Wichtige Reisetipps: Mit der Bahn durch Europa

Die Taschen sind gepackt, der Urlaub steht vor der Tür und das Wetter sieht vielversprechend aus. Die Reise kann beginnen!

Andere Länder, andere Sitten: Bei Fahrten mit der Bahn in die europäischen Nachbarländer gibt es die ein oder andere Besonderheit zu beachten. Damit Sie Ihre Urlaubsreise entspannt antreten können, haben wir uns mal umgehört und die wichtigsten Reisebestimmungen für Sie zusammengefasst.

Frankreich: Planen Sie mehr Zeit am Bahnhof ein

Vor allem in Frankreich gibt es einiges zu beachten. So heißt es z.B. 2 Minuten vor der Abfahrt: Tür zu! Denn dann gibt es leider keine Möglichkeit mehr mitzufahren. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Züge rechtzeitig abfahren können. Auf welchem Gleis ihr Zug abfährt, erfahren Sie auf der Anzeigetafel im Bahnhof.

Am Bahnhof Gare de l‘Est, Anfangs- und Endstation für viele Frankreichreisende, sollten Sie zusätzlich noch etwas Zeit einplanen, da es Zugangssperren am Bahnsteig gibt. Hier wird das Zugticket elektronisch eingelesen. Dazu müssen Sie das Ticket mit dem Barcode nach unten auf das Lesegerät halten. Erst dann ist der Zugang zum Gleis möglich. Bitte achten Sie zudem darauf, dass Sie viele Tickets der SNCF vor Antritt der Reise an einer gelben Box am Bahnhof entwerten müssen. Ausgenommen hiervon sind alle elektronischen und Print@Home-Tickets.

Ein ICE und ein Zug der SNCF stehen im Bahnhof in Paris.

Für das Gepäck gelten ebenfalls andere Bestimmungen als in Deutschland. Jedes Gepäckstück muss mit Ihrem Namen beschriftet sein. Dafür reicht ein Gepäckanhänger. Die Vorgabe gilt sowohl auf Fahrten zwischen Deutschland und Frankreich als auch für Fahrten innerhalb Frankreichs. Den Gepäckanhänger brauchen Sie für alle größeren Gepäckstücke, die in den Gepäckeinstellplätzen am Wagenende, über oder zwischen den Sitzen untergebracht werden. Für Ihre persönlich mitgeführten Gegenstände wie z.B. Hand- oder Laptoptaschen gilt diese Regelung nicht.

Weitere Hinweise: In vielen französischen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr. Außerdem kann es verstärkt zu Sicherheitskontrollen an den Bahnhöfen kommen. Wenn Sie mit dem Eurostar von Frankreich nach England reisen, müssen Sie zunächst einen kurzen Check-in Prozess am Bahnhof durchlaufen.

Das richtige Ticket für Ihre Reise nach Frankreich finden Sie auf bahn.de.

Schweiz: Kaufen Sie Ihr Ticket bereits vor der Reise

Die Schweiz ist das perfekte Bahnland. Kein Land lässt sich einfacher mit dem Zug bereisen. In der Schweiz gibt es wie in Deutschland das sogenannte „offene System“, das heißt, dass man als Reisender keine Reservierungspflicht hat und dadurch flexibler reisen kann. Wichtig: Im Zug selbst können keine Tickets – oder „Billette“ wie der Schweizer sagt – mehr gekauft werden. Deshalb sollten Sie Ihr Ticket unbedingt vor Fahrtantritt kaufen. Das geht z.B. auch ganz einfach über die App DB Navigator.

Das richtige Ticket für Ihre Reise in die Schweiz finden Sie auf bahn.de.

Italien: Planen Sie mehr Zeit am Bahnhof ein

Sie müssen nicht ins Flugzeug steigen, um Italien zu bereisen. Von Deutschland aus haben Sie hervorragende Zugverbindungen nach Italien. In den Zügen den Fernverkehrs werden die Tickets im Zug vom Zugpersonal entwertet. Dafür besitzen sowohl die Tickets aus den Automaten als auch die digitalen Tickets einen Code. Dieser wird bei der Kontrolle durch das Zugpersonal ausgelesen. Das gleiche gilt auch für die Züge der Deutschen Bahn und der Österreichischen Bundesbahn zwischen Bologna/Venezia und Österreich/Deutschland. Nahverkehrstickets können bzw. müssen teilweise vorab entwertet werden.

