20 Fakten zur Schnellfahrstrecke Berlin-München

Alle wichtigen Details zur Plan- und Bauphase erhalten Sie in unserer Übersicht.

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 geht nicht nur der ICE 4 in den Regelbetrieb über, auch die neue Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und München wird in Betrieb genommen. Jahrelang planten Ingenieure das größte Infrastrukturprojekt Deutschlands unter dem Namen „Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8“. Doch was zeichnet das Projekt wirklich aus? Wir haben ein paar Zahlen für Sie zusammengefasst:

20 Fakten zu VDE8

  1. Großprojekte benötigen eine entsprechende Planung, um alle Komponenten und Teilprojekte perfekt aufeinander abzustimmen. Genau gesagt wurde das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8 etwa 2 Jahre geplant.
  2. Auch bei der Umsetzung gibt es viele Details zu beachten, deshalb wurden dafür 800 Verträge abgeschlossen.
  3. Es wurden 300 Planrechtsverfahren durchgeführt. Innerhalb dieses Verfahrens haben Anwohner und Bürger Einsicht in die Baupläne bekommen.
  4. Die hohe Anzahl an Verträgen und Verfahren erklärt auch unsere nächste Zahl: 770.000 Pläne und Dokumente sind innerhalb des Projekts entstanden.
  5. Während der Bauphase wurde meist an verschiedenen Stellen gebaut. Insgesamt gab es 12 Teilprojekte. (Nürnberg-Fürth, Erlangen, Forchheim, Breitengüßbach, Ebensfeld-Ilmenau, Ilmenau-Erfurt, Erfurt, Erfurt-Halle/Gröbers, Gröbers-Leipzig, Leipzig, Halle, Halle-Bitterfeld)
  6. Die Investitionskosten liegen bei 10 Milliarden Euro.
  7. Heute profitieren insgesamt 17 Millionen Menschen von der neuen Strecke.
  8. Die Fahrtzeitverkürzung zwischen Berlin und München beträgt 2 Stunden.
  9. Die Strecke bietet Vorteile sowohl im Fern- als auch im Nahverkehr. Täglich gibt es bis zu 10.000 zusätzliche Sitzplätze.
  10. Zwischen den Hauptbahnhöfen Berlin und München liegen 623 Schienenkilometer.
  11. Das Projekt umfasste den Bau von 37 Brücken und 27 Tunnel.
  12. Legt man alle Tunnel zusammen, erhält man eine Gesamtlänge von 63.810 Metern.
  13. 230 Kilometer Neubaustrecke wurden geschaffen.
  14. Dafür wurden 156.000 Betonplatten Feste Fahrbahn verlegt. Dabei liegen die Schienen nicht mehr länger auf Schotter, sondern direkt auf Beton.
  15. Für den Bau benötigten die Mitarbeiter rund 4 Millionen Tonnen Beton.
  16. 4.500 Mitarbeiter waren am Bau der neuen Strecke beteiligt.
  17. Es wurden 4.000 Hektar Ausgleichsfläche für Umweltmaßnahmen geschaffen.
  18. Die Baumaßnahmen weckten großes Interesse: Rund 100 000 Besucher kamen zu den Informationsstätten.
  19. Die Saale-Elster-Brücke ist mit 8.600 Metern nicht nur die längste Brücke des Projekts, sondern auch die längste Talbrücke Deutschlands.
  20. Der längste Tunnel des Projekts ist der Bleßbergtunnel, mit 8.314 Metern.

Podcast im ICE: Für Gästeliste Geisterbahn kein Problem

Wir haben die Podcaster von Gästeliste Geisterbahn bei ihrer Aufnahme im Zug begleitet.

