatz. Dabei handelt es sich um starke Lokomotiven, die mit einem speziellen Vorbau ausgestattet sind. Mannshohe Rotoren, die an klassische Schiffsschrauben erinnern, prägen das Bild der Spezialfahrzeuge von vorne. Die roten, runden Blätter sorgen kraftvoll für fahrbereite Gleise, indem sie den Schnee bis zu 40 Meter weit weg schleudern. Nach der Durchfahrt – mit bis zu 30 Stundenkilometern – sind die Schienen auf einer Breite von fünf Metern sauber geräumt. Übrigens: Damit die Triebfahrzeugführerinnen und -führer mit den ungewöhnlichen Fahrzeugen gut zurecht kommen, üben sie den Einsatz bei Praxistests, bevor es im Winter ernst wird.

Weitere Artikel zu den Wintervorbereitungen bei der Deutschen Bahn:

5 Lifehacks zum DB Navigator

Wir verraten Ihnen fünf Tipps für die App DB Navigator.

Verbindung suchen, Ticket buchen, Abfahrtsgleis checken – die App DB Navigator macht das Bahnfahren entspannter. Damit die App vor und während der Reise zu Ihrem persönlichen Reisebegleiter wird, können Sie auf zahlreiche Funktionen zurückgreifen, die das Reisen noch einfacher machen. Wir haben für Sie die fünf Lifehacks für unterwegs zusammengestellt:

1. Favoriten im DB Navigator anlegen

DB Navigator, Tipps, Favoriten anlegen

Wer oft auf denselben Strecken unterwegs ist, kennt zwar fast jeden Unterwegsbahnhof, aber häufig nicht alle Verbindungen. Dafür gibt es die praktische Funktion „Favoriten“ im DB Navigator. Hier können Sie Orte, Verbindungen von A nach B sowie konkrete Reisepläne speichern und mit ein paar Klicks abrufen.

Einfach die gewünschte Route heraussuchen, auf das Sternchen oben tippen, auswählen ob Ort oder Verbindung als Favorit gespeichert werden soll und – fertig!

2. “Meine Reise” im DB Navigator nutzen


Ankunft, Abfahrt, Gleis, Sitzplatz, Dauer – die Funktion „Meine Reise“ versorgt Sie mit allen wichtigen Informationen zu Ihrer Bahnfahrt – alles auf einen Blick. Und das in Echtzeit! Sie steht Ihnen auch zur Seite, wenn es zwischendurch einmal etwas länger dauert und zeigt dann die passenden Alternativverbindungen an.

Um unterwegs immer auf dem Laufenden zu sein, rufen Sie einfach den Reiseplan Ihrer Verbindung auf und fügen diesen zu „Meine Reise“ hinzu. Über das „Uhr“-Symbol oben neben dem Menü-Knopf kommt man jederzeit auf „Meine Reise“.

3. Zugangsdaten im DB Navigator hinterlegen

DB Navigator, Tipps, Anmeldedaten hinterlegen

Mit der App können Sie in wenigen Klicks das Ticket buchen oder den Verspätungs-Alarm einstellen. Für wen das wie ein Traum klingt, der hinterlegt einfach seine Nutzerdaten im DB Navigator und spart in Zukunft kostbare Zeit.

Dafür wählen Sie in der Menüauswahl den Bereich „Mein Navigator“ aus, registrieren sich als Benutzer oder geben die Zugangsdaten für „Meine Bahn“ von bahn.de ein und Sie sind ab sofort schneller und unkomplizierter unterwegs.

4. Aktuelle Informationen zum Zug im DB Navigator

DB Navigator, Tipps, Verspätungsalarm

Wer sich fragt, ob vor der Zugfahrt noch Zeit für einen Kaffee bleibt, braucht nur in die App schauen. Der DB Navigator stellt schon ab zwei Stunden vor der Abfahrt eine minutengenaue Pünktlichkeitsinformation zur Verfügung – Gleiswechsel und eventuelle Verspätungen inklusive.

Entweder Sie haben sowieso schon den Verspätungs-Alarm aktiviert. Oder Sie sind Bahnfahrprofi und kennen Ihre Zugnummer auswendig. In diesem Fall können Sie alle Informationen im Bereich „Ist mein Zug pünktlich“ abrufen: Einfach Zugnummer eingeben und los geht‘s!

