Der neue Podcast: Wichtige Fragen rund ums Bahnfahren einfach erklärt

Von A wie Anschluss verpasst bis Z wie Zugbindung: Die Jungs vom Podcast Gästeliste Geisterbahn klären auf.

Was ist nochmal der Unterschied zwischen Flexpreis und Sparpreis? Was bringen eigentlich BahnBonus-Punkte? Warum kann man bei einem vollen Zug nicht einfach noch einen Wagen dranhängen, damit alle Platz haben? Licht ins Dunkle bringen die Jungs des Podcasts Gästeliste Geisterbahn. In kurzen Podcast Folgen widmen sich Nilz Bokelberg, Markus Herrmann und Donnie O´Sullivan spannenden Themen aus der Bahnwelt – von A wie Anschluss verpasst bis Z wie Zugbindung – und beantworten damit Fragen, die sich der ein oder andere bestimmt schonmal gestellt hat.

Gästeliste Geisterbahn? Die kenne ich gar nicht! Hier mehr von Donnie, Nilz & Herm erfahren.

Alle Podcast Folgen im Überblick

Warum Züge manchmal unpünktlich sind – und was wir schon dafür machen, damit das nicht mehr so häufig passiert.
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BahnBonus – oder auch: Wie einfach es ist, auch mal eine Freifahrt durch Punkte sammeln zu erhalten.
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WIFIonICE – Surfen, arbeiten oder entspannen, das kann das WLAN im ICE.
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Was kann ich machen, wenn mein Zug verspätet ist? Wir erklären die wichtigsten Fahrgastrechte.
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NEUE FOLGEN!

Bestens vorbereitet für die nächste Fahrt – Tipps für entspannte Bahnreisen
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Alles im Überblick: Welche BahnCard ist die richtige für mich?
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Gründe für die geänderte Wagenreihung – wie passiert das eigentlich?
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Currywurst, Kaffee & Co. – die neue Bordgastronomie im Überblick
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Was ist eigentlich dieser Aktionsplan Vegetation? Und warum fahren die Züge bei Unwetter nicht? Alle Infos gibt’s in dieser Folge.
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Gästeliste Geisterbahn nimmt einen Podcast im ICE auf.

Anleitung: Podcasts anhören und abonnieren

Was sind Podcasts?
Ein Podcast ist eine Reihe von Audio-(seltener auch Video)dateien – meist zu einem speziellen Thema – die kostenlos angehört und abonniert werden können.

Wie kann ich in einen Podcast reinhören?
Wenn Sie auf die Podcast-Links in unserem Beitrag klicken, gelangen Sie zum iTunes-Store. Dort sehen Sie die aktuellsten Folgen des Podcasts. Klicken Sie auf die Nummerierung, um in eine Folge reinzuhören.

Wie kann ich einen Podcast abonnieren, der mir gefällt?
Für das Abonnieren eines Podcasts benötigen Sie eine Podcasting-App, auch Podcatcher genannt. Bekannte Podcasting-Apps sind z.B. Apple PodcastsInstacast 5, Spotify, Deezer oder AntennaPod für Android. Mit einem Klick auf “Suche” oder das Lupensymbol können Sie nach einem Podcast suchen. Wenn Sie den gewünschten Podcast gefunden haben, klicken Sie je nach App auf Abonnieren oder das Zeichen +. In der Übersicht wird Ihnen dann angezeigt, welche Podcasts Sie abonniert haben. Neue Folgen des abonnierten Podcasts werden automatisch heruntergeladen und als “ungespielt” angezeigt.

[Aktualisierung am 31.05.2019 und 27.06.2019: neue Podcast-Folgen hinzugefügt.]

Exklusiver Einblick: Das erste grüne ICE-Werk

Autonome Transportsysteme, Geo- und Solarthermie: So sieht ein umweltfreundliches und modernes ICE-Werk aus.

In zweieinhalbjähriger Bauzeit entstand auf dem Gelände des ehemaligen Güter- und Rangierbahnhofes im Kölner Norden das modernste Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn. Immer im Fokus: die Umwelt und die Mitarbeiter*innen. Aber was macht das grüne ICE-Werk eigentlich so „grün“? Wir haben das Werk besucht:

Der Aufbau des ICE-Werks

Vier Gleise – jedes 410 Meter lang, Anzeigetafeln wie am Bahnhof, ein 23 Hektar großes Werksgelände, Wege, die auf und unter den Zug führen und Mitarbeiter*innen, ausgerüstet mit Weste, Helm und Fahrrad: Beim Betreten der Halle wussten wir gar nicht, was wir uns zuerst anschauen sollten: Das Werk ist eines von zehn Fernverkehrs-Werken in Deutschland. Hinzu kommt das Werk in Basel. Auf dem Gelände in Köln-Nippes gibt es neben der Werkshalle für die Instandhaltung der Züge, eine 200 Meter lange Waschanlage, eine Enteisungsanlage sowie zwei Gleise für die Innenreinigung. Dazu gehören die Frischwasserversorgung und die Entwässerung der Toiletten.

Insgesamt können im ICE-Werk bis zu acht Triebzüge des ICE 1, 2 und 3 oder vier ICE 4 gleichzeitig instand gehalten, gewartet und repariert werden. Der ICE 4 wird hier durch die DB abgenommen und für den Betrieb hochgerüstet. Dabei werden u.a. WLAN-Router installiert und Piktogramme wie das Handy-Symbol angebracht.

Vor der Einfahrt in die Halle erfasst der ULM (Ultraschalllichtschnittmessbalken) automatisch wichtige Informationen und Messdaten aller Radsätze. Die Daten werden von Mitarbeiter*innen kontrolliert. So können Defekte schneller erkannt und behoben werden.