Gästeliste Geisterbahn – auf welchen Weg man sich beim Hören des Podcasts von Nilz Bokelberg, Markus Herrmann und Donnie O’Sullivan begibt, wird schnell klar. Ihren Podcast beschreiben die Drei so: „Wie eine Flasche kalte Zitronenbrause nach zehn Stunden Autobahn. Oder eher wie ein Wechselshirt im Kofferraum. Man braucht es nicht unbedingt, aber wenn man es dabei hat, fühlt man sich gleich viel besser.“

Gästeliste Geisterbahn nimmt einen Podcast im ICE auf

Doch auch wenn man keine 10 Stunden auf der Autobahn verbracht hat und deshalb ein Wechselshirt braucht, sondern seine Reise entspannt im Zug unternimmt, freut man sich doch gerade während des Zugfahrens über eine wohlklingende Abwechslung. Denn hier hat man endlich mal die Zeit, den Blick aus dem Fenster schweifen zu lassen und dem lustigen Austausch der drei Jungs zuzuhören. Übrigens, keine Panik: Wenn der Handy-Akku nach einigen Hörstunden leer sein sollte, sind dem Hörvergnügen dank Steckdosen im ICE keine Grenzen gesetzt. Und keine Sorge: Wer die neueste Podcast-Folge der Jungs noch nicht vor Reisebeginn heruntergeladen hat, kann dies dank WLAN im ICE auch bei Tempo 300 noch tun.

Wer die Jungs noch nicht kennt: Wir haben Donnie, Markus, Nilz und natürlich Maria, die sich um den Ton und auch sonst alles wichtige rund um den Podcast der drei kümmert, in Berlin getroffen und sie während ihrer Aufnahme der Podcastfolge im Zug begleitet.

inside.bahn.de: Wie kamt ihr auf die Idee, einen gemeinsamen Podcast zu machen?

Seit dem ersten Aufkommen von Podcasts vor mittlerweile fast zehn Jahren hatten wir unabhängig voneinander immer mal wieder die Idee, einen eigenen Podcast zu starten. Aus dem vielen “man müsste mal” wurde dann endlich “Gästeliste Geisterbahn”, als Maria als letztes Puzzlestück dazu kam. Sie ist Podcast-Produzentin und sorgt regelmäßig dafür, uns drei Chaoten unter einen Hut zu bringen und hörbar zu machen. Und das nun schon regelmäßig seit über zwei Jahren.

inside.bahn.de: Was war der ungewöhnlichste Ort, den ihr mit der Bahn bereist habt?

Herm: Ich bin einmal in Norwegen mit der Flåm-Bahn gefahren. Das ist die steilste Bahnstrecke der Welt. Es fühlte sich zwischen den Fjorden, Wasserfällen und kleinen Dörfchen wie eine Mischung aus “Herr der Ringe” und Modelleisenbahn an. Am Ende stand ich an einem kleinen Bahnhof auf fast 1000 Metern Höhe inmitten eines Schneesturms.

Donnie: Westerland auf Sylt! Kein sehr ungewöhnlicher Ort, aber dafür ein schöner und vor allem fand ich die Bahnfahrt dahin ziemlich cool, weil es sich so anfühlt, als ob man quasi “auf dem Wasser” dorthin fährt.

Nilz: Ich hab mit Ende 30 eine Interrailreise durch Europa gemacht, an die Ferienorte meiner Kindheit. Das recht seltsam und da ist dann sogar mein Buch “Tristesse Renesse” draus geworden.

inside.bahn.de: Was habt ihr immer im Gepäck?

Herm: Kopfhörer! Schließlich fühlt es sich immer gleich so nach Musikvideo an, wenn man Musik hört und aus dem Fenster schaut, während man durch verregnete Landschaften fährt.

Donnie: Laptop, Kopfhörer und Serien!

Nilz: Laptop, Kopfhörer, Serien und Zeitschriften! Ach, wir spielen gar nicht “Ich packe meinen Koffer”?

inside.bahn.de: Vielen Dank für das unterhaltsame Interview und gute Reise.

