Die 5 besten Bahn-Podcasts

Entdecken Sie unsere Podcast-Empfehlungen rund um das Thema Bahn.

Podcasts sprießen aus dem Boden und werden immer beliebter. Mittlerweile gibt es zu nahezu allen Themen einen entsprechenden Audioinhalt auf den zahlreichen Plattformen. Kein Wunder, Podcasts kann man überall anhören und sie eignen sich perfekt zum Zeitvertreib unterwegs, z. B. während der täglichen Bahnfahrt zur Arbeit.

Doch wie sieht es eigentlich mit Podcasts zum Thema Bahn fahren aus? Wir haben uns in den letzten Wochen in den verschiedenen Portalen umgeschaut, zahlreiche Podcasts angehört und möchten Ihnen nun fünf davon vorstellen, die sich rund um das Thema Bahn drehen.

Zugfunk PodcastZugfunk-Podcast

In diesem Podcast berichten die Lokführer Lukas Klein, Sebastian Völker und Marcus Metzdorf über ihren Beruf und geben Einblicke in ihren Alltag. Auch aktuelle Themen werden kommentiert und eingeordnet. Dabei sind die Episoden sehr unterhaltsam und informativ – teilweise bis zu drei Stunden lang.
Gestartet ist der Podcast unter dem Namen „Eibs on Air“. „EIB“ steht für Eisenbahner im Betriebsdienst.

Mit diesem Ausbildungsberuf bei der Bahn kann man z. B. Lokführer oder Fahrdienstleiter werden. Im Januar 2017 wurde der Podcast von „Eibs on Air“ in „Zugfunk“ umbenannt.
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Fahrplan Zukunft

Fahrplan Zukunft ist der neue Podcast der Deutschen Bahn rund um die Themen Digitalisierung und Innovation. In jeder Folge spricht Moderatorin Sabrina Staubitz mit einem anderen Bahn-Experten, darunter KI-Profis, Gründer und Mobilitätsentwickler.

Von Künstlicher Intelligenz über die Zusammenarbeit mit Startups und grüne Mobilität auf der letzten Meile bis hin zu Persönlichem: Im Podcast gibt es Antworten auf wichtige Fragen rund um die intelligente Mobilität der Zukunft und ihre Gestalter.

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Bahnhelden Podcastbahnhelden

bahnhelden erscheint im Vergleich zum Zugfunk in unregelmäßigeren Abständen, was dem Unterhaltungsgrad aber keinen Abbruch tut. Die Moderatoren Cornelis Kater und Dennis Morhardt, selbst Bahnvielfahrer, berichten über Neuigkeiten und Erwähnenswertes aus der Welt der Schienenmobilität. Das passiert teilweise von unterwegs aus und teilweise aus dem Studio.

 

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BahnCast PodcastBahnCast

Als vierten Bahn-Podcast möchten wir Ihnen den BahnCast vorstellen. Dieser wird zwar seit einiger Zeit nicht mehr aktiv betrieben, aber die Inhalte, die weiterhin zur Verfügung stehen, sind sehr spannend und interessant für Bahn-Interessierte.

Moderator und Gründer des Podcasts ist Philip Hofmeister. Er hat den BahnCast im Jahr 2013 gegründet und damit den ersten deutschen Bahn-Podcast ins Leben gerufen. Vielleicht kommt auch bald mal wieder eine neue Episode online.

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tschuldigung, sitzt hier schon jemand - Bahn-Podcast‘tschuldigung, sitzt hier schon jemand?

“‘tschuldigung, sitzt hier schon jemand?” ist ein Podcast rund um das Thema Digitalisierung des Bahnverkehrs. In jeder Folge geht die Moderatorin Laura Karasek  auf imaginäre Zugfahrt und trifft dabei auf einen prominenten Gast und einen Experten aus der Bahnbranche.

Das Besondere dabei: Laura weiß vorher nie, wer neben ihr sitzen wird. Begleitend zum neuen Projekt “Digitale Schiene Deutschland” bietet dieser Podcasts spannende Einblicke in das Projekt und die Weiterentwicklung des Bahnverkehrs in Deutschland.

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Update 27.09.2019: Podcast “Fahrplan Zukunft” ergänzt und den inaktiven Podcast “Bahnfunk” offline genommen.

Für die ganze Familie: Film- und Serien-Highlights im ICE

Unterhaltung für Groß und Klein bei maxdome onboard im ICE Portal.

Ein Wohnzimmer voller Pinguine, zwei Ossis im Big Apple und ein Ara auf großem Abenteuer: Das erwartet Sie bei maxdome onboard im ICE Portal.

maxdome onboard macht den Zug zum rollenden Kino: Wer sich mit seinem Laptop oder Tablet im ICE Portal anmeldet, kann bei maxdome onboard 50 kostenlose Filme und Serien genießen. Und zwar ohne sein Internetvolumen zu verbrauchen. Diese Highlights gibt es jetzt für die ganze Familie:

Ein schnatterndes Erbe: Mr. Poppers Pinguine

Der ehrgeizige Geschäftsmann Tom Popper hat selten für seine beiden Kinder und seine von ihm getrennt lebende Frau Zeit. Doch sein Leben ändert sich radikal, als sein Vater, ein Arktisforscher, ihm sechs Eselspinguine vererbt. Schnell muss er einsehen, dass er die frechen Tiere nur schwer geheim halten kann. Die turbulente Komödie mit Jim Carrey in der Hauptrolle ist perfekte Familienunterhaltung mit viel Herz.