In den großen Bahnhöfen wie Mailand, Florenz oder Rom kann es zu einer Kontrolle Ihres Tickets kommen. Erst wenn Sie dieses vorweisen, gelangen Sie in den Bereich des Bahnsteigs. Seit 2013 kann es außerdem zusätzlich zu Personenkontrollen kommen.
Am Bahnhof Rovereto wird aktuell ein neues Bahnsteigsperrsystem getestet, welches den Zugang zu den Gleisen regelt. Die Sperre können Sie ganz einfach passieren, indem Sie den Barcode auf Ihrem Ticket einscannen.

Das richtige Ticket für Ihre Reise nach Italien finden Sie hier auf bahn.de.

Niederlande: Entdecken Sie mit dem Fahrrad das Land

Tausende Fahrräder und ein riesiges Grachtensystem. Die Niederlande und vor allem Amsterdam sind immer eine Reise wert. Wer mit dem Zug anreist, ist möglicherweise erstmal von den Sperren an den Bahnsteigen irritiert. Aber keine Sorge: Sie können mit Hilfe des Barcodes auf Ihrem Ticket die Sperre öffnen. Dafür sollten Sie einfach den Code auf dem Ticket einscannen und schon öffnet sich der Durchgang.

Ein Zug steht im Bahnhof Amsterdam.

Innerhalb der Niederlande können Fahrräder in fast allen Zügen und auf fast allen Fähren mitgenommen werden. Einschränkungen gibt es nur in den Hauptverkehrszeiten an Werktagen vor 9 Uhr und zwischen 16.00 und 18.30 Uhr.

Das richtige Ticket für Ihre Reise in die Niederlande finden Sie hier auf hier auf bahn.de.

[Aktualisiert am 16.08.2019: Abschnitt der Reisebestimmungen nach Italien aktualisiert]

Hoch soll sie leben: Wir feiern vier Jahre Service-Community

Blicken Sie gemeinsam mit uns auf vier spannende Jahre.

Rund 4 Jahre ist es jetzt her, dass am 5. August 2015 die Service-Community das Licht der Welt erblickte. Was vor 4 Jahren als Idee des Social Media Teams entstand, hat sich im Alltag vieler Reisender bewährt: bei Fragen rund um die Bahn und ihre Produkte helfen sich die Mitglieder der Community gegenseitig weiter und profitieren so von ihrem Wissens- und Erfahrungsschatz. In 62 Prozent aller Fälle, liefert sich die Community die richtigen Antworten auf ihre Fragen selbst. Ein Team an Communitymanager*innen übernimmt die Qualitätssicherung und stellt so sicher, dass die Antworten stets aktuell und inhaltlich richtig sind. Und wenn die Community mal nicht weiterweiß, greifen sie mit Antworten unter die Arme.  

Das hat sich bewährt und die Service-Community hat sich mit rund 17,8 Millionen Besuchen und über 200.000 Posts mittlerweile zur größten interaktiven Plattform der Bahn entwickelt.  

Eine wahre Fundgrube für Wissen rund um die Bahn und ihre Produkte  

Bereits zum zweijährigen Bestehen unserer Community waren wir ganz Stolz auf die Entwicklung und die rasante Zunahme an Nutzern, Fragen und Antworten. Heute, nach vier Jahren, sehen die Zahlen noch beeindruckender aus. Besonders rege verläuft der Austausch der Community zu den vielen verschiedenen Tickets, Bahnverbindungen und allen Fragen rund um das Streckennetz der Bahn 

Wüssten Sie beispielsweise auf Anhieb wie Sie im Falle eines doppelt gebuchten Tickets in der App DB Navigator verfahren oder ab wann Sie den Winterfahrplan 2019/2020 buchen können? Oder könnten Sie direkt sagen, ob Sie mit Ihrem jeweiligen Länderticket auch in die Züge des Fernverkehrs einsteigen können? Und wie war das noch mal mit den Sparpreis-Tickets, können die vor Fahrtantritt storniert oder getauscht werden? Auf all diese Fragen und viele andere mehr findet die Community eine Antwort; und dies in durchschnittlich unter 1 Stunde. 