Podcast-Folge aus dem ICE von Gästeliste Geisterbahn

Folge 1 anhören

Folge 2 anhören

Gästeliste Geisterbahn nimmt einen Podcast im ICE auf

Anleitung: Podcasts anhören und abonnieren

Was sind Podcasts?
Ein Podcast ist eine Reihe von Audio-(seltener auch Video)dateien – meist zu einem speziellen Thema – die kostenlos angehört und abonniert werden können.

Wie kann ich in einen Podcast reinhören?
Wenn Sie auf die Podcast-Links in unserem Beitrag klicken, gelangen Sie zum iTunes-Store. Dort sehen Sie die aktuellsten Folgen des Podcasts. Klicken Sie auf die Nummerierung, um in eine Folge reinzuhören.

Wie kann ich einen Podcast abonnieren, der mir gefällt?
Für das Abonnieren eines Podcasts benötigen Sie eine Podcasting-App, auch Podcatcher genannt. Bekannte Podcasting-Apps sind z.B. Apple PodcastsInstacast 5, Spotify, Deezer oder AntennaPod für Android. Mit einem Klick auf “Suche” oder das Lupensymbol können Sie nach einem Podcast suchen. Wenn Sie den gewünschten Podcast gefunden haben, klicken Sie je nach App auf Abonnieren oder das Zeichen +. In der Übersicht wird Ihnen dann angezeigt, welche Podcasts Sie abonniert haben. Neue Folgen des abonnierten Podcasts werden automatisch heruntergeladen und als “ungespielt” angezeigt.

Der Ideenzug für den Regionalverkehr der Zukunft

Wie wir mit dem Kunden die Regionalzüge weiterentwickeln.

Das Mobilitätsverhalten in Deutschland ändert sich: noch nie gab es so viele Pendler, noch nie legten sie so lange Strecken zurück. Zugleich verändern sich deren Anforderungen: Fahrgäste erwarten Komfort und Individualität, sie wollen ihre Zeit sinnvoll nutzen. Heute bietet der Zug viele Vorteile – wenn aber erst einmal autonom fahrende Autos Realität sind, muss die Schiene mit neuen Vorteilen überzeugen.

Die Fahrzeuge müssen zum einen massenverkehrstauglich und zuverlässig sein, zugleich aber auch komfortabel und individuell. Anders gesagt: Bahnfahren muss wieder mehr Spaß machen und zu einem Erlebnis werden! Die Deutsche Bahn stellt sich dieser Herausforderung und entwickelt einen Ideenzug – ganz im Sinne von Zukunft Bahn, dem Programm für mehr Qualität und Service. Der Ideenzug soll als Nahverkehrszug der Zukunft den Lebensalltag der Fahrgäste einfacher machen und für eine Wohlfühlatmosphäre im Zug sorgen.

Von der Idee zu neuen Zügen

Die Fahrt soll künftig dem Pendler Raum geben für Dinge, die er bisher im Zug nicht machen kann. Seit ca. einem Jahr arbeitet die Südostbayernbahn (DB RegioNetze) gemeinsam mit dem Innovationslabor der Deutschen Bahn “d.lab”, der Münchener Designagentur “Neomind” und den Produktinnovations- und IT-Abteilungen der DB Regio Zentrale an dem Projekt. Dabei handelt es sich um ein maßstabsgetreues Modell eines Doppelstockwagens wie man ihn vom Regional-Express kennt, in dem visionäre Innenraumkonzepte mit neuartigen digitalen Services verknüpft und mit Kunden getestet werden sollen.

Dieser Zug der Zukunft wird im Herbst 2017 fertiggestellt und erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Als Aufgabenträger begleitet die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) das Pionierprojekt mit Begeisterung. Der Fahrgastverband „Pro Bahn“ ist ebenfalls involviert. Für die Innenausstattung wurde mit bis zu 30 Industrie- und Technologieherstellern zusammengearbeitet. Von Beginn an hat das Projektteam eine Vielzahl an Kundenbefragungen durchgeführt, deren Ergebnisse in den Aufbau mit eingeflossen sind. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch den Entstehungsprozess und stellen Ihnen die ersten Ideen und Workshops zu diesem Projekt vor.