Neben der Radsatzprüfung durchläuft ein ICE noch weitere Stationen von der Innenreinigung über die Frischwasser-Versorgung und Abwasser-Entsorgung bis zur Außenwäsche. Wenn erforderlich folgt noch die Instandhaltung, die neue Zusammenstellung des Zuges und das Catering für das Bordrestaurant.

Sind die Arbeiten abgeschlossen, bringt ein*e Zugbereitsteller*in den Zug zurück zum Bahnhof.

Was macht das ICE-Werk so „grün“?

Klimaschonend arbeiten, und zwar vollständig CO2-neutral, dafür sorgt das Wärmetauschverfahren Geothermie: Die Lüftungsanlage arbeitet mit Wärmerückgewinnung, sodass nur wenig Energie nach außen verloren geht. Doch nicht nur das! Die Photovoltaikanlage mit 1.440 Modulen auf dem Dach der Werkshalle liefert so viel Strom, dass es für 75 Haushalte reichen würde. Wird doch mal zusätzlicher Strom benötigt, wird selbstverständlich grüner Strom hinzugekauft. Eine Solarthermieanlage erzeugt das Warmwasser für das Werk.

„Grün“ – das ist auch das intelligente Belichtungssystem, das sich ans Tageslicht anpasst. Außerdem ist die Fassade der Halle aus lichtdurchlässigem Polycarbonat. Das spart nicht nur jede Menge Energie, sondern trägt maßgeblich zur optimierten Hallenbeleuchtung bei. Und auch das Wasser aus der Waschanlage wird wiederverwendet. All diese Punkte machen das Werk so umweltfreundlich.

Das grüne ICE-Werk in Köln von außen.

Das grüne ICE-Werk von außen.

Einfaches Arbeiten durch intelligente Lösungen

Um die weiten Laufwege in der Werkshalle zu verkürzen, gibt es für die Mitarbeiter*innen Fahrräder und Roller. Eine weitere Unterstützung ist das fahrerlose Transportsystem. Das Gerät bewegt sich autonom durch die Halle und holt große Materialien aus dem Lager. In der Halle gibt es einzelne Werkstätten, z.B. für Klimaanlagen. Hier haben die Mitarbeiter*innen ausreichend Platz und spezielle Werkzeuge stehen zur Reparatur und Prüfung zur Verfügung.

Mitarbeiter im Werk

Gut 400 neue Jobs werden in den nächsten Jahren im Werk Nippes entstehen. Vor der Eröffnung gab es eine intensive Personalauswahl, dabei wurde gezielt auf den eigenen Nachwuchs gesetzt. Alle neuen Mitarbeiter*innen haben eine einjährige Spezialausbildung durchlaufen. Da jeder ICE eine andere Technik besitzt, gibt es für jeden Zug eine eigene Schulung.

 

Der DB Navigator und ich: Reiseplanung und Buchung

Mit der App jederzeit und überall Bahntickets für Ihre Reise buchen.

Eine der meistgenutzten Reise-Apps auf dem Smartphone ist der DB Navigator. Bahn-Vielfahrer Karsten verrät Tipps und Tricks, was der DB Navigator alles kann und in welchen Situationen ihm welche Funktionen am besten weiterhelfen.

Für alle, die viel unterwegs sind oder spontan eine Bahnreise planen möchten, ist die App DB Navigator der optimale Reisebegleiter: von der Reiseauskunft über die Routenplanung bis hin zur Ticketbuchung inklusive Sitzplatzreservierung – all das lässt sich bequem über den DB Navigator erledigen. So bleibt mehr Zeit, sich entspannt zurück zu lehnen und sich auf die Reise zu freuen.

Mit der Reiseauskunft die Route festlegen

Über die Reiseauskunft können Sie sich informieren, wie Sie von A nach B kommen. Sie kennen die nächstgelegene Haltestelle an Ihrem Start- oder Zielort nicht? Kein Problem, wählen Sie „Aktuelle Position“ oder geben Sie einfach eine Adresse ein. Für Ihre Route wird auch der Fußweg zur nächsten Haltestelle mit einberechnet und schon kann die Reise beginnen.

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Der Routenplaner des DB Navigators bringt Sie von Ihrer Startadresse zur nächstgelegenen Haltestelle…

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Der Routenplaner des DB Navigators führt Sie von der eingegebenen Adresse zur nächstgelegenen Haltestelle…

 

Reisen von Tür-zu-Tür

Der Routenplaner ortet Sie über GPS und bringt Sie auf dem schnellsten Weg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß von Tür zu Tür.

Mit der Reiseauskunft die Verbindung raussuchen

Haben Sie Start und Ziel einmal festgelegt, sucht die App die gewünschten Verbindungen für Sie heraus. Für die vorgeschlagenen Verbindungen können Sie sich alle Details wie Dauer, Zwischenhalte und Umstiege anschauen. Nutzen Sie die Strecke häufiger oder möchten Sie nicht sofort buchen, können Sie die Reise zu den Favoriten hinzufügen. Übrigens: der DB Navigator liefert nicht nur mögliche Zugverbindungen, sondern zeigt Ihnen auch, wie Sie mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln wie Bus, Straßenbahn und U-Bahn zum Startbahnhof und am Zielbahnhof bis zu Ihrem Reiseziel kommen.

App-DB-Navigator-Reiseauskunft

In der Reiseauskunft können Sie zuätzliche Suchoptionen für die Ihre Reise hinterlegen.

App-DB-Navigator-Verbindungen

Der DB Navigator listet die Verbindungen inklusive Fahrzeit und Umstiege auf.

Verbindungssuche verfeinern

Über die Suchoptionen in der Reiseauskunft haben Sie die Möglichkeit, die Reisenden und die Reiseoptionen zu bestimmen. Den Reisenden können Ermäßigungskarten (z.B. BahnCard) hinzugefügt werden, den Reiseoptionen eine längere Umsteigezeit oder spezielle Verkehrsmittel abgewählt werden und vieles mehr.