Austausch von Mensch zu Mensch: konstruktiv, respektvoll und auf Augenhöhe 

Damit auch bei hitzigeren Diskussionen niemand im Wortlaut entgleist, verletzend oder persönlich wird, hat sich die Service-Community zu einer Netiquette bekannt, die den Umgang innerhalb der Community bestimmt. Das hat sich rückblickend sehr bewährt.  

Und wenn es doch einmal etwas hitzig wird, glätten die Community*manager die Wogen, in dem Sie sich moderativ in die Gesprächsverläufe einklinken. 

Die Service-Community als kleine Schreibwerkstatt: Tipps rund um das Erstellen von Posts

Um das Lesen und Finden von Fragen und Antworten zu erleichtern, hat das Team der Community*managern zudem ein paar Tipps zusammengestellt, wie ein gut verdaulicher Post aufgebaut werden kann. Dabei geht es nicht nur um den Aufbau der eigentlichen Inhalte, sondern vor allem auch darum, wie eine Überschrift formuliert und eine Kategorie gewählt werden kann. Denn nur so werden die vielen Fragen und Antworten übersichtlich zusammengestellt und können dann von der Community auch tatsächlich gefunden werden. Wer sucht schon gerne die allzeit bekannte Nadel im Heuhaufen. Weiterführende Informationen hierzu finden Sie bei uns in der Community. 

Werden Sie Teil der Service-Community

Ein herzliches Dankeschön: zum 4. Geburtstag der Community freuen wir uns über die 17,8 Millionen Besuche, jeden interessierten Leser sowie jeden engagierten Nutzer und die in Summe rund 200.000 Posts! Gleichzeitig sind wir gespannt, was die nächsten 4 Jahre der Service-Community mit sich bringen werdenWerden auch Sie Teil dieser Gemeinschaft und besuchen Sie uns unter https://community.bahn.de

Wie funktioniert der DB Fundservice?

Sie haben etwas im Zug vergessen? Das ist zwar ärgerlich, aber der Fundservice hilft, Verlorenes wiederzufinden.

W ie genau der Fundservice bei der Deutschen Bahn funktioniert, haben wir den Leiter des zentralen Fundservice in Wuppertal gefragt. Er erzählte uns auch von den häufigsten und skurrilsten Funden in Zügen und Bahnhöfen und die sind durchaus sehr außergewöhnlich.

Wie funktioniert der DB Fundservice in der Praxis?

Sabine fährt täglich mit dem Regionalexpress ins Büro nach Frankfurt. Eigentlich hat sie immer nur eine Tasche dabei, doch heute hat ihre Tischkollegin im Büro Geburtstag und sie hat eine zusätzliche Blümchentasche mit einem Geschenk dabei. In Frankfurt angekommen, muss sie sich etwas beeilen, damit sie ihre S-Bahn noch bekommt – und vergisst prompt die Blümchentasche. Eine nette Mitreisende bemerkte zwar den Fauxpas, konnte Sabine aber nicht mehr finden. Da sie auch in Frankfurt aussteigen musste, gab sie die Blümchentasche an der DB Information am Bahnhof ab.

Sabines Blümchentasche wandert in die Frankfurter Fundstelle und wird dort in der Datenbank „verloren&gefunden“ registriert. Aufgenommen wird dabei eine genaue Beschreibung der Fundsache sowie das Datum und der Fundort. Das Ziel: Möglichst viele Fundsachen sollen den Weg zurück zu ihren Besitzern finden – das gilt natürlich auch für die Blümchentasche von Sabine. Sie hat nun gleich mehrere Möglichkeiten, ihre Tasche wiederzubekommen.

Hier können Sie sich nach verlorenen Gegenständen erkundigen

Fundservice Stofftiere

Stofftiere gehören zu den besonders häufig verlorenen Gegenständen.

Finderlohn

Den Finderlohn regelt das Bundegesetzbuch. Es schreibt vor, dass Dinge, die in öffentlichen Beförderungsmitteln oder im öffentlichen Verkehr gefunden werden, unverzüglich bei der Verkehrsanstalt – in dem Fall bei einem Mitarbeiter der Bahn, an der Information oder an Servicestellen abgegeben werden müssen. Das gilt auch für Dinge, die im Bahnhof liegenbleiben. Das Gesetzbuch regelt im Übrigen auch das Maß für den Finderlohn: Ab einem Wert von 50 Euro besteht Anspruch auf Finderlohn. Zwischen 50 und 500 Euro sind es 2,5 Prozent, ab 500 Euro sind es 1,5 Prozent. Der Anspruch erlischt nach drei Jahren.

