Bergurlaub in Österreich

5 Gründe, warum er ohne eigenes Auto am schönsten ist.

Ein Bergurlaub in Österreich ist ohne eigenes Auto schöner, praktischer und entspannter als mit. Denn mit der Bahn sind Sie nicht nur schnell am Ziel, sondern auch am Urlaubsort flexibel und jederzeit mobil – dank gut durchdachter Mobilitätskonzepte der touristischen Bergregionen. Wir verraten Ihnen fünf gute Gründe, beim nächsten Österreichurlaub das Auto daheim in der Garage zu lassen.

1. Der Urlaub beginnt schon bei der Anreise

Eine Reise nach Österreich macht besonders viel Spaß, wenn man während der Fahrt ungestört die traumhafte Kulisse genießen kann. Die tiefen Täler, klaren Bergseen und imposanten Gipfel, die von der Bahnstrecke aus zu sehen sind, lösen augenblicklich Urlaubsgefühle aus. Noch kein Bergpanorama in Sicht? Dann können Sie einen Film im ICE Portal anschauen, im Bordbistro oder Bordrestaurant etwas essen gehen und in Ruhe Ihre Wanderkarte studieren. Übrigens: in vielen ICE und Railjet Zügen auf dem Weg nach Österreich steht Ihnen kostenfreies WLAN zur Verfügung.

2. Sie sind vor Ort mobil ohne selbst fahren zu müssen

Es gibt in Österreich zahlreiche Reiseziele, die für autofreie Urlauber besondere Mobilitätskonzepte entwickelt haben. Mit Bahnhof-Shuttles, Wanderbussen, Wanderruftaxis, E-Bikes und weiteren oft kostenlosen Angeboten sorgen sie dafür, dass vor Ort niemand sein Auto vermisst. Start- und Zielpunkte beliebter Wanderrouten, Seilbahnstationen und Sehenswürdigkeiten werden in regelmäßigem Takt von öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren.

Besonders beliebt bei Reisenden ohne Auto sind z.B. die Kitzbüheler Alpen, das Zillertal, Kärntens südliche Berge und Seen sowie die Heimat des Bergdoktors, der Wilde Kaiser. Auch das Pitztal, die Regionen Seefeld, Innsbruck und die alpine Perle Werfenweng sowie der weite Nationalpark Hohe Tauern machen Ihnen den autofreien Bergurlaub besonders leicht.

Drei Radfahrer machen eine Pause und nehmen eine Brotzeit zu sich.

3. Sie haben volle Flexibilität bei der Wahl Ihrer Wanderroute

Sie können Ihre Wandertouren besonders flexibel gestalten, wenn Sie mit dem Wanderbus oder Shuttle zum Berg fahren – schließlich müssen Sie sich nicht nach Ihrem Auto und dessen Parkplatz richten. Lassen Sie die typischen Rundwanderwege, bei denen Ausgangs- und Endpunkte identisch sind, einfach mal links liegen. Recherchieren Sie stattdessen unvergessliche Talübergänge, Weitwanderwege wie den Tiroler Adlerweg oder sportliche Herausforderungen wie die Dreitagestour am Wilden Kaiser, die ideal für Bahnreisende ist – genauso wie z.B. auch der bei Weitwanderern beliebte Alpe-Adria-Trail.

Blick auf den See und die Berge vom Bärenkopf.

4. Der Gipfelschnaps schmeckt Ihnen so gut wie sonst nie

Haben Sie einen Gipfelschnaps im Gepäck und freuen sich schon auf die verdiente Hütteneinkehr mit Brotzeit und Bier nach der Wanderung? Oder planen Sie vielleicht eine Genusswanderung (z.B. an der südsteirischen Weinstraße oder im Burgenland) bei der Sie zwischen Weinbergen wandern und bei einem Heurigen oder Buschenschank einkehren? Ohne Auto gar kein Problem!

Eine Gruppe schaut den Sonnenuntergang vom Berg aus.

5. Sie tun sich und der Umwelt etwas Gutes

Eine Anreise mit der Bahn ist hinsichtlich Feinstaub- und CO2-Emissionen klimaverträglicher als die Fahrt mit dem PKW oder Flugzeug. So passt sie einfach besser zu einem naturnahen Wanderurlaub. Je mehr Reisende ihr Auto zu Hause lassen, desto ruhiger wird die Bergwelt und sauberer die Luft. Das tut nicht nur Ihnen gut, sondern auch der außergewöhnlich schönen Natur und Tierwelt um Sie herum.

Verraten Sie uns auch Ihre Gründe, beim nächsten Wanderurlaub das Auto zu Hause zu lassen?

