Neues bei der Deutschen Bahn – Das war „Mobilität erleben 2019“

IC-Züge mit WLAN, bessere Sitze im ICE4 und eine neue Stimme an den Bahnhöfen – Alle Highlights im Überblick.

Auch in diesem Jahr fand wieder die Veranstaltung „Mobilität erleben“ statt. Bereits zum 5. Mal veranstaltete die Deutsche Bahn dieses Event in Berlin, bei dem neue Produkte und erweiterte Services vorgestellt werden. Auch wir aus dem Social Media Team haben diese Chance genutzt und uns vor Ort alle Neuheiten angesehen, getestet – und in diesem Jahr auch angehört (aber lesen Sie mehr dazu im Beitrag unter „Die neue Stimme“). Von der Veranstaltung ging es dann quasi direkt an den Laptop und so finden Sie in diesem Artikel nun unsere wichtigsten Highlights und Eindrücke.

Unsere Highlights von Mobilität erleben 2019

Bessere Sitze für den ICE 4 und die modernisierten ICE 3-Züge
Für viel Diskussionsstoff hatten die neuen Sitze des ICE 4 im Vorfeld gesorgt und so führte auch unser Gang zu allererst zu ausgestellten verbesserten Sitzen. Das Erfreuliche: Auf Anmerkungen vieler, wurden die Sitze nachgebessert und sind nun bequemer. Die Deutsche Bahn hatte in den vergangenen Monaten sowohl mit der TU Darmstadt als auch mit dem Ergonomie Institut München neue Prototypen entwickelt. Um sicher zu gehen, dass die Sitze auch wirklich bequemer sind, wurden sie zuerst im Labor mit rund 600 Probanden geprüft und anschließend von über 5.800 Fahrgästen getestet. Außerdem haben die Sitze in der 1. Klasse künftig weitere Funktionalitäten, wie einen Getränkehalter oder spezielle Halterungen für Tablets und Zeitungen. Noch mehr Informationen zu den Sitzen erhalten Sie unter inside.bahn.de/ice-4-ice-3-sitze/

WLAN im Intercity und die Modernisierung des Intercity 1
Bereits seit Sommer 2019 werden IC-Züge mit WLAN ausgerüstet. Aufgrund der sehr großen Anzahl an Wagen, wird der Ausbau insgesamt 2,5 Jahre dauern –also bis Ende 2021. Allein im nächsten Jahr werden beim Intercity 2 insgesamt 69 Doppeldecker-Züge mit 350 Wagen ausgerüstet. Auch die in Österreich gebraucht gekauften 17 Doppelstockzüge, KISS genannt, werden über WLAN verfügen. Wie im ICE können Sie auch im IC künftig das Informations- und Entertainment-Portal nutzen. Dort haben Sie eine große Auswahl an Nachrichten, Hörbüchern, Zeitschriften, Filmen oder Spielen. Ab 2020 wird das Portal auch in den mit WLAN ausgestatteten Intercity-Zügen angeboten. Neben der Integrierung des WLANs innerhalb der genannten Züge, konnten wir bei “Mobilität erleben” auch nochmal die modernisierten Innenräume derer bestaunen. Details zur Modernisierung finden Sie in diesem Artikel.

Digitale Services

Der DB Navigator: Eine der beliebtesten Mobilitäts-Apps in Deutschland
Beim DB Navigator hat sich in den letzten Monaten einiges getan. Tickets und BahnCards erstrahlen in neuem Design, Reisepläne können gespeichert werden und die Schnellbuchung wurde eingeführt. Bis Ende des Jahres können Fahrkarten aller Verkehrsverbünde per Schnellbuchung gekauft werden. Konkret bedeutet dies: Sie können mit einem „Wisch“ ein Ticket kaufen ohne dass Sie den Ganzen Buchungsprozess durchlaufen müssen. Auch neu: In der Schnellbuchung können Sie seit diesem Jahr auch mit PayPal bezahlen.

Bleiben wir bei dem Thema Verbünde. Hier gibt es seit einiger Zeit noch eine Neuerung: So können Sie nun auch Zeitkarten für den Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn sowie Abos über die App kaufen. Was es bei den Updates in der App so Neues gibt, erfahren Sie immer in unserem Artikel auf inside.bahn.de.