Was passiert genau mit den Fundsachen?

Jedes Jahr werden ca. 250.000 Dinge verloren, das kann alles sein, vom Schlüsselbund bis hin zu einer Posaune. Der Klassiker ist das Smartphone. Gelegentlich wundern sich die Mitarbeiter auch über Kuriositäten wie Heizungsthermen oder Staubsauger.

 

Wer etwas am Bahnhof oder im Zug findet, kann es entweder beim Zugpersonal oder in der Fundstelle im Bahnhof abgeben. Dort werden die Fundsachen registriert und warten sieben Tage darauf, von ihrem Besitzer abgeholt zu werden.

Wenn sie nicht abgeholt werden, werden die Fundsachen in die zentrale Sammelstelle nach Wuppertal gebracht. Dort werden die Fundsachen erneut geprüft und es wird noch einmal in der Datenbank „verloren&gefunden“ geschaut, ob jemand nach dem Gegenstand sucht. In den nächsten 70 Tagen werden die Fundsachen gelagert und hoffentlich dem Besitzer zurückgegeben. Immerhin können in 60 Prozent aller Fälle die Fundsachen ihrem Eigentümer zurückgegeben werden, die Bahn ist in diesem Bereich sogar Marktführer.

Gepäckservice
Unbeschwert reisen: Mit dem Gepäckservice der Deutschen Bahn - innerhalb Deutschlands und nach Österreich.  
Gepäckservice buchen

In den großen und kleinen Lagerräumen warten die Fundsachen auf ihre Weiterverwertung. Je nachdem, um was es sich handelt, kann es der Weg in die Mülltonne, den Sperrmüll, die Schrottpresse oder zur Auktion sein.

Endstation der Fundsachen: Versteigerung


Vor der Versteigerung oder Auktion wird die Ware von erfahrenen Mitarbeitern sortiert und auch gebündelt. So wird beispielsweise eine Tasche komplett ausgeräumt und der Inhalt sortiert. So kommen alle Stifte in eine Kiste, Kosmetik- und Hygieneartikel in eine andere Kiste. Handys, Kleidung und Wertsachen kommen wieder in eine andere Abteilung, wo sie sortiert und aufbewahrt werden.

So gibt es dann bei der Auktion zum Beispiel einen Rucksack voller Kugelschreiber oder eine Tasche voll mit Parfum – das kann spannend für die Bieter sein, sie wissen nie, was sich in den Taschen verbirgt. Jacken oder Pullover werden meist gebündelt versteigert, es sei denn es handelt sich um hochwertige Ware, die wird dann einzeln angeboten. Schmuck wird auch als Paket geschnürt, hochwertige Uhren werden allerdings einzeln versteigert.
In Wuppertal finden in der Regel einmal in der Woche Auktionen statt. Meistens sind es die gleichen 70-80 Menschen, die sich vor Ort einfinden und beispielsweise Kisten mit „Elektrokabeln“ oder Bündel von Handschuhen und Schals ersteigern. Es gibt auch Rucksäcke voller Handys, die immer sehr begehrt sind. Jede Auktion birgt neue Überraschungen.

Aktuelle Versteigerungstermine findet man beim DB Fundservice.

Tipp:
Dinge, die Ihnen am Herzen liegen, sollten Sie grundsätzlich mit Namen oder einer Adresse kennzeichnen. Das erleichtert den Mitarbeitern im Fundsachenmanagement die Suche.

Weitere Beiträge zu diesem Thema:

 

[Aktualisiert am 13.08.2019: Neue Verlinkung zur “verloren&gefunden” Datenbank eingefügt]

So reisen Sie bequem mit dem Fahrrad in der Bahn

Unsere Tipps erleichtern Ihnen die Bahnreise mit dem Fahrrad.

Ob der Ausflug am Wochenende oder ein längerer Urlaub, Radfahren liegt voll im Trend und schont die Umwelt! Wenn Ihre große oder kleine Tour nicht direkt vor der Haustür startet und Sie dennoch nicht auf Ihr eigenes Rad verzichten möchten, reisen Sie doch einfach mit dem Zug an. Denn Fahrrad- und Bahnfahren passen prima zusammen: Unsere Tipps und Informationen helfen Ihnen, den perfekten Fahrradtrip zu planen.