 

[Aktualisierung am 28.02.2019.]

Buchungstipps für Junggebliebene

So spontan ein Reisewunsch entsteht, so spontan und einfach sollte auch die Buchung erfolgen können - ohne Online-Diplom.

„Wir haben doch jetzt Zeit, warum verreisen wir nicht mal wieder?“, fragt Gerda ihren Herbert. Beide sind seit zwei Jahren Rentner und hatten sich für den neuen Lebensabschnitt häufiges Verreisen vorgenommen. Die Idee zur Reise an die Nordsee kam ganz spontan, Frühlingsspaziergänge am sonnigen Nordseestrand auf Sylt haben Gerda und Herbert aus Dortmund schon immer sehr gut gefallen. Seit langem wollen sie mal wieder dorthin. Nach einem kurzen Telefonat mit der schon bekannten Pensionsbesitzerin ist ein Doppelzimmer gebucht; fehlt nur noch die Organisation der Anreise, doch wie bucht man denn heutzutage am besten eine Bahnfahrt?

So funktioniert die Online-Buchung

Herbert möchte die Fahrkarten bequem online von seinem Computer aus buchen. Er startet daher auf bahn.de. Hier findet er zwei Buchungsmöglichkeiten für ein Online-Ticket. Zum einen über „Fahrplan & Buchung“ (1) und zum anderen über den Einstieg „Sparpreisfinder“(2). Da Herbert und Gerda am Anreisetag zeitlich flexibel sind und natürlich den günstigsten Preis für ihre Bahnreise finden wollen, probiert Herbert die Buchung über den Sparpreisfinder aus. Sparpreisfinder in der Reiseauskunft     Herbert tippt den Startbahnhof (3), das Ziel (4) sowie den Anreise- und den Abreisetag ein (5) und gibt die gewünschte Reisezeit an (6). Zusätzlich wählt er noch die Zahl der Reisenden (7) und die gewünschte Klasse aus (8). Über „Weitere Optionen“(9) kann Herbert die Umsteigezeit individuell anpassen, somit haben die beiden bei einem möglichen Umstieg etwas mehr Zeit und müssen sich nicht hetzen. Mit „Suchen“ werden die passenden Verbindungen aufgezeigt.   Sparpreise im Sparpreisfinder Herbert erhält nun eine nach der Kategorie „Preis“ sortierte Liste aller Verbindungen, die für seine gewählten Optionen in Frage kommen. Neben der Abfahrts- und Ankunftszeit wird auch die Reisedauer anzeigt. Außerdem gibt es eine Information zum Verkehrsmittel und die Anzahl der Umstiege wird ausgewiesen. Herbert freut sich, es gibt sowohl für die Hinfahrt als auch für die Rückfahrt eine schnelle und umstiegsfreie Verbindung mit dem IC. Preisübersicht auf bahn.de Auf der nächsten Seite werden die verfügbaren Angebote für Hin- und Rückfahrt inklusive der Preise dargestellt. Herbert erhält hier zwei Angebote in der 2. Klasse und ein Angebot in der 1. Klasse. Bei der Buchung in der 1. Klasse ist die Sitzplatzreservierung bereits enthalten, außerdem hat man mehr Beinfreiheit am Sitzplatz und großzügige, komfortable Sitze. Herbert möchte Gerda mit diesem Komfort in der 1. Klasse überraschen und bucht das Sparpreis-Angebot in der 1. Klasse. Zusammenfassung der Reise Ein paar Klicks weiter kann Herbert über „Sitzplatz auswählen“ ganz genau sehen, wo sich die Sitzplätze im Zug befinden und die vorgewählten Plätze nochmals verändern. Sitzplatzreservierungsübersicht eines ICE Als es zum Zahlvorgang kommt, hat sich Herbert für die Zahlung mit seiner Kreditkarte entschieden und schließt damit die Buchung ab. Ein paar Minuten später kommt die Bestätigung per E-Mail mit der PDF-Datei zum Ausdrucken des Tickets und kurze Zeit später liegt das Online-Ticket ausgedruckt auf dem Tisch.