Ostalgie-Trip mit Matthias Schweighöfer: Friendship!

Kurz nach dem Fall der Mauer wollen die beiden besten Freunde Tom und Veit aus dem grauen Ostdeutschland nach San Francisco reisen, wo Veit seinen Vater zu finden hofft. Sie kommen allerdings nur bis New York, dann ist das Ersparte aufgebraucht. Jetzt heißt es für die beiden, ohne Geld und mit nur spärlichen Englischkenntnissen kreativ zu werden! Was folgt, wurde mit Witz und Charme der erfolgreichste deutsche Film seines Kinojahres.

Ein Papagei auf Selbstfindungstrip: Rio

Ara-Papagei Blu ist das letzte Männchen seiner Art. In den USA aufgewachsen, wird er nach Rio de Janeiro gebracht, um seine Art zu retten. Es ist ein einziger Alptraum für den Stubenhocker Blu, der noch nicht einmal gelernt hat, zu fliegen. Doch sein Leben ändert sich radikal, als er der Ara-Dame Juwel begegnet, die zusammen mit anderen Papageien die Flucht in die Freiheit plant. Das bunte Animationsabenteuer ist nicht nur kunterbunter Spaß, sondern begeistert auch mit lateinamerikanischen Rhythmen.

 

[Aktualisierung am 26.09.2019: Vorstellung neuer Filme.]

Innovation: 3D-Druck bei der Deutschen Bahn

So werden die Ersatzteile gefertigt.

Schicht für Schicht geht es voran. Der Druckkopf bewegt sich emsig von links nach rechts. Die vielen kleinen Düsen tragen das Material punktgenau auf. Was anfangs noch wie ein simples zweidimensionales Rechteck wirkt, nimmt langsam Form an. Nach wenigen Stunden ist es soweit: Der 3D-Drucker hat eine neue Kopfstütze für einen Sitz im ICE gefertigt.

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DB in 3D: Bahn revolutioniert die Instandhaltung
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Der 3D-Druck nimmt bei der DB Fahrt auf. Seit dem Druck eines einfachen Mantelhakens Ende 2015 hat sich einiges getan: Mittlerweile haben wir bereits 1.000 Ersatzteile verschiedenster Art gedruckt. Tendenz steigend – bis Ende 2017 sollen insgesamt 2.000 Ersatzteile aus dem 3D-Drucker kommen – bis Ende 2018 schon 15.000 Stück.

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Deutsche Bahn fertigt Ersatzteile mit 3D-Druck an

Inspiriert von ihrer Reise ins Silicon Valley, beschloss die Produktionsleitung der Deutschen Bahn, die Herstellung von Ersatzteilen mittels 3D-Druck voranzutreiben. Erster Erfolg war der Druck eines Mantelhakens im Oktober 2015. Seitdem sind über 2.000 Ersatzteile für die Instandhaltung von Zügen gedruckt worden.

Die Vorteile von 3D-Druck für unsere Kunden

„Für die Instandhaltung unserer Fahrzeuge brauchen wir sofort lieferbare Ersatzteile. Unsere Züge sollen rollen“, sagt Uwe Fresenborg, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Fahrzeuginstandhaltung und Pate für den 3D-Druck bei der Deutschen Bahn. „Der 3D-Druck hilft uns genau dabei. Drucken ist schneller, flexibler und günstiger als herkömmliche Herstellungsverfahren und die Fahrzeuge sind innerhalb kürzester Zeit wieder verfügbar und für unsere Kunden im Einsatz.“

Ein weiterer Vorteil ist, dass es sich bereits bei geringer Stückzahl lohnt – und zwar ab dem ersten Ersatzteil – den 3D-Druck zu nutzen. Für diese sogenannte additive Fertigung* in der Maschine sind keine aufwändigen Vorarbeiten notwendig.

Betriebsrelevante Ersatzteile aus Metall möglich

Wir bauen unser 3D-Druck Verfahren stetig aus und verbessern es. Heute lassen sich sogar bis zu 17 Kilogramm schwere Ersatzteile aus Metall herstellen. Diese sind für unsere ICE-Züge relevant und werden vom TÜV-Süd verifiziert. Dieses Verfahren spart nicht nur Zeit in der Instandhaltung, sondern auch wichtige Rohstoffe.

Seit dem Jahr 2019 ist das 3D-Druck Verfahren auch Teil unserer Berufsausbildung in der Instandhaltung.

So funktioniert der 3D-Druck

Mit dem 3D-Druck-Verfahren werden dreidimensionale Objekte hergestellt, indem das Material in dünnen Schichten aufgetragen und verfestigt wird. Zwei gängige Verfahren sind das Extrusionsverfahren sowie das Pulverbrettverfahren.