Buchung und Reservierung vor der Reise

  • Grundsätzlich können Sie sowohl im Nahverkehr (Interregio-Express, Regional-Express, Regionalbahn und S-Bahn) als auch im Fernverkehr (Intercity- und Eurocity-Züge sowie im ICE 4 und im ICE T) Ihr Fahrrad mitnehmen.
  • Für die Mitnahme Ihres Fahrrads in Nahverkehrszügen innerhalb Deutschlands benötigen Sie keine Stellplatzreservierung. Allerdings müssen Sie pro Fahrrad eine Fahrradkarte kaufen. So gibt es z. B. die Fahrradtageskarte Nahverkehr, die einen Tag lang in ganz Deutschland gültig ist. Mit dieser Karte können Sie Fahrräder, zusammengeklappte Fahrradanhänger, Tandems, Liegeräder und Pedelecs mitnehmen Beachten Sie bitte, dass die Fahrradmitnahme in den Verkehrsverbünden unterschiedlich geregelt sein kann. Mehr Informationen finden Sie hier.
  • In den Zügen des Fernverkehrs können Sie pro Person ein handelsübliches einsitziges, zweirädriges Fahrrad sowie zusammengeklappte Fahrradanhänger mitnehmen. Pedelecs dürfen ebenfalls mitgenommen werden, sofern diese nicht schneller als 25 km/h fahren und nicht zulassungspflichtig sind. Spezielle Fahrradtypen wie Tandem oder Liegerad sind nicht in allen Fernverkehrszügen zugelassen. Für die Fahrradmitnahme im Fernverkehr benötigen Sie pro Fahrrad eine Fahrradkarte und – ganz wichtig, da die Anzahl der Stellplätze limitiert ist – eine Stellplatzreservierung. Die Reservierung ist kostenfrei, wenn sie zusammen mit der Fahrradkarte gebucht wird. Sie können Ihren Stellplatz ab sechs Monate vor der Reise reservieren. Wenn noch Plätze vorhanden sind, ist die Reservierung noch am Reisetag bis zur planmäßigen Abfahrtszeit am Startbahnhof des Zuges möglich. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • In Intercity-Zügen, die Sie auch mit einer Nahverkehrsfahrkarte nutzen können, ist nur eine Stellplatzreservierung nötig. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Ihre Fahrradtageskarte Nahverkehr können Sie an allen DB Verkaufsstellen sowie online für bis zu 5 Personen kaufen.
  • Buchen Sie Ihre Fahrradkarte und Stellplatzreservierung für den Fernverkehr für bis zu 5 Personen bequem zusammen mit Ihrem digitalen Ticket auf bahn.de oder in der App DB Navigator. Klicken Sie dazu in der Reiseauskunft das Kästchen „Nur Verbindungen zur Fahrradmitnahme anzeigen“ an. Tipp: Mit der BahnCard ist auch die Fahrradkarte im Fernverkehr ermäßigt.
  • Mehr Informationen für Gruppen ab 6 Personen finden Sie hier.

Am Bahnhof

  • Planen Sie am Reisetag genügend Zeit ein, um bei unabsehbaren Situationen entspannt reagieren zu können. Aktivieren Sie am besten den „Verspätungs-Alarm“ und lassen sich informieren, sobald Ihr Zug mehr als 10 Minuten Verspätung hat.
  • Informieren Sie sich vorab in der Fahrplanauskunft auf bahn.de, in der App DB Navigator unter „Bahnhofsinformationen“ oder der App DB Bahnhof live über Aufzüge am Start- und Zielbahnhof. Oft ist ein stufenfreier Zugang möglich, so dass Sie Ihr Rad nicht tragen müssen.
  • Auf dem Bahnsteig warten Sie am besten in dem Abschnitt, in dem das Fahrradabteil hält. In der Regel ist das bei den Nahverkehrszügen am Zuganfang oder -ende. Achten Sie auf das Fahrradsymbol in den Einstiegsbereichen.
  • Die Fahrradstellplätze der Fernverkehrszüge sind immer in der 2. Klasse und können auf mehrere Wagen verteilt sein. Die Wagenstandsanzeiger am Bahnsteig zeigen Ihnen, in welchem Abschnitt sich diese mit einem Fahrradsymbol gekennzeichneten Wagen befinden. Bei ICE-Verbindungen informieren Sie die Apps DB Navigator und DB Bahnhof live in Echtzeit über die Wagenreihung. Die Wagennummer und Ihren reservierten Fahrradstellplatz finden Sie in Ihren Reservierungsunterlagen.
  • Um das Einladen und Abstellen Ihres Fahrrads im Abteil zu erleichtern, nehmen Sie bitte alle Gepäckstücke, auch Satteltaschen, rechtzeitig vor Einfahrt des Zuges von Ihrem Fahrrad ab.
  • Helfen Sie sich gegenseitig beim Ein- und Ausladen und mit dem Gepäck.