Die ausgewählte Reise mobil buchen

Wenn Sie eine Verbindung ausgewählt haben, gelangen Sie über die Angebotsauswahl zur Ticketbuchung. An dieser Stelle werden Ihnen Verbindungsdetails und die verfügbaren Preisangebote angezeigt. Bevor Sie weiter zur Buchung gehen, haben Sie nochmal die Möglichkeit, eine Ermäßigungskarte anzugeben, weitere Reisende zu ergänzen oder eine Rückfahrt hinzuzufügen.

Günstige Verbindungen finden

Zusätzlich zur Reiseauskunft steht Ihnen auch der Sparpreis-Finder in der App zur Verfügung, mit dem Sie besonders günstige ICE-/IC- und EC-Verbindungen finden. Wenn es nicht so weit weg gehen soll, dann können Sie auch alle Länder-Tickets* oder das Quer-durchs-Land-Ticket direkt über den Menüpunkt „Regionale Angebote“ buchen.

*Derzeit ist das Hessenticket noch nicht verfügbar.

Buchung abschließen und Reisevorbereitungen treffen

Die App führt Sie schnell und simpel durch den Buchungsprozess. Dabei haben Sie auch die Möglichkeit, Ihren Wunschsitzplatz über die grafische Sitzplatzreservierung auszuwählen. Das Ticket wird nach Kaufabschluss direkt angezeigt und in der App automatisch abgelegt. Mit nur einem Klick können Sie Ihre gebuchte Reise direkt in den Kalender eintragen. Wenn Ihre Reise dann kurz bevorsteht, fügen Sie Ihre Verbindung zu „Meine Reise“* hinzu, um Informationen zur Reise, wie Abfahrt, Ankunft und Gleisangaben auf einen Blick zu haben.

App-DB-Navigator-Buchung

Wenn Ihre Nutzerdaten bereits hinterlegt sind, können Sie schnell und simpel Ihr Handy-Ticket buchen.

App-DB-Navigator-Sitzplatzreservierung

Im Buchungsprozess können Sie auch eine Sitzplatzreservierung vornehmen und sich Ihren Wunschsitzplatz auswählen.

 

 

*So funktioniert “Meine Reise” im DB Navigator

Für viele Fahrgäste ist es wichtig, alle Infos während der Reise stets im Blick zu haben. Mit dem Menüpunkt “Meine Reise” ist das im DB Navigator ganz einfach. Mit nur einem Klick wissen Sie genau, wann Ihr Zug abfährt und ankommt, wie viel Zeit Sie zum Umsteigen haben, auf welchem Gleis Sie ankommen und wo Sie hin müssen. Außerdem sehen Sie auch Ihre Sitzplatzreservierung.

Wie Sie “Meine Reise” aktivieren”? Suchen Sie Ihre Zugverbindung im DB Navigator über die Reiseauskunft, wählen Sie diese aus und navigieren Sie über die drei Punkte unter oder über der Verbindung in ein Pop-Up-Menü. Dort finden Sie den Punkt “zu `Meine Reise´ hinzufügen” bzw. “Unter `Meine Reise`ablegen”. Anschließend finden Sie Ihre abgelegte Reise rechts oben unter dem Uhren-Symbol. Einfach antippen – und schon haben Sie alle wichtigen Infos zur Hand.

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Unter dem “…”-Symbol finden Sie “Meine Reise”.

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Wann Sie umsteigen müssen, erfahren Sie hier.

[Update am 11.06.2019 – Wegfall Schönes-Wochenende-Ticket zum 08.06.2019.]

Autorenfoto_Karsten-SauerKarsten Sauer ist Bahn-Vielfahrer und nutzt die App DB Navigator täglich. Für inside.bahn.de verrät er Tipps und Tricks.

 

Weitere Beiträge zum DB Navigator


Reiseauskunft

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Am Bahnhof: Tipps zur An- und Abreise

5 Tipps für die perfekte Reiseplanung.

Egal ob Sie zur nächsten Geschäftsreise aufbrechen oder in den Urlaub fahren, die Anfahrt zum Bahnhof und auch wie Sie von dort ans Ziel kommen, sind wichtige Bestandteile der Reiseplanung. In größeren Städten ist dies dank S-Bahn oder Bus meist kein Problem. Anders in ländlichen Gegenden: Hier wird häufig das eigene Auto für die Anreise genutzt. Entdecken Sie mit unseren Tipps und Tools, wie Sie Ihre Reise beim nächsten Mal perfekt organisieren.

Das richtige Ticket kaufen

Auf bahn.de sowie im DB Navigator sehen Sie Ihre Reisemöglichkeiten im Überblick, d. h. Sie erhalten nicht nur Informationen zu Ihren Zügen, sondern auch zu Bus- oder Straßenbahnverbindungen. Geben Sie hierfür Ihre nächste Bushaltestelle oder direkt die Adresse ein. Anschließend erhalten Sie eine detaillierte Übersicht Ihrer An- und Abreisemöglichkeiten. Für viele Verbünde können die Fahrkarten dann gleich mitgekauft werden.

Vier Personen haben Spaß in Baden Würtemberg
Reisen Sie mit den günstigen Länder-Tickets der Deutschen Bahn und entdecken Sie Baden-Württemberg.
Baden-Württemberg-Ticket

Nutzen Sie bei einer Reise innerhalb eines Bundeslandes verschiedene regionale Tickets. Diese erlauben Fahrten in Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn und meistens auch innerhalb der Verkehrsbünde sowie die Nutzung der Linienbusse. Viele regionale Angebote wie das Quer-durchs-Land-Ticket oder die Länder-Tickets sowie Verbundtickets können jederzeit über den DB Navigator gebucht und abgerufen werden.