Tipps zur Reiseplanung

Nun ist da noch die Sache mit dem Gepäck. Gerda will auf keinen Fall die Koffer von Bahnsteig zu Bahnsteig oder gar die Treppen hoch und runter tragen. Herbert gibt einfach mal auf bahn.de im Suchfeld oben auf der Seite „Gepäck“ ein und landet auf einer Seite, auf der er Informationen zum Gepäckservice innerhalb von Deutschland findet. Und glücklicherweise wird der Service auch für Sylt angeboten. Herbert und Gerda studieren das Angebot und entscheiden sich dafür, es für die Reise auszuprobieren. Das Gepäck wird zu Hause abgeholt und in die Pension gebracht, das ist sehr praktisch. Der kostenpflichtige Gepäckservice kann außerdem auch im Reisezentrum oder telefonisch über eine Servicenummer (0180/6996633 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf)) bestellt werden. Man kann sogar Wunschzeitfenster für die Abholung des Gepäcks nennen. Entspannt auf Reisen gehen Am Reisetag sind die Koffer nun schon unterwegs und die Enkelin bringt beide nur mit Handgepäck zum Bahnhof. Am Bahnhof schauen sie noch auf die große Abfahrtstafel in der Bahnhofshalle und stellen mit Freude fest, dass der Zug pünktlich ist. Auf dem Ticket steht, in welchem Wagen beide reisen. Am Bahnsteig möchten sie gerne schon dort warten, wo sie direkt in ihren Wagen einsteigen können. Dazu schauen sie kurz auf den Wagenstandsanzeiger, den sie als Aushang am Gleis finden, und sehen in welchem Abschnitt der gebuchte Wagen der 1. Klasse hält. Die Plätze sind schnell gefunden und das Handgepäck verstaut. Gerda und Herbert können nun ihre Reise in der 1. Klasse genießen. Sie studieren die Speise- und Getränkekarte im Bordrestaurant. Gerda bestellt sich eine Tasse Kaffee und ein Stück Butterkuchen, Herbert möchte lieber ein Sandwich. Die freundliche Zugbegleiterin bringt alles an den Platz und so kommen beide entspannt in Westerland an. Update: Dieser Beitrag wurde am 28. Februar 2018 mit neuen Screens aus der Buchungsmaske versehen.

ICE 4: Ergebnisse der Kundenumfragen

Wir zeigen Ihnen, welche Punkte Sie gestört und wir verbessert haben.

Der ICE 4 durchlief einen einjährigen Probebetrieb. Das war für uns notwendig, um für den Start des Regelbetriebs bestens aufgestellt und gerüstet zu sein. Seit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 ist der ICE 4 auf den Strecken Hamburg-München sowie Hamburg-Stuttgart für Sie unterwegs.

Während des gesamten Probebetriebs (von Oktober 2016 bis Oktober 2017) wollten wir wissen, wie der Zug bei Ihnen ankommt und was wir noch verbessern können. Mit dem Kunden für den Kunden: wir wollen den Zug mit Ihnen weiterentwickeln und an Ihren Bedürfnissen ausrichten. Daher haben wir Kundenzufriedenheitsumfragen durchgeführt und werden das auch in regelmäßigen Abständen weiter tun, damit wir Schritt für Schritt die Dinge anpassen und verbessern können. Welche Themen das konkret waren, haben wir für Sie in diesem Beitrag zusammengefasst.

Innenraumtemperatur

Zahlreiche Kunden empfanden laut Kundenzufriedenheitsumfragen die Grundtemperatur im ICE 4 im Sommer wie im Winter als zu kalt. Seit 10. Dezember haben wir die Temperatur etwas erhöht. Wir testen nun, ob die Temperaturerhöhung für die Mehrheit unserer Kunden angenehmer ist.

ICE 4, 2. Klasse, Reisen, Fernverkehr, Deutsche Bahn

Licht

Nach den Ergebnissen aus der Kundenbefragung haben wir die Lichtintensität bereits reduziert. Zudem laufen gerade noch Tests zu einzelnen Lichtszenarien im Tagesverlauf im ICE 4, die wir mit weiteren Kundenzufriedenheitsumfragen prüfen. Denn der ICE 4 bietet erstmals die Möglichkeit, tages – und jahreszeitabhängige Lichtszenarien zu spielen, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

Lautsprecherdurchsagen

Während des Probebetriebs mussten wir feststellen, dass die Akustik der Lautsprecherdurchsagen noch nicht optimal ist. Das konnten wir bereits deutlich verbessern. Bei der Ansage unserer Zugbegleiter über Funk ist die Qualität noch nicht auf dem Niveau wie bei den fest eingebauten Mikrofonen. Als Gegenmaßnahme haben wir mit dem Hersteller Siemens vereinbart, sechs zusätzliche feste Mikrofone einzubauen. Seit Ende Januar wird der erste Zug mit den zusätzlichen Mikrofonen im Kundeneinsatz eingesetzt.

