Sicherheit und Sauberkeit am Bahnhof

Wir stellen Ihnen die Arbeit der 3-S-Zentralen vor.

Wenn Sie häufiger mit der Bahn fahren, sind Ihnen am Bahnhof vielleicht schon einmal Schilder mit dem Aufdruck „3-S-Zentrale“ aufgefallen. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Wir haben die Antwort.

Die sogenannten 3-S-Zentralen sind die regionalen Leitstellen der DB Station&Service AG, die sich um den Betrieb der Bahnhöfe kümmern. Die drei „S“ im Namen stehen für Sicherheit, Service und Sauberkeit und beschreiben damit das Hauptaugenmerk der 3-S-Zentralen, den sicheren und kundenorientierten Betrieb der Bahnhöfe. Sie überwachen rund um die Uhr die Betriebslage, nehmen Informationen zu den verschiedensten Ereignissen auf, bewerten sie, leiten entsprechende Maßnahmen ein und informieren alle notwendigen Personen und Abteilungen.

Unter anderem gehört daher Folgendes zu ihren Aufgaben:

  • Gewährleistung von Sicherheit und Sauberkeit am Bahnhof
  • Information der Reisenden
  • Mobilitätsservice (Hilfe beim Ein-, Um- und Aussteigen)
  • Instandhaltung der Infrastruktur am Bahnhof (z.B. Beleuchtung, Fahrstühle und Brandschutzanlagen)
  • Notfall- und Krisenmanagement

Ist beispielsweise an einem Bahnhof die Beleuchtung defekt, meldet das entsprechende System einen Ausfall. Die Mitarbeiter in der 3-S-Zentrale überprüfen das und kümmern sich um die Reparatur. Im Falle eines Komplettausfalls leiten sie entsprechende Sicherungsmaßnahmen ein oder informieren den Notfallmanager, dass der Bahnhof gesperrt werden muss.

In Deutschland gibt es insgesamt 26 3-S-Zentralen. Diese befinden sich zumeist in größeren Bahnhöfen wie München, Frankfurt, Hannover oder Hamburg. Erreichen können Sie sie entweder telefonisch über die am Bahnhof ausgehängten Nummern oder über die Notruf- und Informationssäulen am Bahnhof und das rund um die Uhr.

Whatsapp Service 3-S-Zentrale

Der Whatsapp-Service der 3-S-Zentralen

Seit Februar 2017 haben Sie außerdem die Möglichkeit sich bei Verschmutzungen oder Störungen am Bahnhof per Whatsapp an die 3-S-Zentralen zu wenden. Nehmen Sie einen Missstand wahr, können Sie das Team mit einer kurzen Textnachricht darauf aufmerksam machen. Die jeweiligen Nummern sind an den Bahnhöfen ausgehängt und beispielsweise auf Aufklebern an Mülleimern zu finden. Fehlen zur Beseitigung noch notwendige Informationen, werden Sie ebenfalls per Nachricht darum gebeten, weitere Angaben zu machen. Die Meldung wird dann an die jeweils zuständige Stelle weitergeleitet. Ist der Defekt behoben oder die Verschmutzung beseitigt, werden Sie darüber informiert.

Unsere digitalen Services und die Bordgastronomie im Wandel

Das sind die Highlights unserer Produktkonferenz "Mobilität erleben 2018".

Am Donnerstag, den 25.10.2018, fand in Berlin zum vierten Mal unsere Produktkonferenz “Mobilität erleben” statt. Dort werden zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen rund um den Personenverkehr Kunden und Pressevertretern vorgestellt. Auch wir waren vor Ort und haben für Sie das wichtigste mitgenommen und zusammengefasst.

Unsere Highlights von Mobilität erleben 2018

Neues Gastronomie-Konzept 

Moderneres Geschirr, eine neue Speisekarte und mehr To-Go Gerichte, die Sie bequem am Platz essen können, erwarten Sie ab Dezember in unserer Bordgastronomie. Die Speisekarte enthält etwas weniger Gerichte, dafür sind Klassiker wie Chili con Carne oder Currywurst häufiger zu finden – dann mit einem verfeinerten Rezept, z.B. die Currywurst mit Tortilla-Crunch. Neu dabei ist der Tartelette-Brownie mit Haselnüssen, definitiv jetzt schon unser Favorit.

Unsere neue Unternehmensbekleidung

Neue Schnitte, neue Farben, neue Kleidungsstücke: Seit Mitte des Jahres testen 250 Mitarbeiter unsere neue Unternehmensbekleidung. Wir konnten bereits einen Blick auf die neuen Outfits werfen und mit Mitarbeitern, die beim Test dabei sind, sprechen. Was wir da erfahren haben und ab wann es die neue Unternehmensbekleidung gibt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Neues BahnCard Design

Die BahnCard bekommt 2019 ein neues Design. Die BahnCard 25, 50 und 100 sind künftig einfarbig. Die Farben: Rot, Schwarz, Grau und Weiß. Die My BahnCard erhält ein Städtemotiv

Digitale Services

Einfach reisen für alle: DB Barrierefrei

Die App DB Barrierefrei orientiert sich an den Bedürfnissen von Reisenden mit Behinderung. Alle Anzeigen und Durchsagen zur Reise können sowohl aktustisch als auch visuell abgerufen werden. Die App informiert Sie, welche Aufzüge funktioieren und zeigt Ihnen den Fahrtverlauf in Echtzeit an. Push-Nachrichten informieren über wichtige Änderungen. Weitere Infos finden Sie hier.

Kleine Stellschrauben im DB Navigator

Neben Tickets für den Fernverkehr können seit kurzem auch Verbundtickets mittels der Schnellbuchung gekauft werden. Vor kurzem haben wir außerdem die Siri-Shortcuts eingeführt. Über Sprachbefehle können Sie z.B. Verbindungen abrufen ohne die App zu öffnen. Siri sucht sie für Sie heraus. Auch das Verbundangebot wird weiterentwickelt: Aktuell können Sie Tickets für 27 Verbünde über den DB Navigator kaufen. Weitere neue Funktionen rund um den DB Navigator finden Sie hier.

Weiterentwicklung unseres Agenten

Auch die App DB Streckenagent hält ein paar Neurungen bereit: Ab Dezember können Sie einen persönlichen Login anlegen und anschließend weitere Funktionen nutzen. Z.B. die Echtzeit-Reisebegleitung mittels GPS-Tracking, das persönliche Fahrtenbuch und die Nutzung des digitalen Abos.

Ihre Punkte immer im Blick

Mit der neuen App haben Sie Ihre BahnBonus Punkte immer im Blick und können Sie einfach und schnell einlösen. Alle Partner und deren Angebote sind in der App hinterlegt. Ab Januar 2019 können Sie die App herunterladen.

Erweiterte Online-Buchungsmöglichkeiten von ausländischen Verbindungen

Seit September können Sie Angebote der französischen Staatsbahn SNCF sowie Thalys und Eurostar über bahn.de oder den DB Navigator buchen. Auch Strecken innerhalb Frankreichs können Sie jetzt digital buchen. Dabei können Sie auch von aktuellen Sparpreisen der Auslandsbahnen profitieren. In einem schritt können Sie Tickets von mehreren europäischen Bahnen in einem Schritt kaufen.

Das Regio WLAN-Portal

DB Regio hat speziell für seine Zielgruppe „Pendler“ ein WLAN-Portal entwickelt. Die Kernelemente dieses Angebots sind vor allem auf kurze Reisezeiten angepasste Inhalte mit regionalem Bezug. Außerdem erhalten Sie fahrtbezogene Informationen im Regelbetrieb und Störungsfall. Der Prototyp für das neue WLAN-Portal wurde im Juni 2018 fertig gestellt und wird seitdem intensiv getestet. Anfang 2019 wird das WLAN-Portal in den Zügen der DB auf Pilotstrecken erlebbar sein.

“Alexa, buch’ mir ein Ticket!”

Unser DB-Skill für Amazon Alexa wird so langsam richtig erwachsen. Im kommenden Jahr wird es möglich sein, eine Fahrkarte über den Sprachassistent zu buchen. Ebenfalls enthalten in diesem Update ist die Preisauskunft. Eine stetige Weiterentwicklung der Reiseauskunft ist auch eines der elementaren Bausteine für unseren Skill. Was unser DB-Skill aktuell schon kann, können Sie hier nachlesen.

Bahnbetrieb und Technik

Angepasste Bahnsteiganzeiger

Am Bahnhof Dresden Neustadt haben wir in den vergangenen Monaten neue Bahnsteiganzeiger getestet. Diese sollen in den kommenden Jahren an weiteren Bahnhöfen verbaut werden. Die Merkmale sind vielversprechend. Bessere Lesbarkeit, vergrößerte Darstellung der Wagenreihung und Zuginformationen sowie eine angepasste Darstellung der Folgezüge bzw. Gleiswechsel.

Neue Monitore in München und Berlin

Neue Monitore für mehr Informationen in Echtzeit zum Fahrtverlauf bei der S-Bahn München und S-Bahn Berlin. Bei der S-Bahn München werden bis Ende 2020 1.904 neue Monitore und bei der S-Bahn Berlin bis 2021 764 neue Monitore verbaut. Das DB-eigene Fahrgastinformationssystem, welches bereits im modernisierten ICE 3 im Einsatz ist, liefert künftig auch in den S-Bahn-Fahrzeugen Echtzeitinformationen zu Anschlusszügen, Zugteilungen und Störungen.

Digitale Streckennetzpläne

Wir digitalisieren die Streckennetzpläne der fünf großen S-Bahnsysteme Deutschlands. Dazu gehören die S-Bahnen Rhein-Main (RMV), München (MVV), Stuttgart (VVS), Hamburg (HVV) und Berlin (VBB). Die digitalisierten Streckennetzpläne können z.B. auf Monitoren im Bahnhof, auf Webseiten oder in Apps verwendet werden.

Anzeige für freie Sitzplätze im ICE 3.

Anzeige für freie Sitzplätze im ICE 3.