Über den DB Navigator können Verbundtickets jederzeit gekauft werden.

Über den DB Navigator können Verbundtickets jederzeit gekauft werden.

Verkehrsmittel, Tickets und Preise – alles auf einen Blick

Welches Verkehrsmittel Sie wohin bringt, welche Tickets Sie benötigen sowie die entsprechenden Preise erfahren Sie auch über Qixxit. Geben Sie in der Suche einfach die Start- und Zieladresse ein: Qixxit findet in Sekundenschnelle alle möglichen Verbindungen, zeigt diese im Vergleich und berechnet sogar Laufwege. Dies ist vor allem hilfreich, wenn Sie von einer ländlichen Gegend abfahren oder die nächste Haltestelle nicht kennen.

Den Bahnhof kennen lernen

Den Startbahnhof vor Reisebeginn etwas näher zu kennen, erleichtert die Anreise mit dem Auto erheblich und erspart Ihnen eine zeitraubende Parkplatzsuche. So finden Sie beispielsweise unter parkenambahnhof.de verschiedene Parkmöglichkeiten für viele Bahnhöfe und S-Bahn-Stationen in Deutschland sowie Prognosen zur aktuellen Parksituation. Darüber hinaus informieren genaue Standortlisten über die Parkangebote vor Ort.

Ist Ihr Wunschbahnhof nicht dabei? Verschiedene Informationen, beispielsweise auch zur Barrierefreiheit, gibt es unter bahnhof.de.

Sharing Angebote nutzen

Am Bahnhof können Sie außerdem verschiedene Sharing-Angebote der Bahn nutzen. Für einen Tagesausflug oder eine eintägige Geschäftsreise eignet sich die Mietung eines Flinkster Autos. Eine umweltfreundliche und dazu sportliche Alternative bieten die Call-a-Bike-Fahrräder, welche Sie an vielen Stationen unkompliziert abholen und wieder abstellen können.

Hier noch ein zusätzlicher Tipp: Die App DB Bahnhof live zeigt Ihnen genau, wo sich die verschiedenen Angebote auf dem Bahnhofsgelände befinden.

Eine der zahlreichen Call-a-Bike Stationen in Deutschland finden Sie in Berlin.

Eine der zahlreichen Call-a-Bike Stationen in Deutschland finden Sie in Berlin.

An jedem Bahnhof finden Sie außerdem Informationen zu örtlichen Taxi-Unternehmen, so kommen Sie ohne Koffer schleppen entspannt ans Ziel. Oder Sie lassen sich gleich vom Gepäckservice der Deutschen Bahn unter die Arme greifen. Ihre Koffer und Taschen sind dann bereits vor Ort und Sie bewältigen längere Fahrten ganz bequem und stressfrei.

[Update am 11.06.2019 – Wegfall Schönes-Wochenende-Ticket zum 08.06.2019.]

Lernen in der Bahn

Lesen Sie, warum der Zug das perfekte Klassenzimmer ist.

Beinahe geräuschlos folgt der ICE seinen Schienen, streckt sich unbeirrt seinem Ziel entgegen. Eine Stunde, zwei oder drei – egal, wie lange Sie unterwegs sind: eine Zugfahrt ist ideal, um die grauen Zellen zu trainieren und zu lernen.

Warum ist Zugfahren perfekt für das Lernen?

Der Zug ist eine Art geschlossener Raum. Das bedeutet: wenig Ablenkung oder Zerstreuung und potenziell mehr Ruhe. Die Bewegung simuliert Vorankommen: perfekt für rastlose Menschen. Dazu das gleichmäßige Summen der Triebwagen oder Lokomotiven und dessen beruhigende Wirkung. Alles beste Voraussetzungen, um sich konzentriert über Semesterarbeiten, Sprachkurse oder Hausaufgaben herzumachen.

Zudem sind die technischen Voraussetzungen ideal: Steckdose, Tisch, Licht und seit der Umrüstung der ICE-Flotte stabiles WLAN auf den meisten Verbindungen – alles da. Bordbistro und Bordrestaurant liefern die nötigen Kalorien und ausreichend Kaffee- und Wasser-Nachschub.

Wer lernt am besten im Zug?

Grundsätzlich kann jeder im Zug lernen – vornehmlich theoretischen Stoff von Papier, Laptop oder Smartphone. Schwierig wird es mit der Praxis, beispielsweise mit Musikinstrumenten. Das Cello auszupacken und Tonleiter zu streichen, stößt vermutlich auf wenig Bewunderung. Noten büffeln hingegen schon eher und es beeinträchtigt die Mitreisenden nicht. Besonders Pendler und Studenten schätzen das Zugabteil als Ort zum Lernen. Regelmäßiges Fahren lässt sich ideal in den Lernplan integrieren – nach dem Motto: Fahrtzeit ist Lernzeit.

Welche Lerntechniken und Methoden eignen sich im Zug?

Welche Lerntechnik eignet sich? Das hängt vom zu paukenden Stoff ab und davon, welcher Lerntyp Sie sind. Dennoch eignen sich bestimmte Praktiken besonders für eine Zugfahrt. Beispielsweise funktioniert das Auswendiglernen von Vokabeln, Paragraphen oder Formeln bestens – vor allem im Ruheabteil. Oder die Visualisierung: Sie denken sich zu den Inhalten eine Fantasiegeschichte aus – was wir über Bilder und Emotionen abspeichern, behalten wir länger im Gedächtnis. Schauen Sie einfach aus dem Fenster oder achten Sie auf kleine Details im Zug bzw. an Mitreisenden. Ein knallpinkfarbener Koffer, ein bemerkenswerter Gang und schon entwickelt sich Ihre „Geschichte“ wie von selbst. Übrigens könnte auch jede Vokabel oder Mathematikformel einem Bild entsprechen. Das sogenannte Mindmapping ist zu empfehlen, wenn sich der Lernstoff in Ober- und viele abzweigende Unterbegriffe einteilen lässt.