Beim Extrusionsverfahren oder auch Fused Deposition Modeling (FDM) genannt, wird das feste Material in die Drüsen am Druckkopf gepresst, dort erhitzt und dadurch formbar gemacht. Ähnlich wie bei einer Heißklebepistole. Mit dem flüssigen Material zeichnet der Druckkopf jeweils eine Schicht des Objekts. Sobald die Schicht fest ist, wird die nächste aufgetragen und so weiter. Diese Art des Drucks eignet sich z. B. für Gegenstände aus Kunststoff.

Beim Pulverbettverfahren wird das Rohmaterial in Form von Pulver verarbeitet. Die einzelnen Schichten werden jeweils aus einer Prise Pulver gebildet. Bei Kunststoffen wie Polyamid oder Metallen wie Stahl und Titan verschmilzt oder erhitzt ein Laser die einzelnen Pulverkörnchen punktgenau. Im Fachjargon werden diese Verfahren Selective Laser Melting (SLM) und Selective Laser Sintering (SLS) genannt.

Bevor gedruckt werden kann, muss von dem Ersatzteil ein virtuelles Modell vorliegen. Das Ersatzteil kann entweder gescannt und am Computer nachbearbeitet oder direkt am Computer gezeichnet werden. Die fertige Digitalzeichnung wird über eine Software an den 3D-Drucker übertragen.

Für die Reproduktion eines Mantelhakens dauert es etwa zwei bis drei Stunden, die Zeichnung anzufertigen. Der Druck selbst nimmt weitere 45 Minuten (im SLM-Verfahren) in Anspruch.

Beispiele für Ersatzteile aus dem 3D-Drucker

Diese Ersatzteile sind unter anderem schon mit dem 3D-Druck-Verfahren gefertigt worden:

Auch einige kuriose Ersatzteile hat der 3D-Drucker schon hervorgebracht:

Das Netzwerk „Mobility goes Additive“

Anstatt selbst teure 3D-Drucker-Farmen aufzubauen, setzt die Deutsche Bahn auf die Partnerschaft im Netzwerk „Mobility goes Additive“. Über 40 Unternehmen – von Anwendern über Universitäten bis hin zu Start-ups – haben sich zusammengeschlossen, um Innovationen gemeinsam voranzutreiben. Mit an Bord sind auch Druckmaschinenhersteller und Druckdienstleister.

*Der Begriff 3D-Druck wird häufig synonym für additive Fertigung verwendet. Additive Fertigung ist die professionelle Bezeichnung für diese Art des Produktionsverfahrens.

Update 20.09.2019: Wir haben den Absatz “Betriebsrelevante Ersatzteile aus Metall möglich” ergänzt.

Mehr Respekt im Netz: Für ein besseres Miteinander

Wir zeigen Flagge für mehr Respekt im Netz. Untereinander und miteinander.

Kommentare, Likes und Reaktionen gehören zu unserem Alltag. Ob in Blogs, auf unterschiedlichsten Social Media-Kanälen oder in Foren, fast überall können wir unsere eigene Meinung teilen oder Feedback geben. Auch auf unseren Kanälen freuen wir uns Tag für Tag über Rückmeldungen und Reaktionen.

Um einen Austausch zu ermöglichen, von dem alle Beteiligten profitieren, arbeiten wir bei uns auf allen Kanälen mit einer Netiquette. Diese stellt Regeln für einen angemessenen Austausch auf unseren Kanälen dar und beschreibt, in welcher Art wir kommunizieren möchten. Getreu dem Motto: “Behandle dein Gegenüber so, wie du behandelt werden möchtest”. Unsere Community-Manager verweisen auf die Netiquette, wenn zum Beispiel innerhalb einer Diskussion persönliche Beleidigungen fallen.

Uns ist Ihre Meinung, Ihr Feedback und auch Ihre Kritik sehr wichtig und wir nehmen diese offen entgegen. Es hilft uns, besser zu werden und zu verstehen, wo der Schuh drückt. Deshalb stehen wir für offenen und vor allem respektvollen Umgang untereinander.

Trotz der vielen konstruktiven Beiträge von Ihnen erhalten wir ausufernde Nachrichten mit persönlichen Beleidigungen, die es unseren Community-Managern schwer machen eine Lösung zu finden. Damit Sie sich einmal ein Bild davon machen können, was ein paar wenige User uns gegenüber in den Kommentaren oder Direktnachrichten schreiben, haben wir anonymisierte Chatverläufe erstellt, welche allerdings vom Inhalt gleichgeblieben sind.

Wir möchten betonen, dass dies noch Einzelfälle sind. Wir wollen Transparenz zeigen – denn bei uns sitzen am anderen Ende keine Computer, keine Bots, sondern reale Menschen, unsere Community-Manager, die alles tun um zu helfen. Deshalb möchten wir für dieses Thema sensibilisieren. Wir zeigen Flagge für mehr Respekt im Netz – untereinander und miteinander.

Galerie: Kommentare, die wir im Netz nicht brauchen