Den freien Sitzplatz schon vorher sehen

Freie Sitzplätze bereits beim Einstieg sehen? Unser digitaler Service „Anzeige freier Sitzplätze“ soll das künftig möglich machen. In Echtzeit können Sie so freie Sitzplätz über die Bildschirme im Eingangsbereich und den Abteilen sehen. Nach erfolgreicher Verprobung können Sie den Service voraussichtlich ab dem nächsten Jahr im ICE 3 mit Redesign erleben.

Die Zugabfertigung wird digital

Vor kurzem haben wir Ihnen hier auf inside.bahn.de den Prozess der Zugabfertigung gezeigt. In Zukunft soll dieser Prozess digital werden. Der Zugführer kann dann mit dem Smartphone den gesamten Ablauf durchführen. Dabei kann er sich sich räumlich unabhängiger positionieren, unnötige Wege werden vermieden unddie Abstimmung zwischen Zugführer und Lokführer wird vereinfacht. Außerdem können wir so auch die Pünktlichkeit positiv beeinflussen.

Scheiben werden zu Displays

Bei der S-Bahn Stuttgart testen wir den Einsatz von Scheibendisplays. Diese sollen über Baustellen und die betriebliche Lage informieren. Im Rahmen des Tests wurden zwei Züge mit den Displays ausgestattet und fahren auf den S-Bahn Linien S4, S5, S6/60 im nördlichen Netz von Stuttgart. Zu finden sind die Scheibendisplays während des Tests in den Scheiben zwischen der 1. und 2. Klasse.

Pilotprojekt: Digitale Vitrine 

Plakate waren gestern – 2019 testet die S-Bahn Stuttgart digitale Vitrinen für die Anzeige von Baustelleninformationen. An ausgewählten Bahnhöfen informieren Sie die neuen Vitrinen über Fahplanabweichungen und Schienenersatzverkehre. Das alles geschieht tagesaktuell.

Unsere Züge

Die Intercity 1 Frischekur

Unsere ältesten Wagen bekommen ein „Update“. Die Intercity 1 Wagen bekommen neue Sitzpolster, Stoffe, WCs und Kleinkindabteile sowie Familienbereiche. Das verlängert die Lebensdauer dieser Wagen um weitere fünf Jahre.

Die alte Intercity 1 Sitzgarnitur mit pinkfarbenen Muster.Die neue Intercity 1 Sitzgarnitur mit schwarzem Muster.

Die Lichtsteuerung im ICE 4

In jedem ICE 4 gibt es eine tagesabhängige Beleuchtung. Die Beleuchtung passt sich der Tageszeit an und wechselt von gedimmtem Licht am Morgen oder Abend zu hellem Licht am Tag. Durch angepasstes Licht mit unterschiedlichen Farbtönen lässt es sich besser schlafen, arbeiten oder einfach nur entspannen.

Im Bahnhof

Neue DB Lounge in Leipzig und Stuttgart

Leipzig und Stuttgart dürfen sich freuen. Ab nächsten Jahr bekommen beide Städte eine neue DB Lounge. Das Design und die Ausstattung ähnelnd unserer neusten DB Lounge in Nürnberg, welche bereits im Juli 2017 mit dem neuen Design ausgestattet wurde. Ab 2023 sollen alle DB Lounges im neuen Design zur Verfügung stehen. Wie das aussieht können Sie hier sehen.

Die vollständige Reisekette

Ziel ist es, den Lebensalltag von Stadtbewohnern durch intelligente und umweltfreundliche Angebote zu vereinfachen. Unser Programm Smart City DB bietet hier verschiedenste Lösungsansätze mit Services und Angeboten zur intelligenten Vernetzung von Verkehrsinfrastruktur, Mobilität und Logistik aus einer Hand: von der Umsetzung einer Coworking-Fläche im Berliner Hauptbahnhof über ein flächendeckendes Netzwerk intelligenter Schließfächer in Hamburg bis hin zu einem eScooter-Pilotprojekt in Frankfurt/Main.

Call a Bike: Pedelec 2.0

Mit Pedelec 2.0 schafft Call a Bike eine motorisierte Ergänzung zum bisherigen Fahrrad-Angebot. Dadurch können Sie auch lange Strecken einfach bewältigen: Das Pedelec schafft bei einer vollen Akkuladung rund 70 bis 80 Kilometer. Die neuen Fahrräder gibt es seit Oktober 2018 im Raum Stuttgart.

Unsere Tweets mit Bildern vom Event zum Nachlesen

Die inside.bahn.de-Redaktion

Wir, die Redaktion, nehmen Sie hier auf inside.bahn.de und auf den Social Media-Kanälen mit hinter die Kulissen. Wir stellen Ihnen unsere Züge vor, erklären technische Abläufe und geben Ihnen Tipps und Tricks für Ihre Reise. Da wir selbst täglich mit der Bahn unterwegs sind, lassen wir dabei auch unsere eigenen Erfahrungen mit einfließen.

Die Social Media-Redaktion vom Personenverkehr der Deutschen Bahn

So läuft ein
Fahrplanwechsel ab

Wir haben mit einem Experten über den jährlichen Fahrplanwechsel gesprochen.

Im Dezember steht bei der Deutschen Bahn jedes Jahr der Fahrplanwechsel an. Abfahrts- und Ankunftszeiten werden verändert, neue Verbindungen kommen hinzu, eingesetzte Züge wechseln. Doch wie läuft ein Fahrplanwechsel eigentlich ab? Was ist dafür nötig und wer ist alles an der Erstellung beteiligt? Das haben wir Robert Dietrich gefragt. Er ist Leiter Linienmanagement beim Fernverkehr der Deutschen Bahn und gemeinsam mit seinen Kollegen  an der Vorbereitung des Fahrplanwechsels beteiligt.

Herr Dietrich, was genau versteht man eigentlich unter einem Fahrplanwechsel und wie läuft ein solcher ab?

“Jedes Jahr werden im Rahmen  des sogenannten Trassenvergabeprozesses  die einzelnen Zugtrassen durch den Infrastrukturbetreiber, die DB Netz AG, an die Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland vergeben. Mit dem Fahrplanwechsel beginnt diese einjährige Periode von neuem.
Zusätzlich werden zum Fahrplanwechsel neue, kundengerechte Angebotskonzepte flächendeckend umgesetzt. Anlass dafür sind z.B. Veränderungen an den Strecken oder neue Fahrzeuge. Dies geschieht sowohl im Regional- als auch im Fernverkehr.

Ein gutes Beispiel ist die positive Nachfrage auf der Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und München, aufgrund derer wir nun das Angebot zum Fahrplanwechsel ausbauen. Da die Strecke von den Kunden gerne genutzt wird, gibt es dort zukünftig vier neue Sprinterverbindungen und mehr Sitzplätze in bestehenden Zügen durch den Einsatz des ICE 4.

Der Ablauf des Fahrplanwechsels an sich ist relativ unspektakulär. Zum Stichtag werden die neuen Angebotskonzepte in Kraft gesetzt, die seit mehreren Jahren vorbereitet wurden. Zur Vorbereitung gehört es neben der Information des eingesetzten Personals auch, die benötigten Fahrzeuge an die richtigen Standorte zu bringen. Im Voraus werden die Kunden sowohl online als auch an den Bahnhöfen informiert.”

Wie lange dauert die Erstellung eines Fahrplans und die Vorbereitungen zum Fahrplanwechsel?

“Die Planung für die einzelnen Fahrpläne beginnt bereits Jahre im Voraus, auch in Abhängigkeit vom Umfang der jeweiligen Veränderungen. Beim Fernverkehr beginnen die Vorbereitungen mit der Erstellung eines kundengerechten und wirtschaftlichen Konzepts. Dieses wird mit den verantwortlichen Stellen für den Nahverkehr, den Aufgabenträgern in den einzelnen Bundesländern, abgestimmt, um optimale Anschlüssen zwischen Fern- und Nahverkehr zu ermöglichen. Eine Abstimmung mit den europäischen Nachbarbahnen erfolgt ebenfalls.

Die Planung zur Beschaffung und Verfügbarkeit der Fahrzeuge sowie der Kapazität in den Fahrzeugwerken beginnt ebenfalls mehrere Jahre im Voraus.
Je näher der Fahrplanwechsel rückt, desto mehr gehen die Planungen ins Detail. Der Personaleinsatz wird geplant und es finden entsprechende Schulungsmaßnahmen statt. Sollen Fahrzeuge auf neuen Strecken eingesetzt werden, finden Testfahrten statt. Etwa acht Monate im Voraus werden die gewünschten Trassen bei DB Netz bestellt. Im Sommer kommen dann die Angebote von DB Netz zurück.”

Ablauf Fahrplanwechsel

Warum ist jedes Jahr ein Fahrplanwechsel nötig?

“Aufgrund rechtlicher Gegebenheiten werden die Zugtrassen immer nur für jeweils ein Jahr von DB Netz vergeben. Dadurch können die Eisenbahnverkehrsunternehmen jedes Jahr neue Slots bestellen und Änderungen vornehmen.”

Es gibt einen sogenannten großen und einen kleinen Fahrplanwechsel. Warum gibt es beide und was ist der Unterschied?

“Generell gibt es einmal jährlich einen Fahrplanwechsel am zweiten Sonntag im Dezember. Am zweiten Sonntag im Juni gibt es einen sogenannten Fahrplananpassungstermin, der es ermöglicht, auch im Laufe des Jahres Veränderungen im Fahrplanangebot koordiniert in Betrieb zu nehmen. Die Veränderungen im Juni sind in der Regel aber eher gering.

Größere Änderungen im Fernverkehr zum Termin im Juni gab es das letzte Mal 2006, als der neue Berliner Hauptbahnhof und die Schnellfahrstrecke zwischen Nürnberg und München in Betrieb genommen wurden und es dadurch zu größeren Anpassungen im Fernverkehrssystem kam.”

Warum finden die beiden Fahrplananpassungen im Juni und Dezember statt?