Bahn-Tickets zum Lernen

Wer viel Zug fährt und die Zeit dementsprechend zum Lernen nutzt, reist besonders günstig mit dem Monatsticket. Andere preiswerte Tickets sind die Ländertickets der Regionalzüge, das Semester-Ticket, das Ouer-durchs-Land-Ticket oder die BahnCard für Schüler. Wer nur gelegentlich in den Zug steigt und sparen möchte, fährt mit dem Super Sparpreis gut und günstig.

Lern-Apps

Englisch, Spanisch und Französisch lernen – im Handumdrehen: Duolingo
Englischkurs – in 10 Monaten fließend sprechen: Ling Ling Lerne Englisch
Vorbereitung auf das Abitur: mit der „Abi-Lernbox“
Karteikarten-App: Brainyoo
Intuitiver und grafikfähiger Taschenrechner: Algeo Graphing Calculator
Mathe-Ass: Mathe lernen für die Uni oder das Abitur

Lernen in der Bahn, Frau schaut aus dem Fenster

Wer im Zug lernt, hat weniger Möglichkeiten zur Ablenkung

 

Noch ein paar Tipps:

  • Funklöcher, Offline-Routen, leere Akkus oder vergessene Ladekabel: Packen Sie immer auch Lernstoff ein, der unabhängig von der Technik funktioniert.
  • Ohrstöpsel oder dämmende Kopfhörer schützen vor störenden Geräuschen.
  • Speichern Sie Ihren Lernstoff als mp3.
  • Denken Sie evtl. über ein Ticket-Upgrade in die 1. Klasse nach – hier ist mehr Platz und meist mehr Ruhe.
  • Buchen Sie vor der Fahrt Ihren individuellen Sitzplatz.

Nutzen auch Sie Ihre nächste Bahnfahrt zum Lernen und entdecken Sie das Zugabteil als Studierzimmer.

 

[Update am 06.06.2019 – Wegfall Schönes-Wochenende-Ticket zum 08.06.2019.]

Verspätung oder Zugausfall? So klappt es mit Ihrer Erstattung

Alles Wichtige rund um Ihre Fahrkarten-Erstattung.

Fast jeder kennt die Situation: Züge kommen aufgrund von Störungen verspätet an, schwere Unwetter verhindern die Weiterfahrt. Die Gründe für Verspätungen oder Zugausfälle sind vielfältig und fordern oft eine gewisse Flexibilität der Reisenden. In vielen Fällen haben Sie die Möglichkeit, eine Entschädigung oder eine vollständige Erstattung des Fahrpreises zu erhalten. In der Regel: wenn Sie innerhalb eines Jahres die notwendigen Unterlagen einreichen. Anhand der folgenden Beispiele erfahren Sie, wann Ihnen eine Entschädigung oder eine Erstattung zusteht und wo Sie diese anfordern.

Alle Angaben in diesem Artikel entsprechen dem Stand von März 2017.

Entschädigung vs. Erstattung

Bei einer Entschädigung erhalten Sie einen Teil der entstandenen Kosten zurück. Bei einer Erstattung handelt es sich um die vollständige Summe. Voraussetzung ist, dass es sich um einen Fahrgastrechte-Fall handelt (siehe Punkt 3, 4 und 5).

Der Zug hat Verspätung. Dadurch kommen Sie um einiges später am Zielbahnhof an, was zur Folge hat, dass Sie wichtige Termine verpassen oder sich die Fahrt für Sie gar nicht mehr lohnt. Was können Sie jetzt tun?

Lösung: Generell erhalten Sie ab einer Verspätung von 60 Minuten am Zielbahnhof eine Entschädigung von 25 Prozent des gezahlten Fahrpreises, ab 120 Minuten Verspätung sind es 50 Prozent für die einfache Fahrt. Bei einer Fahrkarte für Hin- und Rückfahrt wird die Entschädigung individuell berechnet. Grundlage ist in der Regel die Hälfte des bezahlten Fahrpreises.

Erforderliche Unterlagen: Falls möglich sollten Sie sich die Verspätung bestätigen lassen. Dies ist beim Servicepersonal im Zug sowie bei den Mitarbeitern an der DB Information oder im DB Reisezentrum möglich und erfolgt meist auf dem sogenannten Fahrgastrechte-Formular. Dieses reichen Sie anschließend zusammen mit der Originalfahrkarte oder einer Kopie ein.

Die richtige Adresse: Das ausgefüllte und unterschriebene Formular sowie alle erforderlichen Belege können Sie entweder in einem DB Reisezentrum abgeben oder es per Post an das Servicecenter Fahrgastrechte, 60647 Frankfurt am Main schicken. Bei der Einsendung per Post geben Sie bitte eine Bankverbindung, eine Adresse sowie eine Telefonnummer für Rückfragen an.

Detaillierte Infos zum Thema Fahrgastrechte finden Sie auch auf bahn.de.

Sie machen mit Ihren Freunden einen Städtetrip und nutzen dafür ein regionales Angebot oder Sie sind Pendler und haben dafür eine Wochenkarte. Bei einer Ihrer Fahrten kommt es allerdings zu Verspätungen. Von einem Mitreisenden schnappen Sie die Info auf, dass Sie auch in diesem Fall eine Entschädigung erhalten können. Stimmt das?

Lösung: Nutzen Sie für Ihre Fahrt eine Zeitkarte (Wochen-, Monatskarten etc.) für den Nah- und Fernverkehr oder eines der regionalen Angebote, werden diese pauschal je Verspätung ab 60 Minuten entschädigt:

  • Zeitkarten des Nahverkehrs und regionale Angebote (Länder-Tickets, Quer-durchs-Land-Ticket): 1,50 Euro (2. Klasse), 2,25 Euro (1. Klasse).
  • Zeitkarten des Fernverkehrs: 5 Euro (2. Klasse), 7,50 Euro (1. Klasse).
  • BahnCard 100: 10 Euro (2. Klasse), 15 Euro (1. Klasse).