Neues Design und einfachere Bedienung im ICE Portal
Vor kurzem wurde das Design des Informations- und Entertainment Portals im ICE, kurz ICE Portal, von Grund auf überarbeitet. Dies ist direkt auf der Startseite ersichtlich. Bereits dort bekommen Sie einen kurzen Einblick in das Angebot des Portals und die verschiedenen Kategorien und das in einer ansprechenderen Darstellung. Mehr Hintergrundinformationen und Screenshots des neuen ICE Portals finden Sie hier.

Essen bestellen leicht gemacht
Bei der Produktkonferenz „Mobilität erleben 2019“ konnten wir auch einen ersten Blick auf den neuen digitalen Service „Bestellen am Platz“ werfen. Mit diesem Service sehen Sie im ICE Portal das aktuelle Angebot an Speisen und Getränken. Sie wissen also sofort, was verfügbar ist und welche Gerichte vorläufig ausverkauft sind. Haben Sie sich für ein Gericht entschieden, können Sie dieses dann über das ICE Portal bestellen. Im Anschluss erhalten Sie einen Bearbeitungsstatus und eine Zeitangabe, wie lange die Zubereitung dauert. Dann können Sie Ihre Bestellung im Bordbistro abholen. In der 1. Klasse können Sie sich die Bestellung sogar an den Platz bringen lassen.

Von Chatbots und Sprachassistenten: Neues von Alexa und der Google Action

Natürlich waren auch die Sprachassistenten wieder in Berlin dabei. Der Deutsche Bahn Skill für Alexa wurde bereits 2016 eingeführt und seither weiterentwickelt. So kann Alexa in Kürze auch Auskünfte zu Preisen für bestimmte Verbindungen geben. Ganz neu: Die „Deutsche Bahn Action“ für den Google Assistant. Sie kann ebenfalls Auskünfte zu Verbindungen und Preisen geben. Ein Blick in die nahe Zukunft verrät schon eine Erweiterung der Funktionen. Anfang des kommenden Jahres können Sie dann über Amazon Alexa und den Google Assistant die Pünktlichkeit für einzelne Züge abfragen.

Auf bahn.de und im DB Navigator treffen Sie außerdem vielleicht bald auf KAI, den Chatbot. Er beantwortet Ihnen Fragen zu Angeboten, Produkten und Services der Deutschen Bahn. Der Chatbot befindet sich auf bahn.de im Bereich „Hilfe und Kontakt“ und im DB Navigator unter dem Menüpunkt „Info und Hilfe“. Findet KAI mal nicht die passende Antwort, steht im Hintergrund natürlich ein Servicemitarbeiter zur Verfügung. Er beantwortet Ihre Anfrage dann abschließend.

Gut informiert durch den Tag mit dem neuen Info- und Entertainmentportal von DB Regio
Aktuelle News und Informationen zur Reise – der Fokus dabei auf Regionalität, das bietet das neue Info- und Entertainmentportal von DB Regio. Damit eignet sich das Portal vor allem für Pendler, denn ein schneller Wechsel der Inhalte sorgt für viel Abwechslung. Nach dem Start in Stuttgart wird das Portal nun auch auf weiteren Strecken angeboten.

Einchecken ohne Fahrkartenkontrolle – Der Komfort Check online durchführen
Vielleicht kennen Sie bereits den Komfort Check-in? Mit dem digitalen Service können Sie sich seit einiger Zeit über den DB Navigator selbst einchecken – Und so ungestört im Zug reisen.

Neu hinzu kommt die Möglichkeit des Web Check-in: Damit können Sie den Komfort Check-in online durchführen. Voraussetzung dafür ist ein Online-Ticket. Aktuelle Informationen rund um den Komfort Check-in finden Sie jederzeit in unserem Artikel.

Der DB Streckenagent
Verspätungen per Push-Nachricht aufs Handy bekommen – besonders praktisch ist das für Pendler. In der App DB Streckenagent können Sie einfach Ihre Verbindung eingeben und erhalten dann Push-Nachrichten. Neben dem Hinweis auf Verspätung erhalten Sie auch Infos zur voraussichtlichen Dauer und Alternativ-Verbindungen.