“Der Fahrplanwechsel im Dezember in ein von der Europäischen Kommission festgelegter Termin, zu dem gleichzeitig in allen EU-Ländern der Fahrplanwechsel erfolgt.
Der Termin im Juni zur Anpassung des Fahrplans ist daran orientiert, den Jahresfahrplan in möglichst gleiche Hälften aufzuteilen, um einen langen Gültigkeitszeitraum zu erhalten.”

Wer ist für den Fahrplanwechsel verantwortlich?

“Verantwortlich für die Vorbereitung und den reibungslosen Ablauf des Fahrplanwechsels sind letztlich viele beteiligte Einheiten, sowohl beim Infrastrukturbetreiber, als auch bei den jeweiligen Eisenbahnverkehrsunternehmen.

Die operative Umsetzung wird begleitet durch die Netzleitzentralen bei DB Netz und bei uns im Fernverkehr u.a. durch die Verkehrsleitungen und die Disposition der Fahrzeugflotten.”

Ab wann wird der neue Fahrplan veröffentlicht und ab wann kann man Tickets buchen?

“Der Fahrplan 2019, der im Dezember in Kraft tritt, wird im Oktober auf bahn.de veröffentlicht. Ab diesem Tag können unsere Fahrgäste dann auch Tickets für den neuen Fahrplan erwerben.”

Warum kann man Tickets für die Zeit nach dem Fahrplanwechsel nicht weiter im Voraus kaufen?

“Die endgültigen Trassen zum neuen Fahrplan erhalten wir vom Infrastrukturbetreiber, der DB Netz, etwa Mitte August. Die Zeit danach bis zum Start des Vorverkaufs dient der Aufbereitung der Daten für die Informations- und Verkaufssysteme sowohl im Fernverkehr als auch bei den zuständigen Einheiten im Vertrieb. Daher ist ein früherer Verkauf leider nicht möglich.”

Werden Bauarbeiten schon in die Fahrpläne eingearbeitet?

“Ja, länger andauernde und gravierende Veränderungen im Fahrplanangebot durch Baumaßnahmen werden bereits in die Fahrpläne eingearbeitet. Kleinere Baustellen werden fortlaufend in den Fahrplänen aktualisiert.”

Robert Dietrich

Robert Dietrich, Leiter Linienmanagement DB Fernverkehr

Robert Dietrich ist Leiter Linienmanagement bei der DB Fernverkehr AG.

Gemeinsam mit seinem Team gestaltet er entsprechend der Kundennachfrage das Fahrplanangebot des Fernverkehrs der Deutschen Bahn.
Dies geschieht auf Basis der strategisch vorbereiteten Linienkonzepte und in enger Zusammenarbeit mit den für die Umsetzung des Fahrplans verantwortlichen Bereichen.

Einfach reisen für alle: DB Barrierefrei

Wie die App am Bahnhof und im Zug Ihre Probleme löst.

Stellen Sie sich vor, Sie stehen am Bahnsteig und merken, dass Ihre Mitreisenden plötzlich hektisch herumlaufen. Aber Sie wissen nicht warum. Fällt der Zug aus? Fährt er an einem anderen Gleis ab? Sie werden nervös, denn Sie können die Anzeige nicht lesen.

Barrieren während der Reise abschaffen

Für viele sehbehinderte Reisende wie Anna Courtpozanis eine fast alltägliche Situation. Doch nicht nur sie, auch Menschen mit körperlichen oder Höreinschränkungen, haben auf ihren Reisen mit einer Vielzahl von Hürden zu kämpfen. Die neue App „DB Barrierefrei“ kann helfen!

DB Barrierefrei: Gemeinsam mit Kunden entwickelt

Was die App kann? Vor allem unterwegs ein guter Reisebegleiter sein, der alle relevanten Informationen akustisch und visuell liefert. Seit Herbst 2015 wurde gemeinsam mit Kunden mit körperlichen- oder Sinnesbehinderungen an „DB Barrierefrei“ gearbeitet. Mehr als 1.000 Probanden haben schon einen Prototypen vorab getestet . Auch Anna Courtpozanis war mit dabei, nahm an Workshops teil und diskutierte mit anderen Experten.

Die größte Herausforderung während der Entwicklung: Jeder Reisende hat aufgrund seiner Behinderung verschiedene Bedürfnisse während der Reise, benötigt an unterschiedlichen Stellen Unterstützung. Deshalb wurde sich beim ersten Prototypen auf hilfreiche Anwendungen fokussiert: “Funktionalität der Aufzüge” und „Anzeigen und Durchsagen am Bahnhof und im Zug“.

DB Barrierefrei für iOS und Android

DB Barrierefrei herunterladen und nutzen

Die App “DB Barrierefrei” ist seit Oktober 2018 im Apple App Store und Google Play Store kostenlos erhältlich.

Im Apple App Store herunterladen
Im Google Play Store herunterladen

Die Aufzüge immer im Blick

Für die Aufzüge an unseren Bahnhöfen, von denen man ebenfalls die Funktionalität in der App einsehen kann, haben wir eine Merkliste. Auf dieser Merkliste können Sie Ihre Aufzüge hinterlegen, die sie des öfteren nutzen. Dadurch haben Sie stets im Blick, ob die Aufzüge funktionieren.

Durchsagen und Anzeigen direkt aufs Smartphone

Die Anwendung „Anzeigen und Durchsagen“ hilft nicht nur Menschen mit Hör- oder Sehbehinderung – denn oftmals ist es so laut am Bahnhof, dass man die Ansagen des Personals nicht versteht. Oder man steht zu weit weg von der Anzeigetafel und kann sie nicht mehr lesen. Dank dem Bereich “Suchen” in der App, welcher sich in die Bereiche “im Zug” und “am Bahnhof” aufteilt, werden alle wichtigen Informationen als Text oder Audionachricht direkt auf dem Smartphone abrufbar. Anna Courtpozanis durfte diese Funktion im Dezember 2016 am Frankfurter Hauptbahnhof testen. Ihr Fazit: „Mit der App fühle ich mich selbständiger und kann mich besser auf meine Reise mit der Bahn vorbereiten“.

Die App wird ständig weiterentwickelt

Weitere hilfreiche Funktionen wie der „DB Service-Assistent“ (mit dieser Funktion können z.B. blinde Reisende Auskunft und Unterstützung vom Zugpersonal erhalten) sind in Planung und werden getestet.

Im folgenden Video können Sie sehen, welche Produkte und Verbesserungen wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Behindertenrat umgesetzt haben.

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Meilensteine des barrierefreien Reisens
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Seit 15 Jahren arbeiten die Geschäftsfelder aller Unternehmensbereiche der Deutschen Bahn (DB) mit den vom Deutschen Behindertenrat entsandten Vertretern in der Programmbegleitenden Arbeitsgruppe erfolgreich zusammen. Mit der App DB Barrierefrei wurde ein weiterer Meilenstein gemeinsam geschaffen.

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Update 18.10.2018: Der Beitrag wurde zum Launch der App mit allen neuen Informationen und Screens ausgestattet.

 

Großbaustellen 2018 bei der Bahn

Besonders auf diesen Strecken ist mit Einschränkungen zu rechnen.

Das Streckennetz der Bahn gehört zu einem der frequentiertesten und modernsten in Europa. Deshalb und vor allem damit es auch so bleibt, sind natürlich immer wieder entsprechende Modernisierungsarbeiten notwendig – so auch 2018.

Gleich auf mehreren Strecken wird die Bahn in diesem Jahr umfangreiche Baumaßnahmen vornehmen. Einige Großbaustellen sind bereits seit Veröffentlichung des Jahresfahrplans im Oktober berücksichtigt, andere können erst im Laufe des Jahres fertig ausgeplant und erst nachträglich (unterjährig) noch in den Fahrplan eingearbeitet werden. In unserer Infobox sehen Sie die größten Bahnstrecken, auf denen gebaut wird, im Überblick. Im weiteren Verlauf zeigen wir Ihnen, welche Auswirkungen im Fernverkehr das für Sie haben wird.

Aktuelle Verkehrsmeldungen

Aktuelle Informationen zu Verkehrsmeldungen aus den Regionen erhalten Sie unter bahn.de/aktuell.

1. Totalsperrung Schwerin–Rostock (beendet)

Vom 08. Januar bis 14. April wird der Streckenabschnitt zwischen Schwerin Hbf und Bad Kleinen wegen Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik komplett gesperrt.Großbaustelle 2018 Hamburg Schwerin

 

Die Auswirkungen im Überblick:

  • Schienenersatzverkehr (SEV): IC-Züge beginnen/enden in Schwerin Hbf mit Anschluss an SEV zwischen Schwerin und Bad Kleinen und Weiterfahrt mit Nahverkehrszügen bzw. Fernbussen von Schwerin Hbf nach Rostock Albrecht-Kossel-Platz. Zwischen Hamburg-Schwerin sowie Rostock-Stralsund können nicht alle IC-Fahrten angeboten werden.
  • Fahrzeitverlängerung: Die Fahrt dauert aufgrund des SEV etwa 60 Minuten länger.

Update 07.05.2018: Die Baustelle wurde bis zum 30. Juni verlängert. Grundsätzlich gilt daher das gleiche Ersatzkonzept wie bisher: Fahrgäste aus Richtung Hamburg an die Ostsee müssen weiterhin in Schwerin in Ersatzbusse nach Rostock umsteigen und dann die Fahrt in der Regel in Zügen des Nahverkehrs fortsetzen. Informieren Sie sich bitte auf www.bahn.de über mögliche Alternativen und beachten Sie auch die Aushänge und Durchsagen vor Ort.

 2. Eingleisige Sperrung Hannover–Bremen (beendet)

Vom 20. Januar bis 29. März steht auf dieser Strecke nur eines von zwei Gleisen zur Verfügung.

Großbaustelle 2018 Hannover Bremen

Die Auswirkungen im Überblick:

  • Zugausfälle: Zeitweise entfallen die ICE-Züge auf der Strecke Oldenburg/Bremen-Hannover. Bitte nutzen Sie z.B. die IC-Züge eine Stunde davor / danach.
  • Fahrzeitverlängerung: Die IC auf der Strecke zwischen Norddeich Mole/Emden–Leipzig fahren zwischen Bremen und Hannover etwa 10 Minuten länger.