Insgesamt werden bei Zeitkarten maximal 25 Prozent des Zeitkartenwertes entschädigt. Da Beträge unter 4 Euro nicht ausgezahlt werden, lohnt es sich, die Verspätungsfälle zu sammeln und gemeinsam einzureichen.

Erforderliche Unterlagen: Das Original oder eine Kopie Ihrer Fahrkarte oder der BahnCard 100, das ausgefüllte Fahrgastrechte-Formular sowie eine Bestätigung der Verspätung. Die Bestätigung erfolgt meist direkt auf dem Fahrgastrechte-Formular und ist beim Servicepersonal im Zug sowie bei den Mitarbeitern an der DB Information oder dem DB Reisezentrum erhältlich.

Die richtige Adresse: Das ausgefüllte und unterschriebene Formular sowie alle erforderlichen Belege können Sie entweder in einem DB Reisezentrum abgeben oder es per Post an das Servicecenter Fahrgastrechte, 60647 Frankfurt am Main schicken. Bei der Einsendung per Post geben Sie bitte eine Bankverbindung, eine Adresse sowie eine Telefonnummer für Rückfragen an.

Detaillierte Infos zum Thema Fahrgastrechte finden Sie auch auf bahn.de.

Sie haben eine Jahreskarte (oder Bahncard 100) mit der Sie jeden Tag zur Arbeit fahren. Jedoch hat Sie die Grippe erwischt, sodass Sie drei Wochen krankgeschrieben sind. Da Sie Ihre Jahreskarte in diesem Zeitraum nicht nutzen können, möchten Sie wissen, ob Sie trotzdem den vollen Preis bezahlen müssen.

Lösung: Bei Jahreskarten und Schülermonatskarten im Abo sowie der BahnCard 100 ist eine Erstattung möglich, wenn Sie an mehr als 21 aufeinanderfolgenden Tagen krank und damit reiseunfähig sind. Pro Geltungsjahr werden bis zu 60 Krankheitstage, die mit einer Reiseunfähigkeit verbunden sind, berücksichtigt.

Hinweis: Die Erstattung ist nur bei Zeitkarten im Abo möglich. Wenn Sie beispielsweise einmalig ein Monatsticket kaufen, erhalten Sie keine Erstattung.

Erforderliche Unterlagen: Sie benötigen ein Attest, welches Ihre Krankheit und die damit verbundene Reiseunfähigkeit, bestätigt. Dieses muss spätestens 14 Tage, nachdem Sie ihre Fahrkarte wieder nutzen, beim zuständigen Abo-Center eingereicht werden.

Die richtige Adresse: Das DB Abo-Center erreichen Sie telefonisch unter der Nummer 0180 6 011 066 oder per Post: Postfach 10 10 64, 70009 Stuttgart.

Ihr Zug fällt bereits früh morgens aus, sodass Sie trotz Puffer Ihren Termin verpassen würden und diesen besser gleich verschieben. Nun haben Sie keinen Grund mehr, die Reise anzutreten oder brechen diese unterwegs ab. Was können Sie jetzt tun?

Lösung: In diesem Fall ist eine gebührenfreie Erstattung möglich. Voraussetzung: Die Verspätung am Zielbahnhof beträgt voraussichtlich mehr als 60 Minuten, auch wenn Sie mit einer alternativen Verbindung fahren würden. Ist dies der Fall, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Sie können von Ihrer Reise zurücktreten und sich den vollen Fahrpreis erstatten lassen.
  • Sind Sie bereits einen Teil der Strecke gefahren, können Sie vor Ort bleiben und sich den nicht genutzten Anteil erstatten lassen.
  • Ist die Weiterreise für Sie nicht mehr sinnvoll, können Sie zum Ausgangsbahnhof zurückkehren und sich den vollen Fahrpreis erstatten lassen.

Erforderliche Unterlagen: Sie benötigen eine Bestätigung über Ihre Verspätung. Diese ist beim Servicepersonal im Zug sowie bei den Mitarbeitern an der DB Information oder im DB Reisezentrum erhältlich. Die Bestätigung erfolgt meist direkt auf dem Fahrgastrechte-Formular, welches Sie anschließend vollständig ausfüllen und einreichen müssen. Zusätzlich benötigen Sie in jedem Fall die Originalfahrkarten.

Die richtige Adresse: Das ausgefüllte und unterschriebene Fahrgastrechte-Formular sowie alle erforderlichen Belege können Sie entweder in einem Reisezentrum abgeben oder es per Post an das Servicecenter Fahrgastrechte, 60647 Frankfurt am Main schicken. Bei der Einsendung per Post geben Sie bitte eine Bankverbindung, eine Adresse sowie eine Telefonnummer für Rückfragen an.

Detaillierte Infos zum Thema Fahrgastrechte finden Sie auch auf bahn.de.

Eventuell fällt Ihr Zug nicht früh morgens, sondern spät abends bei Ihrer Heimreise aus, sodass es keine Verbindungen mehr gibt und Sie alternative Verkehrsmittel nutzen oder vor Ort übernachten müssen. Wer übernimmt hier die Kosten?

Lösung: Sind Sie gezwungen auf ein anderes Verkehrsmittel umzusteigen, werden Ihnen die Kosten bis max. 80 Euro ersetzt. Hierfür gelten folgende Voraussetzungen:

  • Eine planmäßige Ankunftszeit zwischen 0 und 5 Uhr und eine zu erwartende Verspätung von mindestens 60 Minuten am Zielbahnhof oder
  • der Ausfall eines Zuges, wenn es sich dabei um die letzte fahrplanmäßige Verbindung des Tages handelt und der Zielbahnhof ohne Nutzung eines anderen Verkehrsmittels nicht mehr bis 24 Uhr erreicht werden kann.