Der besondere Tipp

Gerade in den Sommermonaten ist die Fahrradmitnahme mit der Bahn sehr beliebt. Wählen Sie daher nach Möglichkeit weniger frequentierte Züge außerhalb des Berufsverkehrs in den Morgenstunden und am frühen Abend. Außerdem empfehlen wir Ihnen, stark befahrene Strecken besonders an Wochenenden mit Brückentagen zu umgehen.

Im Zug

  • Bitte achten Sie darauf, dass Seitengänge, Einstiegsbereiche und ggf. die Tür zum Führerstand des Lokführers frei bleiben müssen.
  • Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten zum sicheren Transport Ihres Fahrrads. Je nach Zugtyp und Platzangebot werden die Fahrräder hängend oder stehend transportiert. Schließen Sie Ihr Rad immer ab.
  • Bei Pedelecs muss der Akku während der gesamten Fahrt am Rad montiert bleiben, eine Aufladung an Bord ist nicht erlaubt.
  • Und last but not least: Nehmen Sie Rücksicht auf andere Reisende – so wird die Zugfahrt ein Vergnügen für alle.

Gut vorbereitet kommen Sie mit Rad und Bahn entspannt ans Ziel. Und wem das alles doch zu anstrengend ist, der verschickt sein Rad innerhalb Deutschlands und Österreichs mit dem DB Gepäckservice direkt zum Urlaubsziel.

 

[Aktualisierung am 08.08.2019: Anpassung der Regelungen, Fahrradmitnahme im Fernverkehr.]

Dabei sein: DB Navigator Beta für iOS und Android

Testen Sie vorab neue Funktionen in unserer Beta-App.

Beta-Versionen sind eine gute Möglichkeit, Funktionen schon vor ihrer offiziellen Veröffentlichung zu testen. Seit Anfang 2018 gibt es bereits die Beta-Version der Bahn App DB Navigator für Android Smartphones. Ihr Feedback hat uns seitdem geholfen, unsere App weiter zu verbessern. Ab sofort gibt es nun auch für Apple Smartphones eine Beta-App, mit der neue Funktionen und Änderungen im DB Navigator bereits vorab getestet werden können. Damit haben Sie auch als iOS-Nutzer die Möglichkeit, neue Funktionen, Features und Design-Elemente schon vor dem offiziellen App-Update zu testen und uns Ihr Feedback mitzuteilen. Wie Sie die Beta-Apps für Android und iOS nutzen können, haben wir Ihnen in einer kurzen Übersicht zusammengestellt. Wir freuen uns über Ihr Feedback.

DB Navigator Beta für Google Android nutzen

Unsere Android Beta-Version wird alle zwei Wochen mit neuen Features bestückt, die darauf warten von Ihnen getestet zu werden ;)

Folgende Features sind in der aktuellen Android-Beta enthalten:

  • Der Button “Kompletten Fahrtverlauf anzeigen” ist nun in allen Reiseplänen vorhanden
  • Fehler behoben, der bei einigen Usern beim Ticketkauf zum Absturz der App geführt hat
  • Menüpunkt “Info & Hilfe” ist nun bei “Hilfe & Feedback” zu finden. Dadurch gewährleisten wir eine bessere Übersicht.

Diese Funktionen sind mit dem nächsten App-Update im DB Navigator (Android) für alle verfügbar.