3. Eingleisige Sperrung München-Salzburg

Auf der Strecke steht vom 16. Mai bis zum 05. August nur eines von zwei Gleisen zur Verfügung.

Großbaustelle 2018 München Rosenheim

Die Auswirkungen im Überblick:

Fahrzeitverlängerung/Zugausfälle:

  • Railjet zwischen München-Salzburg (-Wien) werden teilweise über Holzkirchen umgeleitet und fahren 5 bis 25 Minuten früher als sonst ab München bzw. kommen in der Gegenrichtung bis zu 30 Minuten später in München an. Einzelne Railjet-Fahrten fallen aus.
  • EC-Züge auf der Strecke München-Kufstein(-Innsbruck/Norditalien) fahren bis zu 45 Minuten früher als sonst ab München und kommen in der Gegenrichtung bis ca. 10 Minuten später in München an. Einzelne EC-Fahrten fallen aus.
  • EC-Züge zwischen München-Salzburg(-Klagenfurt/Graz) fahren bis zu 20 Minuten früher als sonst ab München und kommen in der Gegenrichtung bis ca. 30 Minuten später an. Einzelne EC-Fahrten fallen aus.

4. Eingleisige Sperrung Stuttgart-Pforzheim-Karlsruhe

Vom 19. Mai bis 22. Oktober steht auf dieser Strecke nur eines von zwei Gleisen zur Verfügung.

Großbaustelle 2018 Karlsruhe Stuttgart

Die Auswirkungen im Überblick:

Haltausfall/Umleitungen: Die IC auf der Strecke zwischen Karlsruhe-Stuttgart-Nürnberg werden ohne Reisezeitverlängerung über Bruchsal umgeleitet, dadurch entfallen die Halte Pforzheim Hbf und Mühlacker, die weiterhin von Nahverkehrszügen bedient werden.

5. Oberleitungs- und Gleisarbeiten Hannover-Hamm

Auf dieser Strecke finden vom 15. Juni bis 08. Dezember Arbeiten an Gleisen, Oberleitung und Bahnübergängen statt.

Großbaustelle 2018 Hannover Hamm

Die Auswirkungen im Überblick:

Fahrzeitverlängerungen: Die ICE und IC verkehren auf dem Regelweg zwischen Hannover und Hamm mit Bedienung aller planmäßiger Halte bei einer Reisezeitverlängerung von ca. 15 Minuten.

6. Eingleisige Sperrung Nürnberg-Augsburg

Vom 16. Juni bis 18. November steht auf dieser Strecke nur eines von zwei Gleisen zur Verfügung.

Großbaustelle 2018 Nürnberg Augsburg

Die Auswirkungen im Überblick:

  • Umleitung/Haltausfall: An einzelnen Tagen werden ICE auf den Strecken München-Augsburg-Nürnberg-Leipzig-Berlin-Hamburg und München-Augsburg-Nürnberg-Halle-Berlin-Hamburg über die Schnellfahrstrecke via Ingolstadt umgeleitet Dadurch entfallen an einzelnen Tagen bei diesen Zügen die Haltestellen in Augsburg, Donauwörth, zudem sind in München die Abfahrten später / Ankünfte früher.
  • Fahrzeitverlängerungen: Die zwischen Augsburg-Donauwörth-Nürnberg verkehrenden Züge erhalten infolge der Bauarbeiten eine Reisezeitverlängerung von ca. 5 Minuten.

7. Eingleisige Sperrung Frankfurt-Gießen-Kassel

Auf dieser Strecke steht vom 23. Juni bis 12. August nur eines von zwei Gleisen zur Verfügung. Es kommt zu Umleitungen und Ausfällen.

Großbaustelle 2018 Kassel Frankfurt

Die Auswirkungen im Überblick:

Umleitung/Haltausfall: Grundsätzlich beginnen und enden die IC zwischen Karlsruhe-Heidelberg-Frankfurt-Gießen-Hamburg in Kassel-Wilhelmshöhe, einzelne IC beginnen und enden in Karlsruhe und werden über Fulda umgeleitet. Die Halte in Frankfurt West, Friedberg (Hess), Gießen, Marburg, Stadtallendorf, Treysa und Wabern entfallen und werden vom Nahverkehr bedient.

8. Eingleisige Sperrung Nürnberg-Würzburg

Vom 07. Juli bis 07. Oktober wird auf dieser Strecke ein Gleis gesperrt.

Großbaustelle 2018 Nürnberg Würzburg

 

Die Auswirkungen im Überblick:

  • Umleitung/Teilausfälle: Einzelne ICE zwischen Hamburg/Bremen-Würzburg-München, Dortmund-Würzburg-München und Dortmund-Würzburg-Wien sowie ICE/IC zwischen Hamburg-Köln-Würzburg-Passau/München werden über Ansbach umgeleitet. In München und Nürnberg fahren die ICE/IC bis zu 20 Minuten früher als sonst ab bzw. kommen dort später an. Einzelne umgeleitete ICE fahren via Augsburg statt via Nürnberg von/nach München. Andere müssen zwischen Nürnberg und München entfallen.
  • Fahrzeitverlängerungen: Umgeleitete ICE und IC erhalten aufgrund der Umleitung eine Reisezeitverlängerung von bis zu 20 Minuten.

9. Bauarbeiten Knoten Frankfurt

Vom 08. September bis 08. Dezember werden Bauarbeiten am Bahnsteig Gleis 10/11 durchgeführt.

Großbaustelle 2018 Nürnberg Würzburg

Die Auswirkungen im Überblick:

  • Umleitung/Haltausfall: Einige der IC zwischen Karlsruhe-Heidelberg-Frankfurt-Gießen-Hamburg fahren nicht über Frankfurt Hbf und halten stattdessen in Frankfurt West.
  • Geänderte Abfahrtszeiten Frankfurt Hbf: Einige der ICE zwischen Frankfurt-Erfurt-Berlin und einige IC zwischen Frankfurt-Stuttgart-München nach Österreich fahren bis zu 10 Minuten früher ab bzw. kommen später in Frankfurt Hbf an als sonst.

10. Eingleisige Sperrung Heidelberg-Stuttgart/Karlsruhe

Auf dieser Strecke steht vom 10. September bis 16. November nur eines von zwei Gleisen zur Verfügung. Es kommt zu Umleitungen und Ausfällen.

Großbaustelle 2018 Heidelberg Stuttgart

Die Auswirkungen im Überblick:

  • Teilausfall/Umleitung/Haltausfall: Die IC Hamburg-Gießen-Frankfurt-Heidelberg-Karlsruhe werden zwischen Weinheim und Karlsruhe ohne Halt in Heidelberg und Wiesloch-Walldorf umgeleitet bzw. fahren nur zwischen Hamburg und Heidelberg, so dass die Halte Wiesloch-Walldorf, Karlsruhe Durlach und Karlsruhe entfallen. Bei umgeleiteten IC verlängert sich die Reisezeit um ca. 15 Minuten
  • Umleitung/Haltausfall: Die IC auf der Strecke Stuttgart-Heidelberg-Mainz-Dortmund-Hamburg/Berlin und Frankfurt-Stuttgart-München von/nach Österreich werden über die Schnellfahrstrecke umgeleitet. Dadurch entfallen die Halte Heidelberg und Wiesloch-Walldorf.

 

Die wichtigsten unterjährigen Baustellen im 4. Quartal 2018, die z.T. noch nicht in unseren Auskunfts- und Buchungsmedien enthalten sind.

A Würzburg – Nürnberg

Auf der Strecke Würzburg – Nürnberg steht noch bis zum 7. Oktober aufgrund von Oberleitungs- und Gleisbauarbeiten nur eines von zwei Gleisen zur Verfügung.

Unterjährige Baustelle zwischen Nürnberg und Würzburg

Die Auswirkungen im Überblick:

Die Fernverkehrszüge verkehren grundsätzlich auf dem Regelweg mit einer Reisezeitverlängerung bis max. 20 Minuten und fahren in München und teilweise in Nürnberg ca. 10-15 Minuten früher ab. Einzelne Züge werden an vereinzelten Tagen mit einer Reisezeitverlängerung bis ca. 30 Minuten über Ansbach umgeleitet.

B Knoten Hannover

Durch den Neubau der Eisenbahnbrücke Königstraße muss der Hannoveraner Hauptbahnhof vom 01. bis 15. Oktober fast vollständig gesperrt werden. Es kommt zu Haltausfällen im Fern- und Nahverkehr auf fast allen Linien.

Unterjährige Baustellen Hannover Hbf

Die Auswirkungen im Überblick:

  • Die stündliche ICE-Verbindung Köln–Berlin fährt wie gewohnt über Hannover Hbf. IC-Verstärkerzüge (insbesondere am Wochenende) auf dieser Strecke fallen teilweise aus oder halten nicht in Hannover.
  • Die stündliche ICE-Verbindung Hamburg–Kassel–Frankfurt (und weiter Richtung Basel bzw. Stuttgart) hält ersatzweise in Hannover Messe/Laatzen. Die Züge fahren ab Hamburg etwa 15 Minuten früher als gewohnt, bzw. kommen dort etwa 15 Minuten später an. Die Züge halten zusätzlich in Hamburg-Harburg.
  • Die stündlichen ICE von Hamburg über Kassel und Nürnberg nach München halten in großen Teilen zusätzlich in Lüneburg, Uelzen und Celle und bedienen statt dem Hauptbahnhof in Hannover ebenfalls den Messebahnhof in Laatzen. Es kommt zu Reisezeitverlängerungen von rund 30 Minuten.
  • Die zweistündliche ICE-Verbindung Bremen–München kann nicht aufrechterhalten werden. Zwischen Bremen und Hannover Hbf verkehren die Züge zu den gewohnten Zeiten, jedoch weitgehend als IC. Die IC-Züge zwischen Hamburg, Hannover und Frankfurt werden zum Teil über Laatzen und Lehrte umgeleitet, andere Züge fallen jedoch auf Teilabschnitten aus.
  • Züge in Richtung Frankfurt beginnen dann in Kassel-Wilhelmshöhe, Züge in Richtung Hamburg/Stralsund in Hannover Hbf. Die zweistündliche IC-Verbindung Amsterdam–Hannover–Berlin wird umgeleitet und hält nicht in Hannover Hbf. Ersatzweise werden die Halte Wunstorf und Lehrte bedient.
  • Die IC-Verbindung Köln–Hannover–Dresden bedient Hannover Hbf nicht und hält ersatzweise in Lehrte und Wunstorf. Der gewohnte bahnsteiggleiche Übergang zur ICE-Linie Köln–Berlin ist daher nicht möglich. Die IC-Verbindung Norddeich–Bremen–Magdeburg–Leipzig wird zwischen Hannover und Braunschweig ausfallen. Züge beginnen und enden jeweils in Hannover Hbf oder Braunschweig Hbf.
  • Fahrgäste, die ein Ticket mit Start oder Ziel „Hannover Messe/Laatzen“ gebucht haben, dürfen die Verkehrsmittel der Üstra nutzen, um Hannover Hbf zu erreichen. Es wird die Nutzung der Stadtbahnlinien 1 und 2 in Richtung Innenstadt / Langenhagen / Alte Heide empfohlen.