Ist eine Weiterreise, beispielsweise aufgrund der späten Uhrzeit, nicht mehr möglich, werden Ihnen die Kosten für eine Übernachtung ebenfalls erstattet.

In beiden Fällen gilt: Eine Erstattung der Kosten ist nur möglich, wenn Ihnen die Deutsche Bahn kein anderes Verkehrsmittel oder eine Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung stellen kann. Versuchen Sie deshalb immer vorab mit dem Servicepersonal im Zug oder den Mitarbeitern im DB Reisezentrum zu sprechen.

Erforderliche Unterlagen: Sie benötigen eine Bestätigung über Ihre Verspätung, die Sie vom Servicepersonal im Zug, den Mitarbeitern an der DB Information oder DB Reisezentrum sowie über den Kundendialog erhalten. Die Bestätigung erfolgt meist direkt auf einem Fahrgastrechte-Formular, welches Sie anschließend vollständig ausfüllen und einreichen müssen. Zusätzlich benötigen Sie in jedem Fall die Originalfahrkarten sowie Originalquittungen für die Nutzung eines alternativen Verkehrsmittels oder die Übernachtung in einem Hotel.

Die richtige Adresse: Das ausgefüllte und unterschriebene Formular sowie alle erforderlichen Belege können Sie entweder in einem Reisezentrum abgeben oder es per Post an das Servicecenter Fahrgastrechte, 60647 Frankfurt am Main schicken. Bei der Einsendung per Post, geben Sie bitte eine Bankverbindung, eine Adresse sowie eine Telefonnummer für Rückfragen an.

Detaillierte Infos zum Thema Fahrgastrechte finden Sie auch auf bahn.de.

Sie haben eine Fahrt am Freitagnachmittag gebucht. Um nicht stehen zu müssen, haben Sie sich extra einen Sitzplatz reserviert. Der Zug fährt ein, doch was fehlt? Der Wagen mit Ihrem reservierten Platz.

Lösung: Hin und wieder kommt es vor, dass Wagen der 1. oder 2. Klasse nicht eingesetzt oder Sitzplatzreservierungen aufgrund von Verspätungen nicht genutzt werden können. In diesem Fall haben Sie Anspruch auf die Rückzahlung der Reservierungskosten. Dies gilt auch bei einer integrierten Sitzplatzreservierung: Hierbei erhalten Sie eine Rückzahlung von 4,50 Euro.

Erforderliche Unterlagen: Das ausgefüllte Fahrgastrechte-Formular sowie das Original Ihres Tickets und der Reservierung.

Die richtige Adresse: Wenden Sie sich hierfür einfach an die nächste Verkaufsstelle der Deutschen Bahn, z. B. dem DB Reisezentrum oder einer DB Agentur.

 

[Update am 06.06.2019 – Wegfall Schönes-Wochenende-Ticket zum 08.06.2019.]

Mit der Bahn zu den Festivals in Deutschland

Wacken, Rock am Ring, Hurricane: Der Festivalsommer 2019 hat es in sich! Wir zeigen Ihnen, wie Sie zu Festivals ganz entspannt mit der Bahn anreisen!

Auch im Jahr 2019 gibt es in Deutschland wieder zahlreiche Festivals, auf denen gerockt, gechillt und gefeiert wird. Für die meisten Veranstaltungen stehen die Headliner bereits fest – die Vorfreude auf Bands wie Die Toten Hosen, Steve Aoki, Foo Fighters und 30 Seconds to Mars ist entsprechend groß. Sie haben bereits ein Ticket für Wacken, Rock am Ring, Deichbrand, Hurricane oder Parookaville in der Tasche? Dann wird es so langsam Zeit, die Anreise zum Festival zu planen. Eine entspannte Alternative zum Auto bietet die Reise mit der Bahn.

Anreise mit der Bahn zu Festivals: Was sollte ich beachten?

Kilometerlange Staus, schlammige Parkplätze und – je nach Entfernung – vergleichsweise hohe Benzinkosten: Wer mit dem eigenen Pkw zum Festival fährt, hat schon vor dem ersten Gitarrengriff einige Strapazen hinter sich gebracht. Eine gute Alternative für die Anreise zum Festival Ihrer Wahl bietet der Schienenverkehr: Mit der Bahn erreichen Sie ganz bequem so gut wie jedes Festivalgelände in Deutschland. Viele Veranstalter empfehlen mittlerweile sogar die Anreise mit dem Zug, damit der Besucherstrom ein wenig entzerrt wird. Und umweltschonend ist es auch noch!

Wer mit der Bahn zum Musikfestival fährt, muss im Vorfeld ein paar Dinge beachten: Zelt, Isomatte und Luftmatratze sollten eine praktische Größe haben und gut transportierbar sein. Mittlerweile gibt es eine unerschöpfliche Auswahl an kompakten Wurfzelten, die sich bequem auf dem Rücken oder in einer Reisetasche transportieren lassen. Im Zug kann diese dann einfach in der Gepäckablage verstaut werden. Essen und Getränke kaufen Sie am besten direkt vor Ort: Auf den allermeisten Festivalgeländen gibt es Verkaufsstände, die Ravioli, Bier, Wasser & Co. im Angebot haben. Auch die Ortschaften rund um die Festival-Locations stellen sich auf den Besucherandrang ein: Einkaufsmöglichkeiten gibt es hier zur Genüge. Die Ortschaft Wacken beispielsweise ist traditionsgemäß ein erweitertes Festivalgelände. Dort gibt es wirklich alles, was Musikliebhaber während der Festivalzeit benötigen – gute Laune inklusive!