Reservierungsanzeige

Seit der ICE 4 im Regelbetrieb unterwegs ist, lassen sich Reservierungen in der grafischen online Buchungsübersicht anzeigen. Auch lassen sich nun die gewünschten Sitzplatzattribute, z.B. „am Tisch“ oder „am Fenster“, reservieren. Im Probebetrieb war die Reservierung von diesen Sitzplätzen noch eingeschränkt. Die neuen Reservierungsdisplays sind gut sichtbar- und tastbar in die Kopfstützen der Sitze integriert. Anfangs eine kleine Umgewöhnung, jedoch spielt sich das mit der Zeit spürbar ein.

ICE Sitzplatz

Bessere Orientierung: Die Sitzplatznummern und -reservierungen werden direkt an den Sitzlehnen angezeigt.

WLAN

Der ICE 4 verfügt über die neueste Internet-/WLAN-Technologie. Dank eines Softwareupdates Ende letzten Jahres funktioniert es weitestgehend verlässlich. Wir arbeiten kontinuierlich an einer weiteren Verbesserung der Stabilität und führen weitere Tests durch.

Sitzkomfort

Zu den neuen Sitzen haben wir unterschiedliche Meinungen erhalten. Wir wissen, dass das Komfortempfinden sehr individuell ist. Manche finden den Sitz gut, andere eher unbequem. Wir möchten so viele Kunden wie möglich zufrieden stellen. Deshalb testen wir zusammen mit unseren Kunden neue Sitzpolstervarianten. Sind die Testergebnisse positiv werden wir die Züge mit der neuen Sitzpolstervariante anpassen und so den Sitzkomfort verbessern.

Wir werden weiterhin regelmäßig Kundenzufriedenheitsumfragen durchführen. Uns ist es wichtig, dass wir Feedback von unseren Kunden, aber auch unseren Mitarbeiter erhalten und bestmöglich umsetzen, genauso wie wir es bereits im Probebetrieb gemacht haben.

Auch hier freuen wir uns über Ihr Feedback zum ICE 4. Hinterlassen Sie uns gerne einen Kommentar.

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Wie gelangen die Störungsinformationen zum Kunden?

Wir erklären Ihnen, wie Störungsinformationen zu Ihnen gelangen.

Sie kennen das: Der DB Navigator und die Anzeigetafel am Bahnsteig informieren Sie, dass Ihr Zug an einem anderen Gleis abfährt. Aber woher kommen diese Informationen und wie kommen sie rechtzeitig bei Ihnen an?

Eine Infografik, die den Verlauf von Kundeninformationen darstellt

Der weite Weg der Störungsinformationen

Bis die Mitteilung über einen Gleiswechsel bei Ihnen ankommt, hat sie schon eine lange Strecke zurückgelegt. Die beginnt zum Beispiel beim Zugpersonal, das eine technische Störung am Zug meldet oder bei einer automatischen Ist-Meldung (diese werden automatisch erfasst, beispielsweise anhand der Position des Zuges), die eine Verspätung dokumentiert.

Der Fahrdienstleiter überwacht und steuert den gesamten Bahnbetrieb und ist u.a. dafür zuständig, auf welchem Gleis ein Zug einfährt. Auf Basis seiner Informationen entscheidet er, ob der Zug aufgrund der Verspätung auf einem anderen Gleis einfahren muss und erfasst dann manuell eine Gleiswechselinfo. Dabei muss der Fahrdienstleiter den gesamten Bahnbetrieb im Blick haben und seine Entscheidungen entsprechend fällen, dass es nicht zu weiteren Verspätungen kommt.

Die Disponenten von DB Regio und DB Fernverkehr, die den Bahnverkehr einzelner Streckenabschnitte koordinieren, können über das ISTP, das Informationssystem Transportleitung Personenverkehr, zusätzliche Informationen wie z.B. Verspätungsgründe, Anschlussentscheidungen oder auch Ausfälle erfassen.

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Das RIS als Verteiler für Kundeninformationen

Das Reisendeninformationssystem (RIS) wandelt Daten aus dem ISTP in eine Kundeninformation um und spielt diese in die verschiedenen Kanäle. Sie können sich das so vorstellen, dass das RIS als ein Verteiler fungiert. Zu den Kanälen zählen natürlich die Ansagen und Anzeigen am Bahnsteig sowie die Auskunft im DB Navigator und auf bahn.de. Die Zugbegleiter von DB Regio oder DB Fernverkehr können mit einer speziellen RIS-Anwendung auf ihrem Diensthandy auf die Reisendeninformationen und Alternativverbindungen zugreifen. Somit endet die Reise der Störungsinformationen erst, wenn Sie bei Ihnen ankommt.

Die App der DB Navigator
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Das Projekt „Reisendeninformation“ arbeitet daran, die Dauer der Informationsreise zu verkürzen, indem Prozessschritte digitalisiert werden. Wie das funktioniert kann man gut am Beispiel der Wagenreihung sehen.