C Knoten Halle

Wegen Arbeiten am elektronischen Stellwerk und den Gleisen am Hauptbahnhof in Halle/Saale kommt es im Zeitraum 02.-06. Oktober zu Umleitungen und Reisezeitverlängerungen.

Unterjährige Baustelle Knoten Halle

Die Auswirkungen im Überblick:

Die regulär in Halle haltenden ICE-Züge zwischen Berlin und Erfurt werden umgeleitet und halten zumeist ersatzweise in Bitterfeld. Betroffen sind insbesondere die ICE Sprinter von Berlin nach Frankfurt und München sowie die ICE-Züge von Hamburg / Berlin über Erfurt und Bamberg nach Nürnberg / München. Einzelne Züge halten stattdessen in Leipzig Hbf.

Die IC-Züge zwischen Leipzig und Hannover halten nicht in Leipzig/Halle Flughafen, Halle Hbf und Köthen sondern werden mit Halt in Bitterfeld und Dessau umgeleitet.

D Totalsperrung Duisburg – Essen

Vom 12. Oktober, 23 Uhr bis 29. Oktober, 4 Uhr wird aufgrund von Arbeiten am elektronischen Stellwerk Duisburg sowie Brücken-, Bahnsteig- und Oberleitungserneuerungen die Strecke gesperrt. Die Bahnhöfe Mülheim, Essen und Bochum werden in dem Zeitraum vom Fernverkehr nicht bedient.

Unterjährige Baustellen Duisburg - Essen

Die Auswirkungen im Überblick:

Die stündliche ICE-Verbindung Köln–Berlin wird meist mit Halt in Gelsenkirchen umgeleitet. Die Halte in Essen und Bochum entfallen. Die stündliche ICE-Verbindung Dortmund–Köln–Frankfurt–Nürnberg–München beginnt meist erst in Düsseldorf.

Einzelne Züge verkehren auch zwischen Dortmund und Düsseldorf/Köln und werden dann über Gelsenkirchen oder Wuppertal umgeleitet. Die Halte in Essen, Bochum und zumeist auch in Duisburg und Dortmund entfallen. Die stündliche ICE/IC-Verbindung von Hamburg/Münster über Dortmund und Essen nach Köln und weiter Richtung Koblenz, Stuttgart und München wird zwischen Dortmund und Köln umgeleitet. Die Halte in Duisburg, Essen und Bochum entfallen.

Weitere Fernverkehrszüge, z.B. in Richtung Kassel, Hannover oder Stuttgart werden ebenfalls umgeleitet. Reisende von Essen und Bochum in Richtung Hamburg, Hannover oder Berlin (und Gegenrichtung) nutzen die Umsteigeverbindungen mit Nahverkehrszügen über Dortmund oder Hamm.

Reisende von Essen nach Köln, Frankfurt oder Süddeutschland nutzen Umsteigeverbindungen mit der S-Bahn S9 über Wuppertal oder mit Bussen des Schienenersatzverkehrs über Duisburg. Reisende von Bochum nutzen Umsteigeverbindungen mit Nahverkehrszügen über Hagen.

Reisende von Mülheim nutzen die Busse des Schienenersatzverkehrs nach Duisburg oder Essen. Zusätzlich zu dem SEV zwischen Duisburg, Mülheim und Essen gibt es Ersatzverkehre für die S-Bahnen von Duisburg und Oberhausen nach Essen mit allen Unterwegshalten.

E Bamberg – Nürnberg

Zwischen Erlangen und Forchheim werden zwei neue Gleise an die bestehende Strecke angeschlossen, Prüf- und Abnahmefahrten durchgeführt, Lärmschutzwände errichtet, Weichen erneuert und Oberleitungsarbeiten durchgeführt.

Hierzu ist eine Totalsperrung zwischen Nürnberg und Bamberg vom 20. bis 26. Oktober erforderlich. Im Anschluss daran entstehen durch die Arbeiten bis zum 18. November betriebliche Einschränkungen.

Unterjährige Baustelle Nürnberg - Bamberg

Die Auswirkungen im Überblick:

Die ICE-Züge zwischen Hamburg, Berlin, Leipzig/Halle, Erfurt, Nürnberg und München werden während der Totalsperrung vom 20. bis 26. Oktober mit einer Reisezeitverlängerung von bis zu 1 3/4 Stunden zwischen Bamberg und Nürnberg umgeleitet. Die Züge fahren entsprechend früher in München bzw. Nürnberg los und kommen dort später an. Zwischen München und Nürnberg kommt es zu Zugausfällen.

Im folgenden Zeitraum vom 27. Oktober bis 18. November fahren die Züge wieder auf dem Regelweg, jedoch mit einer Reisezeitverlängerung von rund 5 Minuten. Der Halt Erlangen kann im gesamten Bauzeitraum nicht bedient werden. Die IC-Züge zwischen Leipzig, Nürnberg, Stuttgart und Karlsruhe beginnen und enden bereits in Nürnberg und fallen zwischen Leipzig und Nürnberg im gesamten Bauzeitraum aus.

F Baumaßnahmen Stuttgart – Singen

Im Zeitraum vom 22. Oktober bis 09. November wird die Gäubahn zwischen Stuttgart und Singen eingeschränkt befahren. Der Zeitraum wird in vier Bauphasen eingeteilt, in denen es zu verschiedenen Auswirkungen kommt.

Unterjährige Baustelle Stuttgart - Singen

Die Auswirkungen im Überblick:

Vom 22. Oktober bis 2. November werden die Gleise zwischen Herrenberg, Bondorf und Eutingen im Gäu erneuert. Am 27. und 28. Oktober finden zwischen Tuttlingen bzw. Immendingen und Singen Weichenarbeiten statt, weshalb kein Zugbetrieb zwischen Tuttlingen und Singen möglich ist.

Zusätzlich ist die Strecke zwischen Böblingen und Herrenberg vom 27. bis 31. Oktober wegen Brückenbauarbeiten gesperrt. Weitere Weichenarbeiten schränken den Verkehr zwischen Engen und Singen vom 29. Oktober bis 9. November zusätzlich ein. Auf den betroffenen Abschnitten fallen die IC-Züge der Linie Stuttgart–Singen–Zürich (bzw. Konstanz) jeweils aus und werden durch Busse ersetzt.

Es gilt ein Ersatzfahrplan, der optimale Anschlüsse zwischen Bus und Zug ermöglicht. Es sind weitere Ausfälle und Fahrplanänderungen bei den Zügen des Nahverkehrs (DB Regio, Albtal-Verkehrs-Gesellschaft, Hohenzollerische Landesbahn, SBB) zu beachten.

G Knoten Ulm

Vom 26. Oktober bis 8. November wird die nördliche Zufahrt in den Ulmer Hauptbahnhof für den Fernverkehr gesperrt. Grund sind Arbeiten an dem Zulauf der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm. Es kommt zu Umleitungen und Haltausfällen.

Unterjährige Baustelle Stuttgart - Ulm

 Die Auswirkungen im Überblick:

Die ICE-Züge von Dortmund und Köln bzw. von Berlin über Leipzig, Erfurt und Frankfurt nach Mannheim und weiter über Stuttgart nach München werden umgeleitet. Es ergeben sich Reisezeitverlängerungen von bis zu 60 Minuten und der Halt Ulm kann in dem Zeitraum nicht bedient werden.

Die TGV-Züge von München nach Paris, die IC-Züge von Karlsruhe und Stuttgart nach München sowie die EC-Züge von Frankfurt und Stuttgart nach München und weiter in Richtung Österreich fallen zwischen Stuttgart und München aus. Nur eine IC-Fahrt morgens von Ulm nach München bzw. nachmittags retour kann in der Regel angeboten werden.

Die IC-Züge auf dem Abschnitt von Stuttgart nach Oberstdorf und Lindau fallen ebenfalls aus. Reisende nutzen ab Ulm die Nahverkehrszüge in Richtung Stuttgart bzw. Augsburg und setzen ihre Reise von dort aus im Fernverkehr fort.

H Rosenheim – Salzburg

Aufgrund von Bauarbeiten wird die Strecke zwischen Rosenheim und Salzburg vom 29. Oktober bis 1. November (4:20 Uhr) vollständig gesperrt. Fernverkehrszüge fallen aus oder werden umgeleitet.

Unterjährige Baustelle Rosenheim - Salzburg

Die Auswirkungen im Überblick:

Die RJ-, IC- und EC-Züge von Salzburg und Freilassing über Traunstein und Rosenheim nach München und darüber hinaus in Richtung Hamburg, Stuttgart und Frankfurt fallen grundsätzlich aus. Es werden jedoch einzelne Züge in der Hauptverkehrszeit zwischen Rosenheim und München angeboten.