Große Bühne beim Wacken-Festival

Full Metal Tracks: Mit der Bahn zum Wacken-Festival (1.-3. August 2019)

Einmal im Jahr befindet sich das kleine Dörfchen Wacken in Schleswig-Holstein im absoluten Ausnahmezustand. Gut 80.000 Metalheads verwandeln die Gemeinde in eine riesige Partymeile – ganz nach dem Motto „Faster, harder, louder“.

Wer sein Auto nicht auf dem „heiligen Acker“ abstellen möchte, erreicht Wacken auch ganz entspannt mit der Bahn: Vom Hauptbahnhof Hamburg gibt es in regelmäßigen Abständen Zugverbindungen Richtung Itzehoe. Sie können selbst entscheiden, ob Sie eine S-Bahn oder einen Regionalexpress nehmen oder eine Fahrkarte für den ICE buchen. Die Fahrtzeit von Hamburg ins ca. 50 Kilometer entfernte Itzehoe beträgt zwischen 45 und 70 Minuten. Ab Itzehoe gibt es den offiziellen Shuttle-Service, der die Bahnreisenden ins 18 Kilometer entfernte Wacken bringen. Die gelöste Busfahrkarte gilt für das gesamte Festival-Wochenende und kann dementsprechend mehrmals genutzt werden.

Elektroparty der Extraklasse: das Parookaville am Flughafen Weeze (19.-21. Juli 2019)

Das Parookaville-Festival in Nordrhein-Westfalen ist ein Newcomer und Senkrechtstarter in der deutschen Festivalszene. Die Veranstaltung ist so konzipiert, dass das Gelände wie ein kleines Dorf aufgebaut ist. Zwischen Marktplatz, Schwimmbad und Postamt gibt es hier hauptsächlich elektronische Tanzmusik auf die Ohren. Im Jahr 2017 begeisterte dieses Konzept 80.000 Besucher an drei Festivaltagen. Um mit der Bahn zum Parookaville zu reisen, sollten Sie einen Zug auf der Strecke Düsseldorf-Kleve Richtung Bahnhof Weeze nehmen. Dort stehen Shuttlebusse bereit, die Sie zum nahe gelegenen Festivalgelände fahren. Um das große Besucheraufkommen zu managen, bringen die NordWestBahn und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) Dutzende Sonderzüge der Linie RE 10 „Niers-Express“ auf die Schiene. Die Shuttlebusse zum Campingplatz sind beim Parookaville kostenlos.

Mit der Bahn zum Deichbrand-Festival bei Cuxhaven (18.-21. Juli 2019)

Das Deichbrand zählt zu den beliebtesten Festivals in Deutschland – Jahr für Jahr verbucht die Musikparty am Seeflughafen Cuxhaven/Nordholz neue Besucherrekorde. Um im Jahr 2019 den bunt gefächerten Musik-Mix aus Punk, Rock, Pop, Rap und Alternative zu erleben, bietet sich eine Bahnreise zum Festival an. Sowohl von Bremen als auch von Hamburg fährt die Nordseebahn direkt bis zum Bahnhof Nordholz. Von Hamburg aus beträgt die Fahrtzeit etwas über zwei Stunden, von Bremen dauert die Zugfahrt nur 80 Minuten. In Nordholz angekommen, sind es nur noch knapp drei Kilometer zum Festivalgelände. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, Shuttlebusse des Veranstalters in Anspruch zu nehmen.

Festivalbesucher beim Feiern

Livemusik im „Auge des Sturms“: Das Hurricane-Festival bei Scheeßel (21.-23. Juni 2019)

Ebenfalls im Norden Deutschlands gelegen, bietet das Hurricane-Festival im niedersächsischen Scheeßel einen bunten Mix aus Rock, Pop und Elektro. Mit seinem abwechslungsreichen Line-up und 70.000 Festivalbesuchern zählt das Hurricane zu den größten Festivals in Deutschland. Um im Jahr 2019 ganz umweltschonend und relaxt mit dem Zug dorthin zu fahren, wählen Sie als Zielort den Bahnhof Scheeßel aus. Dieser liegt nur 1.500 Meter vom Festivalgelände entfernt. Von Bremen aus dauert die Fahrt nach Scheeßel nur knapp 60 Minuten, ab Hamburg sind Sie bereits in 50 Minuten vor Ort. Der Clou: Mit Ihrem Festivalticket in der Tasche können Sie gratis in der 2. Klasse aller metronom-Züge reisen, die Richtung Scheeßel unterwegs sind.

Rock am Ring: Gigantische Rock/Pop-Party am Nürburgring (7.-9. Juni 2019)

Es war eine kleine Sensation: Nach zwei Jahren in Mendig fand das „Rock am Ring“-Festival im Jahr 2017 wieder am legendären Nürburgring statt. Auch diesen Ort erreichen Sie im Jahr 2019 wieder mühelos mit der Bahn: Von den Hauptbahnhöfen in Ahrbrück, Koblenz, Köln und Bonn fahren in regelmäßigen Abständen Sonderbusse zum Veranstaltungsgelände. Wenn Sie mit mehreren Personen anreisen, empfiehlt sich für die Bahnfahrt der Kauf eines günstigen Gruppentickets. Die Busabfahrtsstelle am Nürburgring befindet sich am Parkplatz D10 (hinter Tribüne 13).

Parookaville, Hurricane, Deichbrand, Rock am Ring oder Wacken: Die Festivalsaison 2019 bietet für Musikfans wieder viele Highlights. Das Schöne daran: Selbst die größten Festivals erreichen Sie ganz komfortabel mit der Bahn. Wir wünschen Ihnen in jedem Fall eine gute Reise und viel Spaß mit der Liveband Ihrer Wahl!