5. Meine BahnCard im DB Navigator

DB Navigator, Tipps, BahnCard laden

Sie haben ein Ticket gebucht, aber Ihre BahnCard vergessen? Das passiert mit dem DB Navigator nicht mehr. Mit der Funktion „BahnCard laden“ können Sie Ihre Karte hochladen und haben Sie als digitale BahnCard immer dabei. Um dies tun zu können, muss die Karte gültig und bei den BahnCard-Services angemeldet sein (geht auch in der App).

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Testen dieser fünf Lifehacks und freuen uns auf Ihr Feedback in den Kommentaren.

Wie war das noch mal mit der Zugbindung?

Wir erklären Ihnen, was es bedeutet an eine bestimmte Bahnfahrt gebunden zu sein.

Sie kennen das bestimmt: Sie haben sich ein Sparpreis-Ticket gekauft und verpassen den (Anschluss-)Zug oder Ihre Reisepläne haben sich geändert. Schnell merken Sie, dass Sie ein Ticket mit Zugbindung besitzen. Was nun? Wir zeigen Ihnen, was Sie unternehmen können und was Sie beachten müssen.

Günstig reisen: Der Sparpreis-Finder filtert die besten Preise für Ihre nächste Bahnfahrt im Fernverkehr.
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Was ist eine Zugbindung?

Zugbindung bedeutet, dass Sie nur mit dem Zug zur eingetragenen Uhrzeit auf dem ausgestellten Fahrschein fahren dürfen. Die Zugbindung gilt nur für die Züge des Fernverkehrs und in Verbindung mit einem Sparpreis-Ticket oder einem Sonderticket. Dazu zählen folgende Züge: Intercity-Express (ICE), Intercity (IC), Eurocity (EC), EuroNight (EN) oder D-Zug (D).

Im Nahverkehr herrscht keine Zugbindung. Auch Rail & Fly-Tickets sind von dieser Regelung ausgenommen.

Zug verpasst – was nun?

Sie haben Ihren Anschlusszug wegen einer vorangegangenen Verspätung Ihres Zuges verpasst? Kein Problem. Benutzen Sie einfach den nächsten Zug zu Ihrem Reiseziel. Die Zugbindung müssen Sie nicht mehr vorher von einem Zugbegleiter, im DB Reisezentrum oder an der DB Information aufheben lassen.

Wenn kein Verschulden seitens der Deutschen Bahn vorliegt, dass Sie nicht rechtzeitig Ihren Zug erwischt haben, erlischt die Gültigkeit Ihres Tickets. Damit Sie trotzdem an Ihr Ziel kommen, müssen Sie sich ein neues Ticket für Ihre Reise kaufen.

Und wenn sich die Reisepläne ändern?

Ab dem Reisetag ist eine Stornierung beim Sparpreis nicht mehr möglich. Davor erstatten wir Ihnen Sparpreis-Tickets abzüglich einer Gebühr von 10 Euro als Gutschein und Sie haben die Möglichkeit, ein neues Ticket auf bahn.de oder über den DB Navigator zu buchen.

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Geschrumpfte Realität: Warum Modelleisenbahnen faszinieren

So viel Deutsche Bahn steckt im Miniatur Wunderland.

Seit 2015 feiert man jedes Jahr am 2. Dezember den Internationalen Tag der Modelleisenbahn – ein Fixpunkt für Millionen von Fans. Denn Modelleisenbahnen verweben zwei große Themen miteinander: Fantasie und Technik. Die große Welt im Kleinen nachstellen und dabei Herr der Geschicke bleiben. Frederik Braun, Geschäftsführer im Miniatur Wunderland Hamburg, verrät, wie aus einem Traum die größte Modelleisenbahn der Welt wurde.


Woher kam die Idee: Wir gründen das Wunderland?
Im Juli 2000 schlenderte ich durch Zürich und landete in einem Modellbaugeschäft. Dort erinnerte ich mich plötzlich an meinen Kindheitstraum, die größte Modelleisenbahn der Welt zu bauen. Geschäftserfahren war ich schon: Zu dem Zeitpunkt hatten mein Bruder und ich einen Club und ein Plattenlabel. Trotzdem hielten mich anfangs alle für verrückt.