Die schnellen RJ-Züge von Budapest und Wien nach München werden zwischen Linz und München umgeleitet und halten somit nicht in Salzburg. Auch die vereinzelten Halte in München Ost und Rosenheim entfallen in dem Zeitraum.

I Baumaßnahmen Leer – Rheine / Oldenburg

Aufgrund von Gleiserneuerungen verkehren im Zeitraum vom 29. Oktober bis 8. Dezember keine IC-Züge nach Friesland. Im Bereich der Engpässe wird so Platz für die Züge des Nahverkehrs geschaffen. Zwischen Meppen und Papenburg wird die Strecke vorübergehend vollständig gesperrt.

Unterjährige Baustelle Leer - Oldenburg

 

Die Auswirkungen im Überblick:

Die Züge der zweistündlichen IC-Verbindung Norddeich–Bremen–Hannover–Magdeburg–Leipzig fallen zwischen Norddeich und Oldenburg (Oldenb) aus. Es verkehrt wie gewohnt um eine Stunde versetzt der RE1 zwischen Norddeich und Hannover. Zudem wird ein Schienenersatzverkehr zwischen Augustfehn, Westerstede-Ocholt, Bad Zwischenahn und Oldenburg mit Anschluss an den IC eingerichtet. Zwischen Leipzig und Emden/Norddeich verlängert sich die Reisezeit um eine Stunde.

Die zweistündlichen IC-Züge Norddeich/Emden–Münster–Köln fallen zwischen Münster und Norddeich ebenfalls aus. Bis zum 8. November kann alternativ die RE-Linie 15 zwischen Emden und Münster genutzt werden. Es kommt zu Reisezeitverlängerungen von rund 30 Minuten.

Im Zeitraum vom 9. November bis 8. Dezember wird die Strecke zwischen Meppen und Papenburg vollständig gesperrt. Der Nahverkehr wird durch einen Schienenersatzverkehr bedient. Reisenden zwischen dem Ruhrgebiet und der Nordseeküste wird die Nutzung von Verbindungen über Bremen empfohlen. Die Reisezeit verlängert sich um etwa zwei bis zweieinhalb Stunden.

In Richtung Papenburg und Emden verlängert sich die Reisezeit ebenfalls um etwa zwei bis zweieinhalb Stunden, hier ist neben der Fahrt über Bremen auch die Nutzung der Nahverkehrszüge der Linie RE15 und Busse des Schienenersatzverkehrs über Meppen und Papenburg möglich. Fahrgäste zwischen dem Ruhrgebiet und Rheine, Lingen, Meppen oder Papenburg nutzen ab Münster die Nahverkehrszüge der Linie RE15.

J Donauwörth – Treuchtlingen

Die Strecke zwischen Donauwörth und Treuchtlingen ist vom 31. Oktober (22:50 Uhr) bis 5. November (05:20 Uhr) vollständig gesperrt. Fernverkehrszüge zwischen München und Würzburg bzw. Nürnberg, die regulär über Augsburg fahren, werden umgeleitet.

 

Unterjährige Baustelle Donauwörth – Treuchtlingen

Die Auswirkungen im Überblick:

Die ICE- und IC-Züge von München über Augsburg, Donauwörth und Treuchtlingen nach Nürnberg oder ab Treuchtlingen über Gunzenhausen, Ansbach und Steinach nach Würzburg werden zwischen München und Treuchtlingen umgeleitet. Die etwaigen Halte in München Pasing, Augsburg und Donauwörth entfallen bei diesen Zügen.

K Knoten Leipzig

Vom 31. Oktober bis 12. November wird rund um den Knoten Leipzig die Infrastruktur erneuert. In drei verschiedenen Bauzuständen kommt es hier zu Einschränkungen im Fernverkehr.

Unterjährige Baustelle Knoten Leipzig

Die Auswirkungen im Überblick:

Vom 31. Oktober (01 Uhr) bis 4. November (05 Uhr) ist der Streckenabschnitt zwischen Leipzig Hbf und Leipzig Messe nur eingleisig befahrbar.

  • Die stündlichen ICE-Züge von Berlin über Leipzig nach Erfurt und weiter in Richtung Frankfurt, Stuttgart und München werden mit einer Reisezeitverlängerung von rund 5 Minuten umgeleitet. Der morgendliche ICE von Jena nach Berlin fährt südlich von Leipzig etwa 20 Minuten früher ab.
  • Die ICE-Züge von Dresden nach Frankfurt fahren ab Dresden ca. 5 Minuten früher ab.
  • Die IC-Züge von Dresden und Leipzig nach Hannover und weiter in Richtung Norddeich und Köln werden mit einer Fahrzeitverlängerung von 5 Minuten umgeleitet. Einzelne Züge fahren bis zu 15 Minuten früher ab Leipzig Hbf. Zwischen dem 04. November (22 Uhr) und dem 10. November (17 Uhr) wird die Strecke zwischen Leipzig Hbf und Leipzig Flughafen vollständig gesperrt.
  • Die ICE von Berlin über Leipzig, Frankfurt und Stuttgart nach München fahren in Berlin rund 25 Minuten früher los und werden zwischen Leipzig und Erfurt umgeleitet.
  • ICE-Züge von Dresden nach Frankfurt und IC-Züge von Dresden und Leipzig nach Norddeich und Köln fahren rund 15 Minuten früher los. Der Halt am Flughafen Leipzig/Halle fällt überwiegend aus. Einzelne Züge werden mit einer Reisezeitverlängerung von bis zu 50 Minuten umgeleitet.
  • Die ICE-Züge von Berlin über Leipzig und Nürnberg nach München sowie weitere vereinzelte ICE-Züge halten in Halle (Saale) Hbf statt Leipzig Hbf. Im Zeitraum vom 10. November (17 Uhr) bis zum 12. November (12:30 Uhr) gibt es Anpassungen an der Sicherungstechnik im Bereich Leipzig Messe. Die regulär in Leipzig haltenden ICE-Züge zwischen Berlin und Erfurt werden mit Ersatzhalt in Halle (Saale) Hbf umgeleitet, es entsteht keine Reisezeitverlängerung.
  • Die ICE-Züge von Dresden nach Frankfurt werden mit einer Reisezeitverlängerung von etwa 15 Minuten umgeleitet. Vereinzelt kommt es zu Haltausfällen in Leipzig Hbf und Reisezeitverlängerungen von bis zu 60 Minuten.
  • Die IC-Züge von Dresden und Leipzig nach Norddeich und Köln werden mit einer Reisezeitverlängerung von bis zu 60 Minuten umgeleitet, der Halt am Flughafen Leipzig/Halle fällt überwiegend aus.

Weitere Informationen zu Bauarbeiten

Max Maulwurf gibt Informationen zu Bauarbeiten

Bitte beachten Sie: Die oben beschriebenen Großbaustellen und die nötigen Anpassungen im Fahrplan sind bereits in die regulären Fahrpläne eingearbeitet worden. Daher können Sie Ihre Reise wie gewohnt buchen.

Doch es kommt immer wieder auch zu kleineren und nötigen Baumaßnahmen, bei denen es zu Fahrplanabweichungen kommen kann. Einen Überblick über die Fahrplanauswirkungen dieser Baustellen erhalten Sie auf der Seite bauinfos.deutschebahn.com und in der App „DB Bauarbeiten“, die Sie hier finden: bauinfos.deutschebahn.com/app

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Update: Der Beitrag wurde am 11.10.2018 mit den unterjährigen Baustellen für das 4. Quartal 2018 aktualisiert.

Unsere ICE-Flotte

Wir stellen die ICE-Baureihen und ihre Besonderheiten vor.

Seit über 25 Jahren sind die Intercity-Express-Züge (ICE) auf der Schiene unterwegs. Sie sind die schnellsten Züge der Deutschen Bahn und halten an rund 140 ICE-Bahnhöfen in ganz Deutschland. Außerdem bringen sie Reisende sicher in die Schweiz, die Niederlande sowie nach Österreich, Frankreich und Belgien.

Allgemeines rund um den ICE

Die ICE-Züge verbindet ein einheitliches Farbkonzept und eine einheitliche Innenraumgestaltung. So sind beispielsweise alle Züge außen „lichtgrau“ und mit einem roten Streifen versehen. Ein weiteres typisches Merkmal: das durchgehende schwarze Fensterband. Dadurch unterscheiden sie sich von anderen Zugtypen. Wartung und Reparatur finden in speziellen ICE-Werken statt.

Die ICE-Flotte

Der ICE 1:

  • Seit 1991 in Betrieb
  • Redesign: 2005 – 2008
  • Stückzahl 58
  • Sitzplätze 703
  • Höchstgeschwindigkeit 280 km/h
  • Länge: 358 Meter
  • Konfiguration: zwei Triebköpfe und zwölf Mittelwagen,
  • Aussehen: Im Gegensatz zu neueren ICE-Baureihen ist die Front des ICE 1 flacher. Das Fenster des Triebfahrzeugführers ist rechteckig. Vorne am Triebkopf wird der rote Streifen durch das DB Logo unterbrochen. Ovale Türfenster.
  • Besonderheit: Der ICE 1 hat einen „Buckel-Speisewagen“, welcher höher als die anderen Wagen ist und den ICE 1 von weitem erkennbar macht.

Ein ICE 1 auf der Fahrt von Berlin nach München.

Der ICE 2:

  • Seit 1996 in Betrieb
  • Redesign: 2011 – 2013
  • Stückzahl: 44
  • Sitzplätze: 381
  • Höchstgeschwindigkeit: 280 km/h
  • Länge: 205 Meter
  • Konfiguration: Triebkopf, sechs Mittelwagen und Steuerwagen. Kann in Doppeltraktion verkehren.
  • Aussehen: Sehr ähnlich zum ICE 1. An der Front des Triebkopfs und des Steuerwagens verläuft der rote Streifen durchgängig. Ovale Türfenster.

Was ist eine Doppeltraktion?