DB Navigator Beta für Apple iOS nutzen

Für iOS haben wir nun zum ersten Mal eine Beta-Version veröffentlicht, mit der Sie neue Funktionen testen und so bei der Entwicklung direkt mitwirken können. Die Beta-Version für iOS wird jeweils ca. 2 Wochen vor einem App-Update bereitgestellt. Eine entsprechende Benachrichtigung erhalten Sie über die App Testflight. Wozu Sie diese App benötigen, sehen Sie in der Infobox.

Folgende Features sind in der aktuellen iOS-Beta enthalten:

  • Fehlerbehebungen
  • Stabilitätsanpassungen

Diese Funktionen sind mit dem nächsten App-Update im DB Navigator (iOS) für alle verfügbar.

DB Navigator Beta für Apple iOS installieren

1. Laden Sie sich die App "Testflight" auf Ihrem iPhone herunter (Testflight installieren)
2. Dann können Sie unter folgendem Link die Beta-App des DB Navigator erhalten: Beta-Zugang holen (Anzahl der Tester ist begrenzt)
3. Nun können Sie die DB Navigator Beta-App nutzen (Hinweis: Die bisherige Version auf Ihrem iPhone wird durch die Beta-App überschrieben)
4. Geben Sie uns gerne Feedback, wenn Ihnen etwas gefällt oder nicht gefällt. Wir freuen uns von Ihnen zu hören: Feedback geben!

Entdecken Sie die digitale Wagenreihung, Schnellbuchung und Verbünde im DB Navigator. Auf unserer Übersichtsseite finden Sie jederzeit alle Infos zu unserer App. Hier geht’s lang!

Für Feedback und Fragen zu unseren Beta-Versionen nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag.

Im Zug auf dem Laufenden bleiben: Das ICE Portal in neuem Design

Lernen Sie das neue ICE Portal kennen.

Einsteigen. Einloggen. Entspannen – Mit dem ICE Portal behalten Sie nicht nur Ihren Reiseverlauf und das Weltgeschehen im Blick, sondern haben auch Unterhaltung während der Fahrt. Alles, was Sie dafür benötigen, ist ein mobiles Endgerät oder Ihren Laptop. Seit der Einführung wird das Portal stetig weiterentwickelt. Sehen Sie selbst, was Sie im ICE Portal erwartet.

Um das ICE Portal im Zug optimal nutzen zu können, verbinden Sie sich am besten gleich mit dem Bord-WLAN WIFIonICE. Alternativ geben Sie ICEportal.de in Ihren Browser ein und gelangen direkt ins ICE Portal.

Aufgepasst! Always on im ICE Portal

Das ICE Portal ist ein internes Informations- und Entertainment Portal im WLAN des ICE und funktioniert auch dann, wenn keine Verbindung zum Internet besteht.

Die Startseite des ICE Portals

Ab sofort erwartet Sie das ICE Portal mit neuem Design und besserer Darstellung: Bereits auf dem Startscreen finden Sie neue Inhalte sowie alle Rubriken. So finden Sie die verschiedenen Angebote noch schneller. Neben den Rubriken erhalte Sie außerdem einen Einblick in aktuelle Filme und Serien – die neue Startseite macht das Stöbern noch leichter.

Der Reiseplaner zeigt Ihnen alles Wichtige rund um Ihre Fahrt: Meldungen über etwaige Verspätungen oder Störungen, die aktuelle Position Ihres Zuges sowie weitere Informationen zur Geschwindigkeit oder der Ankunftszeit. Zudem finden Sie auf der Karte interessante Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke. Neben Verspätungsinformationen erhalten Sie über den Bereich “Meldungen” auch eine Ausstiegserinnerung, damit Sie sicher am Ziel ankommen. Über die Bahnhofskarten können Sie sich bereits vorab einen Überblick vor Ort verschaffen und sich bei einem Umstieg den Weg zum anderen Gleis heraussuchen. Zur Karte kommen Sie über das Karten-Symbol.

Alle Funktionen auf einen Blick

Zu den Bereichen gelangen Sie mit dem neuen Design direkt von der Startseite aus, entweder über die Navigation oben auf der Startseite oder über die einzelnen Themenwelten. Sie müssen also nicht mehr über eine Menüleiste gehen, wie es vorher der Fall war.