Das Logo vom Ideenzug DB Regio

 

Neue Denkweisen treffen auf eine alte Idee

Bereits zur Expo 2000 hat DB Regio einen Ideenzug entwickelt und auf die Schiene gebracht, jetzt soll in Zeiten von Zukunft Bahn die nächste Stufe folgen. In den vergangenen 17 Jahren hat sich vor allem der digitale Sektor rasant entwickelt und nun gilt es, diese Entwicklungen sinnvoll für die Zukunft im Regionalverkehr einzusetzen und umzusetzen.

Ähnliche Herangehensweisen gab es bereits beim Redesign der S-Bahn München und beim Redesign vom ICE 3. Wie reist ein Pendler in Zukunft, wie kann seine Reisezeit in produktive Arbeits- oder erholsame Freizeit verwandelt werden? Wie können wir für eine Familie das Reisen im Regionalverkehr im Jahr 2020 noch freundlicher gestalten?

Mitarbeiter arbeiten im Innovationslabor der Deutschen Bahn am Regionalzug der Zukunft

Die Grundlage bilden Kundenbedürfnisse

Durch Brainstorming und Kreativ-Workshops wurden alle denkbaren Nutzungsmöglichkeiten, Funktionen und Produkte für Zuginnenräume zusammengetragen, konkreten Kundengruppen (z. B. Pendlern) zugeordnet, und mit deren Bedürfnissen abgeglichen. Dabei arbeiteten Kunden, aber auch Bahn-Mitarbeiter losgelöst von Richtlinien und entwickelten mit Hilfe von innovativen Methoden Ideen ohne jegliche Denkverbote.

Trend-Recherche als Startpunkt

Gestartet ist das Team aus dem Ideenzug-Projekt mit Recherchen zu aktuellen Trends und Befragungen der Kunden. Die Ergebnisse wurden zusammengetragen und ausgewertet. In regelmäßigen Abständen fanden Workshops des DB-Projektteams gemeinsam mit Kunden statt, in denen die große Menge an unterschiedlichen Ideen verfeinert und weitergedacht wurden. Auch die Zielgruppen wurden gemeinsam definiert. Der Fokus bei der Ausgestaltung der Produkt- und Servicewelten des Ideenzugs liegt auf Personengruppen wie Pendlern, Familien, Studenten und Senioren. Natürlich wurde der Kundenbeirat, der die Sichtweisender Kunden vertritt, ebenfalls mit ins Boot geholt.

Erste Design-Konzepte für den Ideenzug

Im nächsten Schritt wurden die gesammelten Ideen aus den Workshops und Kundeninterviews vom Designbüro Neomind in Skizzen und später in digitale 3D-Modelle verwandelt, sodass sichtbar wurde, wie zum Beispiel ein Abteil für einen Pendler in Zukunft aussehen würde oder ein abgeschirmter Arbeitsbereich gestaltet werden könnte. Anhand dieser Produktskizzen wurden im Anschluss die Prioritäten der Umsetzung erstmalig festgelegt. Daraufhin stand die Auswahl von hochwertigen Materialien und geeigneten Industrie-Partnern für die skizzierten Bereiche auf dem Programm. So entstanden allmählich Entwürfe zu den unterschiedlichsten Produktwelten, untergebracht im Schema eines einzigen Zugmodells – dem Ideenzug.

Aus Konzepten werden Zug-Abteile

Insgesamt 22 einzelne Module wurden für den Ideenzug entworfen, die bis Anfang November in dem 1:1 Modell-Zug nachgebaut und anfassbar werden, sowohl für Kunden als auch für Aufgabenträger. Der Nachbau entspricht mit einer Länge von 27 Meter, einer Breite von 3 Meter und 5 Meter Höhe, exakt den Maßen eines Doppelstockwagens und wird von der Modellbau-Firma Stonner in Augsburg konstruiert.