Bei einer sogenannten Doppeltraktion von ICE-Zügen werden zwei Zug-Einheiten aneinandergekoppelt. Dies geschieht über die hinter den Bugklappen befindlichen Kupplungen an der Front. Daher können bei doppeltraktionsfähigen ICE die Bugklappen während der Fahrt geschlossen oder geöffnet sein.

Erklärung Triebkopf, Triebwagen, Steuerwagen und Endwagen

Sowohl in End- als auch in Steuerwagen gibt es neben einem Führerraum für den Triebfahrzeugführer auch Sitzplätze für Reisende während Triebköpfe lediglich für den Triebfahrzeugführer zugänglich sind und Reisende nur in den sogenannten Mittelwagen Platz nehmen können, wie es beim ICE 1 der Fall ist.

Ein Steuerwagen ist mit nicht angetriebenen Mittelwagen sowie einem Triebkopf gekuppelt (Beispiel ICE 2), da er selbst keinen eigenen Antrieb hat.

Beim ICE 3, T und 4 bestehen die Triebwageneinheiten aus zwei Endwagen und verteilt angetriebenen Wagen.

Ein ICE 2 bei Markt Einersheim.

Der ICE 3:

  • Baureihen: 403 (Seit 2000), 406 (Seit 2000) und 407 (Seit 2013)
  • Stückzahl: 80
  • Sitzplätze: 419-450
  • Höchstgeschwindigkeit 330 km/h bzw. 320km/h bei der Baureihe 407Hinweis: In Deutschland erlaubt das Streckennetz maximal 300 km/h
  • Länge: 200 Meter bzw. 201 Meter bei der Baureihe 407
  • Konfiguration: Triebzug mit zwei End- und sechs Mittelwagen. Kann in Doppeltraktion verkehren
  • Aussehen: Ovale Frontscheibe und spitz zulaufendes Triebfahrzeug. Der rote Streifen läuft vollständig über die Frontseite. Darüber befindet sich das DB Logo. An den Seiten des Triebzuges wird der Streifen durch den grauen „ICE“-Schriftzug unterbrochen. Ovale Türfenster bei den Baureihen 403 und 406. Eckige Türfenster bei der Baureihe 407.
  • Besonderheit: Der Antrieb ist über mehrere Wagen verteilt. Zudem sind die Baureihen 406 und 407 speziell auf den internationalen Einsatz ausgelegt. Dort werden teilweise unterschiedliche Stromsysteme genutzt. Die Baureihen 406 und 407 kommen mit jeweils 4 europäischen Systemen zurecht.

Das Redesign der Baureihen 403 und 406:
Seit Anfang 2017 werden die Baureihen 403 und 406 nach und nach erneuert. Dabei werden neue Sitze, neue Tische, neue Gepäckregale und ein neues Fahrgastinformationssystem verbaut. Weitere Details zum Redesign gibt’s auch hier.

Ein ICE 3 fährt durch den Thüringer Wald.

Der ICE T:

  • Baureihen: 411 (Seit 2000) und 415 (Seit 1999)
  • Stückzahl: 67
  • Sitzplätze 250-376
  • Höchstgeschwindigkeit 230 km/h
  • Länge: 133 bzw. 185 Meter (Baureihen 415 bzw. 411)
  • Konfiguration: Trieb- und Mittelwagen, kann in Doppeltraktion verkehren
  • Aussehen: der ICE T ist dem ICE 3 sehr ähnlich, hat jedoch eine kürzere „Spitze“. Außerdem läuft das Fensterband seitlich spitz zusammen. Im Gegensatz zum ICE 3 verläuft der rote Streifen nicht über die Front, sondern lediglich an den Seiten des Zuges. Ovale Türfenster.
  • Besonderheit: Der ICE T ist mit einer besonderen Technik konzipiert, um auf kurvenreichen Strecken den Wagenkasten ähnlich wie ein Motorradfahrer auf die Seite neigen zu können.

ICE T im Bahnhof Hünfeld.

Der ICE 4:

  • Seit 2016 in Betriebserprobung, 2017 Regelbetrieb
  • Sitzplätze: 830
  • Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
  • Länge: 346 Meter
  • Konfiguration: Zwei End- und zehn Mittelwagen
    (eine kürzere, kuppelbare ICE 4-Variante ist in Planung)
  • Aussehen: Ähnlich wie beim ICE 3 besitzt auch der ICE 4 eine längere Spitze. Diese ist kantiger und hat in Verbindung mit der Drehgestellverkleidung an den Endwagen sehr gute aerodynamische Eigenschaften. Der rote Streifen verläuft durchgängig über die gesamte Front. Das DB-Logo befindet sich darüber. Der ICE-Schriftzug unterbricht den roten Streifen an den Seiten des Triebfahrzeuges. Eckige Türfenster.

    Der neueste Zug der ICE-Flotte ist der ICE 4.

    Innenausstattung der ICE Züge

    Auch in der Innenausstattung ähneln sich die ICE-Baureihen: Alle Züge sind mit einer Bordgastronomie, einem Kleinkindabteil sowie Ruhe- und Familienbereichen ausgestattet. Für Gepäckstücke stehen Gepäckablagen oberhalb der Sitzplätze und spezielle Gepäckregale zur Verfügung. Zur Ausstattung gehören außerdem Stellplätze für Rollstühle und barrierefreie WC’s mit Wickeltischen. Bei der Auswahl des Sitzplatzes können Reisende entweder nebeneinander oder sich gegenübersitzen. Dafür gibt es Sitzgruppen mit vier Plätzen und einem Tisch. Weitere Infos zu Gepäck bzw. Sitzplätzen.

    Der ICE 4 als neuster ICE verfügt außerdem über eine tageszeitabhängige Lichtsteuerung und ein Fahrradabteil.
    Seit 2016 sorgt das ICE Portal mit Hörspielen, Filmen und Nachrichten für gute Unterhaltung während der Fahrt. Über das Bord-WLAN (WIFIonICE) ist natürlich auch der allgemeine Internetzugang möglich. Die Steckdosen an den Sitzen sorgen dafür, dass mitgebrachte Geräte jederzeit aufgeladen werden können.
    Die Baureihen 403 und 406 des ICE 3 und der ICE T haben ein Panorama-Abteil an beiden Zugenden, sodass Sie dem Triebfahrzeugführer bei der Arbeit zusehen können.

Wohin stelle ich meine Skier im ICE?

10 Fragen und Antworten rund um den autofreien Winterurlaub in Österreich

Sobald die österreichischen Bergbahnen ihre Lifte öffnen und die Pisten präparieren steigt die Vorfreude bei deutschen Wintersportlern gipfelhoch. Zu Recht! Schließlich ist Österreich ein Traum für Bergfreunde, Ski- und Snowboardfahrer. Eine Fahrt mit der Bahn ist die komfortabelste und umweltfreundlichste Art, in den Winterurlaub nach Österreich zu reisen. Vor Ort sind Urlauber mit Shuttles und Skibussen ausgesprochen mobil und genießen viele Vorteile gegenüber Autofahrern: kein lästiges Eiskratzen, kein Stress auf verschneiten Straßen, keine Parkplatzsuche. Wir beantworten zehn häufig gestellte Fragen rund um den autofreien Winterurlaub in Österreich, um Skisportler und Snowboarder bei ihrer Reiseplanung zu unterstützen.

1. Darf ich meine Skier oder mein Snowboard in der Bahn mitnehmen?

Na klar, das dürfen Sie. Sogar kostenlos! Sie sollten nur darauf achten es gut zu verstauen, damit keine anderen Fahrgäste gestört oder behindert werden.

2. Wohin stelle ich meine Skier im ICE?

Im ICE lässt sich Ski- und Snowboardgepäck ganz bequem der Länge nach in den Gepäckfächern über den Sitzen oder im Bodenraum unter und zwischen den Sitzen verstauen. Auch hochkant gibt es Abstellmöglichkeiten, zum Beispiel bei den Gepäckregalen im Abteil. Viele Nahverkehrszüge haben Mehrzweckabteile für Radler – auch da ist reichlich Platz für die Sportausrüstung. Wichtig ist, dass Sie Ihr Gepäck rücksichtsvoll verstauen, sodass andere Reisende nicht behindert oder verletzt werden.

Drei Skier stecken im Schnee.

3. Ich würde gern im Urlaub Schlitten fahren. Ist der nicht zu sperrig für die Bahn?

Zur Hauptreisezeit könnte es für Ihren Schlitten ein bisschen eng werden im Zug. Leihen Sie sich stattdessen doch einfach einen Schlitten an Ihrem Urlaubsort in Österreich. Das kostet oft nur fünf bis sieben Euro pro Rodel.

4. Ich reise nicht so gern mit viel Gepäck in der Bahn. Was mache ich denn dann?

Nutzen Sie doch den Gepäckservice der Deutschen Bahn. Ein Kurier holt Ihre Skiausrüstung zuhause ab und bringt es an die gewünschte Zieladresse. Nach Österreich kostet das 29,90 Euro pro Gepäckstück und Richtung. Viele Winterurlauber nehmen keine eigenen Skier oder Boards mit, sondern leihen sie sich nach Ankunft vor Ort. Dort bekommt man technisch aktuelles und einwandfrei gewartetes Equipment und ist flexibler: Je nach Schneeverhältnissen oder eigenen Vorlieben kann man sich verschiedene Skier, Snowboards, Schneeschuhe oder Rodel ausleihen. Nicht nur für Pisten-Neulinge und Kinder ist das ideal. Übrigens: allein in Tirol gibt es mehr als 244 Skiverleih-Stationen.