Neu daran ist das Design. Ende 2019 erhält die App ein neues Design und eine Erweiterung sowie Verbesserung der Push-Nachrichten. So wird es z.B. möglich sein die Nachrichten zu filtern. Ab Ende 2020 kommt dann der nächste Schritt. Der Busnotverkehr wird über den DB Streckenagent digitalisiert. Die App zeigt dann den Echtzeitstandort des Busnotverkehrs sowie den Fahrplan der Ersatzbusse an.

Am Bahnhof

Mehr Komfort und Exklusivität: Die neue DB Lounge
Auch in 2020 geht der Rollout des neuen Lounge Konzepts weiter. Bei  Mobilität erleben hatte das Team aber eine weitere Neuerung dabei: Die DB Premium Lounge. Hochwertige Innenausstattung, ein gastronomischer Service und verschiedene Bereiche, die auch ungestörtes Arbeiten ermöglichen. Das besondere Highlight dürften auch die Kaffee-Spezialitäten sein 😉 Die neue Premium Lounges können Sie ab November 2020 in Hamburg und Berlin erleben.

Tür-zu-Tür-Mobilität mit CleverShuttle
CleverShuttle ist der neue Ride-Pooling Dienst der Deutschen Bahn. CleverShuttle ist ein Anbieter von sogenannten Chauffeurdiensten, bei dem sich Personen wie bei einem Taxi eine Autofahrt teilen. Es bringt Sie auf Wunsch beispielsweise zum Bahnhof oder nach Hause. Dafür bestellen Sie sich einfach über die App ein Fahrzeug. Ein Algorithmus bündelt Fahrgäste mit ähnlichen Routen und so werden Fahrgemeinschaften gebildet. Sie und Ihre Mitfahrer werden dann von lizenzierten Fahrern zum Ziel gebracht. CleverShuttle können Sie z.B. in Leipzig testen, dort gibt es direkt am Hauptbahnhof einen speziellen Standplatz.

Das neue Reisezentrum in Leipzig
Im neuen Reisezentrum in Leipzig erleben Sie bekannte Services ganz neu. Wir haben uns das bei Mobilität erleben mal angeschaut. Das neue Reisezentrum verfügt über einen Servicebereich, in dem Sie entweder Ihr Anliegen an speziellen Stehmodulen selbst oder mit Unterstützung eines Mitarbeiters erledigen können. Für komplexere und beratungsintensivere Anliegen gibt es nun eigene Schalter für Kundengespräche. Durch diese Aufteilung sollen zukünftig lange Schlangen vor den Schaltern vermieden werden.

Flüssige und flexible Ansagen am Bahnhof – Die neue Stimme
Bereits Ende des Jahres wird an ersten Bahnhöfen eine neue Stimme zu hören sein. Neuer Sprecher ist Heiko Grauel, den wir bei Mobilität erleben getroffen haben. Aber nicht nur die Stimme ist neu, sondern auch die Technologie dahinter. Die sogenannte Text-to-Speech-Technologie bildet aus einzelnen Lauten dann Wörter und Sätze. Dadurch können Ansagen individueller sowie Situations- und standortspezifisch gemacht werden. Wir freuen uns darauf, Heiko bald am Bahnhof wiederzuhören!

Unsere Züge

17 neue Doppelstockzüge für die Bahn
Die erwähnten KISS-Züge sind bis zu 200 km/h schnell und bestehen aus vier bzw. sechs Wagen. Insgesamt bieten sie je nach Länge des Zuges rund 280 oder 470 Sitzplätze. Jeder Platz ist mit Steckdosen ausgestattet und in den Zügen wird es ebenfalls WLAN geben.

Mitte Dezember 2019 werden die ersten neun Züge nach Deutschland gebracht. Die restlichen Züge folgen Ende 2021. Als erstes können Sie die KISS-Züge auf der neuen Intercity-Linie Dresden – Berlin – Rostock erleben, die ab Dezember 2019 befahren wird. Zunächst werden auf dieser Strecke noch Züge des Intercity 1 eingesetzt. Im Frühjahr wird die Anzahl der Fahrten erhöht und dann kommen auch die KISS-Züge zum Einsatz.