Was denken Sie: Worin besteht die Faszination von Modelleisenbahnen?
Modelleisenbahnen funktionieren als liebevoll gestaltete Modellwelten – als Abbild der realen Welt sozusagen. Sie regen die Fantasie an. Im Wunderland erzählen neben den Zügen insgesamt 250.000 kleine Figuren zahlreiche Geschichten. Es fahren Autos, Züge und sogar Flugzeuge heben bei uns ab.

Die größte Modelleisenbahn der Welt, der größte Miniaturverkehrsflughafen – Sie repräsentieren eine Welt der Rekorde: Welche Ziele verfolgen Sie noch?
Wir haben noch viele Träume! Im Moment träumen wir davon, die Formel-1-Strecke in Monaco nachzubauen. Allerdings stehen wir noch vor einigen technischen Herausforderungen. Außerdem sind Venedig, Monaco, England und Frankreich konkret geplant.

Welcher ist Ihr persönlicher Favorit und warum?
Als Kind standen mein Bruder und ich oft am Bahngleis. Daher sind meine Lieblingszüge die nostalgischen.

Welches Schienensystem verwenden Sie?
Unsere Spurbreite ist H0, allerdings verwenden wir Gleis- und Rollmaterial von ganz unterschiedlichen Herstellern. Wir wollen vor allem unabhängig bleiben.

Modellbau im Miniatur Wunderland

Präzisionsarbeit an der Sixtinischen Kapelle

Wie viel Deutsche Bahn gibt es im Miniatur Wunderland oder anders gefragt: Hat die Deutsche Bahn in bestimmten Bereichen Vorbildfunktion?
Es gibt in diesem Sinne keine klassische Kooperation. Aber wir schauen natürlich genau hin, was bei der großen Bahn passiert und lassen das in die kleine Welt einfließen – oft mit einem Augenzwinkern. Bei uns wurde beispielweise auch schon häufiger gestreikt.

Was ist der größte Unterschied zwischen Ihren Bahnen und denen, die in der Realität auf den Schienen rollen?
Einen so großen Unterschied gibt es da gar nicht, denn wir versuchen alles so realitätsgetreu wie möglich bei uns nachzustellen. Ein Unterschied sind allerdings sicherlich unsere Sonderzüge, wie unser Weihnachtszug, unser Osterzug oder auch unser WM-Zug. Einen solchen habe ich noch nie über das Schienennetz der Deutschen Bahn rollen sehen. Vielleicht mal eine Idee für Euch?

Schienen-Duell

  • Deutsche Bahn
  • Gleislänge: 61.090 Kilometer
  • Züge pro Tag: 40.000
  • Weichen: 68.000
  • Waggons: über 10.000
  • Signale: 1.380
  • Miniatur Wunderland
  • Gleislänge: 15.400 Meter
  • Züge: ca. 1.040
  • Weichen: 3.454
  • Waggons: über 10.000
  • Signale: 1.380

 

Mit welchen Innovationen im Miniaturwunderland sind Sie der Bahn voraus?
Wir haben im Wunderland keinen Fahrplan – und somit gibt es bei uns auch keine Verspätungen.

Fährt bei Ihnen schon der ICE 4?
Nein, vom ICE 4 gibt es noch kein Modell. Aber wir sind sehr guter Dinge, dass er 2017 auch bei uns auf der Schiene rollt.

Kann man die „Steuerung“ im Miniatur Wunderland mit dem Job eines Fahrdienstleiters vergleichen?
Auf jeden Fall. Unsere Jungs und Mädels am Leitstand sind die Fahrdienstleiter des Wunderlands, ohne sie geht gar nichts! Es würde Chaos auf den Schienen, Straßen und den Rollfeldern herrschen. Ein recht verantwortungsvoller Job, bei dem man immer wachsam sein muss. Auf der anderen Seite ist die Verantwortung natürlich nicht zu vergleichen. Wenn es bei uns kracht, freuen sich die Besucher.

Frederik Braun Miniatur Wunderland Hamburg


“Wir bauen die größte Modelleisenbahn der Welt!”

Frederik Braun, Gründer und Geschäftsführer des Miniatur Wunderlandes in Hamburg, staunte schon als kleiner Junge über vorbeifahrende Züge. In einem Modelleisenbahnladen in Zürich erinnerte er sich wieder an seinen großen Traum.