 

Im Zeitungskiosk finden Sie neben einer Auswahl an aktuellen Tages- und Fachzeitungen sowie verschiedenen Zeitschriften, die Sie zu marktüblichen Preisen erwerben können, auch eine regelmäßig wechselnde Auswahl an kostenfreien Magazinen wie zum Beispiel Couch, National Geographic, PM oder Geo Saison. Je nach Reisezeitraum kann die tatsächliche Auswahl der Titel variieren. In der 1. Klasse können Sie die kostenfreien Tageszeitungen natürlich auch digital im ICE Portal lesen.

Mit maxdome onboard können Sie während Ihrer Fahrt eine wechselnde Auswahl an Kinofilmen, TV-Serien, diverse Kinderinhalte sowie Natur- und Tierdokumentationen kostenlos streamen. Einige Filme können Sie zudem gegen eine geringe Gebühr ausleihen. Diese sind dann für 48 Stunden im ICE verfügbar.

Sie möchten mehr über das Entertainment-Programm erfahren? Wir erklären Ihnen wie es funktioniert: Alles Wichtige rund um maxdome onboard

In diesem Bereich finden Sie aktuelle Nachrichten aus dem In- und Ausland und Sie können sich die „Tagesschau in 100 Sekunden“ als Video anschauen. Außerdem stehen Ihnen alle Neuigkeiten aus der Sportschau und den Wirtschaftsnachrichten von n-tv zur Verfügung.

In der Rubrik Trends & Lifestyle erwarten Sie spannende Artikel zu aktuellen Themen aus den Bereichen Job, Food, Fitness, digitaler Welt und vielem mehr.

Sie können zwischen zehn Hörbüchern verschiedener Genres auswählen. Dazu gehören nicht nur Titel für Erwachsene, sondern auch Hörspiele für Kinder. Sie möchten die Zeit im Zug gerne zum Erlernen einer neuen Sprache nutzen? Das ICE Portal bietet zehn unterschiedliche Sprachkurse.

Alle Titel sind kostenlos und werden monatlich aktualisiert.

Auf den Punkt gebracht mit Blinkist

Mit den Audio-Titeln von Blinkist können Sie während der Zugfahrt so viele Sachbücher lesen wie noch nie. Blinkist bringt die wichtigsten Kernaussagen verschiedener Sachbücher auf den Punkt und erklärt diese in etwa 20 Minuten. Jeden Monat gibt es im ICE Portal kostenlos 10 ausgewählte Audio-Titel.

Vertreiben Sie sich doch die Zeit mit lustigen und kniffligen Online-Spielen. Neben Klassikern wie Schach und Solitaire gibt es beispielsweise auch ein Geo-Quiz. Damit kommt Ihnen die Bahnfahrt garantiert nicht so lang vor.

Für den Fall, dass Sie mit Kindern reisen, finden Sie im ICE Portal ein entsprechendes Angebot für Ihre Kleinen: In der Kinderwelt lernen Sie den kleinen ICE und seine Freunde mittels kindgerechter Spiele, Videos, Comics, Vorlesegeschichten, Hörspiele oder Idas Reiseblog kennen. Darüber hinaus gibt es Informationen zu den Kinderservices im Zug.

Egal ob Tagesausflug oder Städtetrip: Neben Reise-Tipps finden Sie in dieser Rubrik viele Inspirationen für Ihren nächsten Kurztrip. Außerdem erwarten Sie Impressionen aus ganz Deutschland und Europa.

Hier finden sich spannenden Fußball-Insights vom Magazin für Fußballkultur, die mit Reportagen, Spielberichten, Interviews und Hintergrundberichten über alles informiert, was auf und neben dem Platz wichtig ist.

In der Rubrik können Sie die verschiedenen Angebote der Bahn näher kennenlernen. Dazu gehören neben Weiterreisemöglichkeiten wie Call a Bike oder Flinkster auch Informationen zur BahnCard, den DB Lounges oder Services am Bahnhof.

Außerdem erhalten Sie in diesem Bereich noch viele weitere Einblicke in die Welt der Deutschen Bahn, beispielsweise die DB Stiftung oder Karrieremöglichkeiten.

 

Klicken Sie sich bei Ihrer nächsten Zugfahrt doch gleich mal selbst durch das neue ICE Portal. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und gute Unterhaltung!

[Der Artikel wurde im April 2017 veröffentlicht und seitdem regelmäßig inhaltlich aktualisiert.]