 Der „Neue“ in unserer Flotte: Der ECx
Auch ein paar Fakten rund um den Zug ECx konnten wir auf der „Mobilität erleben 2019“ Der ECx bietet alle gewohnten Komfortmerkmale aus dem ICE. Außerdem besitzt er ein neues Innenraumkonzept für die 1. Klasse, das sich durch neue Materialien, hochwertige Details und erweiterte Funktionalitäten auszeichnet.

Abschließend weitere Eindrücke zur „Mobilität erleben 2019“ in Bildern:

Wir hoffen Ihnen hat der Einblick gefallen. Weitere Bilder finden Sie auch auf Twitter und Instagram.

Was tun, wenn es mal schief läuft

Bei jeder Reise kann einmal etwas schief laufen, erste Hilfestellung gibt es hier.

Ihr Zug hat Verspätung oder Sie haben Ihre Fahrkarte oder die BahnCard vergessen? Keine Sorge, wir zeigen Ihnen, was Sie in einem solchen Fall tun können.

Ich bin am Bahnhof und mein Zug hat Verspätung – was kann ich tun?

Weiterfahrt mit einem anderen Zug:
Wenn zu erwarten ist, dass Sie Ihren Zielbahnhof (laut Fahrkarte) mit einer Verspätung von mindestens 20 Minuten erreichen, können Sie Ihre Fahrt bei nächster Gelegenheit oder zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen. Dabei müssen Sie nicht zwingend die gleiche Route nehmen wie ursprünglich geplant, lediglich der Zielbahnhof muss übereinstimmen. Sie können auch andere, nicht reservierungspflichtige Züge nutzen. Haben Sie ein Ticket mit Zugbindung, ist diese aufgehoben. Dafür benötigen Sie keine gesonderte Bestätigung des Zugbegleiters.

Wenn Sie einen höherwertigen Zug nutzen (z.B. ICE statt Regionalbahn), müssen Sie zunächst einen Aufpreis zahlen bzw. eine neue Fahrkarte kaufen. Diese Kosten können Sie im Nachhinein beim Servicecenter Fahrgastrechte geltend machen. Erheblich ermäßigte Fahrkarten wie z. B. Länder-Tickets oder Quer-durchs-Land-Tickets sind davon ausgenommen.

Nichtantritt oder Abbruch der Reise:
Bei einer zu erwartenden Verspätung von mehr als 60 Minuten am Zielbahnhof haben Sie mehrere Möglichkeiten die Reise abzubrechen oder davon zurückzutreten:

  • Sie können die Reise nicht antreten und sich den Fahrkartenpreis erstatten lassen.
  • Sie können die Reise abbrechen und sich den Anteil des Fahrkartenpreises für die nicht genutzte Strecke erstatten lassen.
  • Sie können die Reise abbrechen, wenn sie sinnlos geworden ist, zum Ausgangsbahnhof zurückkehren und sich den Fahrkartenpreis erstatten lassen. Die Erstattung erfolgt dann beim Servicecenter Fahrgastrechte.

Bei der Suche nach einer Alternativ-Verbindung hilft Ihnen unterwegs die App DB Navigator.

Ab 60 Minuten Verspätung an dem auf Ihrer Fahrkarte genannten Zielbahnhof, erhalten Sie eine Entschädigung von 25% des Fahrkartenpreises. Ab 120 Minuten Verspätung sind es 50%. Bitte füllen Sie dazu das Fahrgastrechte-Formular aus. Dieses erhalten Sie beim Personal im Zug, an der DB Information, im DB Reisezentrum oder online als Download. Weitere Informationen zu den Fahrgastrechten finden Sie auch auf bahn.de.

Die App der DB Navigator
Der DB Navigator ist Ihr perfekter Reisebegleiter. Laden Sie die kostenlose App jetzt herunter und nutzen Sie alle Funktionen.
Zum DB Navigator

Ich kann mein Online-Ticket oder Handy-Ticket nicht vorzeigen – was tun?