Neben einem großen Angebot an unterschiedlichen modernen Sitzmöglichkeiten sind die digitale Kundeninformation und Unterhaltung weitere wichtige Aspekte. Dies wird durch eine Vielzahl an Screens, vernetzt mit einer komplexen IT-Infrastruktur, Lautsprechern und Kameras möglich gemacht. Selbst für die Böden und die Innenraumbeleuchtung wurden von den Design-Experten Konzepte kreiert. Dass bei der Konzeption des Ideenzugs eine bunte Mischung an Kundenwünschen herangezogen wurde, wirdnicht zu übersehen sein.

Die bisher fertiggestellten Features und Module des Ideenzugs werden wir Ihnen in den kommenden Wochen ausführlich und mit dem entsprechendem Bild- und Videomaterial vorstellen – wir sind gespannt und freuen uns auf Ihre Anregungen und Ideen.

Video: So wurde das Ideenzug-Modell gebaut

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Zug-Check im Vorbeifahren: Wayside Monitoring

So überprüfen wir Züge im Regelbetrieb.

Mithilfe von Wayside Monitoring erheben wir Zustandsdaten unserer Schienenfahrzeuge – jetzt auch im laufenden Betrieb, also quasi im Vorbeifahren. Dabei werden unter anderem die Beschaffenheit der Fahrzeughülle oder einzelner Zugelemente kontrolliert. Die Daten nutzen wir für eine frühzeitige, planbare Instandhaltung.

Was ist Wayside Monitoring?

Damit im Bahnbetrieb alles sicher und reibungslos funktioniert, werden Züge und Gleisanlagen von Experten und Expertinnen nach festgelegten Fristen regelmäßig inspiziert und gewartet. Um darüber hinaus die Instandhaltungsprozesse noch besser zu organisieren, nutzen wir neue Technik – darunter sogenannte Wayside (Train) Monitoring Systems – für einen zusätzlichen „Gesundheitscheck“ am Gleis.

Wie funktioniert Wayside Monitoring?

An bestimmten Stellen im Schienennetz sind Detektoren angebracht, die Zustandsdaten von Zügen im Vorbeifahren erfassen und dokumentieren. Hierbei kommen video- und laserbasierte Verfahren ebenso zum Einsatz wie Systeme, die mit akustischen oder optischen Signalen arbeiten.

Die innovative Technik überprüft unterschiedliche Fahrzeugkomponenten wie Rundlauf und Profil von Rädern sowie Bremsen und Beladung. Alle Informationen werden digital aufbereitet und stehen in Echtzeit zur Verfügung.

Wayside Monitoring ist bundesweit bereits an zahlreichen Standorten im Einsatz. Jedes Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland kann das System einsetzen.

Wayside Monitoring Infografik: So funktioniert der Gesundheitscheck am Gleis bei vorbeifahrenden Zügen.

So funktioniert der Gesundheitscheck am Gleis bei vorbeifahrenden Zügen.

Das akustische Wayside Monitoring liefert unter anderem Informationen zum Zustand der Radsatzlager. Mikrofone am Gleis nehmen hierfür die Geräusche von fahrenden Zügen auf. Diese Aufnahmen werden mit einem vorher aufgezeichneten „akustischen Fingerabdruck“ verglichen. Wenn das Ergebnis vom Normalwert abweicht, werden wir in der Wartung aktiv. Und das, lange bevor an Zug oder Schiene überhaupt ein Schaden entsteht. Das akustische Verfahren nutzen wir derzeit in Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Welche Vorteile bietet Wayside Monitoring?

Die neue Technologie sorgt für eine bessere Qualität im Zugverkehr. Durch die optimierte vorausschauende Instandhaltung unserer Züge haben wir weniger Verspätungen, mehr verfügbare, intakte Fahrzeuge sowie Schienenwege. Dies führt zu besserer Verlässlichkeit, die unseren Fahrgästen zu Gute kommt.

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