5. Wie komme ich denn mit Gepäck vom Bahnhof zu meinem Hotel?

In österreichischen Bergregionen ist die Weiterreise vom Bahnhof über ein vorbildlich ausgebautes Shuttle-Netz organisiert. Der neue Kärntener Bahnhofshuttle ist nur eines von vielen Beispielen: Urlauber können auf www.bahnhofshuttle.at einen Individual- oder Sammeltransfer buchen und werden direkt zu über 4.600 Unterkünften gebracht. Neu ist auch der Tiroler Bahnhofshuttle, der von Four Seasons Travel nunmehr an vielen Bahnhöfen in Tirol angeboten wird. Der Chauffeur von Four Seasons Travel empfängt die Reisenden mit Namensschild in der Bahnhofshalle, bringt das Gepäck für sie zum Wagen und fährt sie dann zur Wunschadresse. Wer einen SuperSkipass vorzeigen kann, darf die Zillertaler Verkehrsmittel kostenlos nutzen (auch die Zillertalbahn). Im Ötztal können Winterurlauber zwischen Linienverkehr, Taxi und Ötztal Shuttle wählen, um vom Bahnhof zur Unterkunft zu fahren. In Innsbruck gibt es einen kostenfreien Ski- und Langlaufbus vom Hauptbahnhof aus in die umliegenden Gebiete – bis hin zum Stubaier Gletscher.

6. Wie komme ich von meiner Unterkunft ohne Auto zu den Pisten und Loipen?

Die Fahrt mit den Skibussen vor Ort ist mit gültigem Skipass fast immer kostenfrei und die Taktung in der Regel sehr hoch. Vorbildlich ist zum Beispiel der Skibus im Stubaital, der Skibusservice in der Ferienregion Paznaun oder die SkiWelt Skibusse der Regionen Wilder Kaiser und Brixental. Auch die Pisten im Salzburger Land und in der Steiermark mit dem Verbund Ski amadé sind mit ihrem Post-Skibus perfekt auf autofreie Urlauber eingestellt

Insider-Tipp: Wählen Sie bei Ihrer Buchung einen Skiort direkt an der Piste (Ski-In/Ski-Out), wie zum Beispiel Obertauern, Oberlech, Turracher Höhe oder das Skigebiet Obergurgl-Hochgurgl im Ötztal. Dann können Sie vom Frühstückstisch aus auf die Skier oder das Snowboard steigen und die Piste hinuntersausen.

7. Und nachts? Komme ich nach dem Après-Ski auch wieder zurück ins Hotel?

Na klar, auch für nächtliche Mobilität ist gesorgt. In Saalbach Hinterglemm fährt beispielsweise ein kostenpflichtiger Nightliner, der Sie zur Partylocation, zur Flutlichtpiste und natürlich auch zurück zum Quartier bringt. In Werfenweng ruft man einfach ein Nachttaxi.

Eine Parkbank nachts im Schnee.

8. Womit fahre ich denn, wenn ich einen Ausflug machen will?

Österreichische Skigebiete haben sich viel einfallen lassen, damit Urlauber auch ohne eigenes Auto ausgesprochen mobil sind. Je nach Region gibt es Taxis, individuelle Chauffeur-Services, günstige Mietwagenangebote und natürlich Linienbusse, die die beliebtesten Ausflugsziele anfahren.

9. Dauert die Bahnfahrt länger als wenn ich mit dem Auto nach Österreich fahre?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Sicher ist: Viele österreichische Skigebiete können Sie ohne Umsteigen oder mit lediglich einem einfachen Umstieg mit Fernzügen aus zahlreichen Regionen Deutschlands erreichen. Und vergessen Sie nicht, dass die effektive Urlaubszeit schon bei der Bahnfahrt anfängt. Sie können lesen, spielen und die verschneite Berglandschaft Österreichs genießen, die am Fenster vorbeizieht.

10. Ist die Bahnfahrt nach Österreich teurer als die Autofahrt?

Auch das lässt sich nicht pauschal beantworten. Manchmal ist eine Anreise mit dem Auto günstiger, zum Beispiel wenn das Auto voll besetzt ist. Die Kosten für die Bahnfahrt sind pro Kopf dann besonders niedrig, wenn Kinder unter 15 Jahren in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern mitfahren, weil diese bei der Deutschen Bahn kostenlos mitreisen. Wer frühzeitig bucht hat die größte Auswahl an Sparpreisen und kann besonders günstig nach Österreich reisen.

Haben Sie weitere Fragen rund um den autofreien Winterurlaub in Österreich? Wir beantworten sie gerne hier oder bei der Service-Community der Bahn.

Winterurlaub in Österreich: Es muss nicht immer Skifahren sein

Wir verraten Ihnen die besten Aktivitäten abseits der Piste.

Für viele Reisende bedeutet Winterurlaub, den Tag auf den Skiern oder dem Snowboard zu verbringen, mittags eine Einkehr auf der Hütte und abends Après Ski. Andere dagegen können sich für steile Pisten nicht begeistern, lieben aber die Bergwelt Österreichs im Winter. Für diejenigen bieten die Wintersportgebiete auch abseits der Pisten ein abwechslungsreiches Programm. Wir haben die besten Alternativen zum Ski- und Snowboardfahren in Österreich zusammengestellt – ideal auch für Reisende ohne Auto.

Nervenkitzel in großer Höhe oder Tiefe

Mutigen Winterurlaubern empfehlen wir „Caving“, also Höhlentrecking durch Jahrmillionen alte Kalkfelsen. Professionelle Guides begleiten die Wanderer kletternd, kriechend, rutschend und abseilend durch beeindruckende Höhlenlandschaften in bis zu 1.600 m Tiefe, vorbei an unterirdischen Seen und zugefrorenen Wasserfällen. Besonders abenteuerlich ist die Obstanser Eishöhle in Tirol mit bizarren Eisgebilden und Tropfsteinen. Wer den Nervenkitzel eher in der Höhe statt in der Höhle sucht kann sich auf Eisklettern in der Nationalpark-Region Hohe Tauern oder Tandemparagleiten mit einem geprüften Tandempiloten in der Region Schladming-Dachstein freuen.

Entspannung für Geist und Seele

Im winterlichen Österreich kann man wunderbar zur Ruhe kommen und neue Energie tanken. Besuchen Sie zum Beispiel die beeindruckende Vorarlberg Salzgrotte, in der 44 Tonnen Himalaya-Salz für eine hohe Salzkonzentration in der Atemluft sorgen. Eine Schneeschuhtour mit begleitenden Yogaübungen im Kärntner Lesachtal soll den Energiefluss des Körpers stärken. Besonders beliebt ist das Thermal-Römerbad in Bad Kleinkirchheim, das unter anderem Massagen, energetische Körperarbeit und Dufterlebnisse anbietet. Traditionelle österreichische Anwendungen wie Brechlbäder mit Tannenduft, Speiköl-Massagen oder Heubäder schenken Ihnen eine entspannende Auszeit vom Alltag.

Eine Person liegt in einem Liegestuhl und schaut in die schneebedeckten Berge.

Tierisches Winterprogramm

Wer sich für die Artenvielfalt der Alpen interessiert, kann im Alpenzoo in Innsbruck über 100 heimische Tierarten kennenlernen (zumindest diejenigen, die keinen Winterschlaf halten). Eine weitere Möglichkeit, die Tiere der Alpenlandschaft in ihrem Lebensraum zu beobachten, ist eine geführte Wildtierfütterung, die in vielen Bergregionen angeboten wird. Auf einer Wanderung in Richtung Falkenmoosalm erfährt man zudem eine Menge über die Überlebensstrategie der Wildtiere im Winter. Ein rasantes Winterabenteuer für Tierfreunde ist eine Fahrt mit dem Hundeschlitten, zum Beispiel im Bregenzerwald oder in der Steiermark. Übrigens: auch Ihr Hund ist in der Bahn auf dem Weg nach Österreich immer willkommen.

Sportlich unterwegs auf Schnee und Eis

Der sportliche Klassiker abseits der Piste ist das Winterwandern. In vielen Bergregionen Österreichs können Sie Wanderungen durch die verschneite Landschaft unternehmen. Auch Schlittschuhfahren auf dem Weissensee in Kärnten oder Rodeln in Zell am See sind sportliche Alternativen zum Skifahren, die unheimlich viel Spaß machen. Wer Kraft und Ausdauer trainieren möchte, ist mit Schneeschuhwandern (z.B. auf den fünf tollen Routen am Klippitztörl) oder Nordic Walking (z.B. beim Nordic Walking Park in Mariapfarr) gut beraten. Mit Shuttles und Skibussen erreichen Sie alle gewünschten Aktivitäten problemlos.

Eine Gruppe macht eine Schneewanderung.

Gourmet im Schnee

Wer gern in die Berge fährt, um sich kulinarisch verwöhnen zu lassen, kann in Österreich aus knapp 650 Gault-Millau-gekrönten Restaurants und unzähligen Gourmet-Aktivitäten auswählen. Außergewöhnlich sind Events wie das 4-Gänge-Gondeldinner im Großarltal, bei dem die Gondeln der Hochbrandbahn mit festlich gedeckten Esstischen ausgestattet werden, oder das Ski Food Festival Hochzillertal, bei dem man sich durch Speisen aus 14 Ländern schlemmen kann. Und wer lieber selbst kocht, wird zum „Waldviertler Häferlgucker“ und lässt sich von regionalen Köchinnen und Köchen in die Geheimnisse der Waldviertler Genusswelt einweihen.

Romantischer Winterurlaub

In den Bergregionen Österreichs gibt es unzählige Romantik-Chalets, einsame Berghütten, märchenhafte Iglus und Wellnesshotels, die verliebten Winterurlaubern gerne Arrangements abseits der Piste anbieten. Wer es naturnah mag, bucht die Kuscheltage im Baumhotel in Kopfing, Oberösterreich, bei denen eine Nachtwanderung mit Fackeln inklusive ist. Unvergesslich ist auch eine Pferdeschlittenfahrt zu zweit durch die Karwendeltäler in Tirol. Das Hotels Wiesenhof am Achensee macht diesen Wintertraum möglich. Tipp: Unbedingt das Picknick im Schnee mit dazu buchen – das perfekte Setting für einen Heiratsantrag!

 

Eine Hütte in einer verschneiten Berglandschaft.

Wenn Sie noch weitere Ideen für Aktivitäten abseits der Piste haben, die für einen Urlaub ohne Auto geeignet sind, freuen wir uns über Ihre Vorschläge!

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