Können Sie bei einer Fahrkartenkontrolle kein Ticket vorzeigen, müssen wir Sie leider zunächst wie einen Reisenden ohne gültige Fahrkarte behandeln. Der Zugbegleiter kann im Zug nicht feststellen, ob Sie im Vorfeld ein gültiges Ticket gekauft haben. Daher wird Ihnen eine „Fahrpreisnacherhebung“  über den  erhöhten Fahrpreis ausgestellt. Diese setzt sich aus dem doppelten Betrag des Flexpreises für die bereits zurückgelegte Strecke sowie dem Bordpreis für die Weiterfahrt zusammen und beträgt mindestens 60 Euro.

In der Regel wird sich die DB Fahrpreisnacherhebung mit Ihnen in Verbindung setzen. Sollte es hierbei zu Verzögerungen kommen, setzen Sie sich bitte mit der DB Fahrpreisnacherhebungsstelle in Verbindung, um die Frist von 14-Tagen einzuhalten. Die DB Fahrpreisnacherhebung prüft Ihre Buchung und Ihre Fahrkarte auf ihre Gültigkeit. Ist mit dem Ticket alles in Ordnung, wird von Ihnen nur noch der ermäßigte erhöhte Fahrpreis von 7 Euro gefordert. Sollten Sie den erhöhten Fahrpreis bereits bezahlt haben (z.B. bar oder mit Kreditkarte beim Zugbegleiter, in einem DB Reisezentrum oder per Überweisung) erhalten Sie eine entsprechende Erstattung der Differenz zwischen dem bereits gezahlten und dem ermäßigten erhöhten Fahrpreis von 7 Euro. Nutzen Sie die Möglichkeit der nachträglichen Prüfung nicht, müssen Sie die gesamte Summe des erhöhten Fahrpreises zahlen.

Haben Sie Ihr digitales Ticket in den DB Navigator geladen ist es auch ohne Internetverbindung einsehbar. Wenn der Akku Ihres Smartphones leer sein sollte und Sie Ihr Ticket nicht vorzeigen können, wird Ihnen der Zugbegleiter ebenfalls eine „Fahrpreisnacherhebung“ über den erhöhten Fahrpreis ausstellen. Auch hier gilt wieder, dass sie 14 Tage Zeit haben Ihr Ticket von der DB Fahrpreisnacherhebungsstelle prüfen zu lassen.

Sie haben auch die Möglichkeit Ihr Ticket als PDF auf dem Smartphone oder Tablet vorzuzeigen.

Ich habe meine BahnCard vergessen – was nun?

Sollten Sie ein Ticket zu einem ermäßigten BahnCard-Tarif gebucht haben, so ist dieses nur gegen Vorlage Ihrer BahnCard gültig. Wenn Sie Ihre BahnCard bei der Fahrkartenkontrolle im Zug nicht vorzeigen können, wird zur vorhandenen Fahrkarte ein Betrag von 25% bzw. 50% des Bordpreises nachberechnet.

Die Nachzahlung können Sie sich nach der Reise gegen Vorlage Ihrer BahnCard und einem Entgelt von 7 Euro im DB Reisezentrum erstatten lassen. Des Weiteren sollten Sie folgende Dokumente mitbringen: die Fahrkarte mit BahnCard-Rabatt in Kopie und den Beleg der Nachzahlung im Original sowie eine Kopie Ihrer zum Zeitpunkt der Kontrolle gültigen BahnCard. Alternativ können Sie auch prüfen, ob die BahnCard in der App DB Navigator ersichtlich ist. So reicht die Vorlage in digitaler Form auch aus.

Die BahnCard als Handy-Ticket

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit diesen ersten Informationen weiterhelfen. Für weitere Service-Anfragen stehen Ihnen unsere Kollegen vor Ort im Reisezentrum oder telefonisch gerne zur Verfügung. Natürlich können Sie sich auch über Facebook und Twitter an uns wenden.

[Update am 24.10.2019 – Aktualiserung Bedingungen, Update am 06.06.2019 – Wegfall Schönes-Wochenende-Ticket zum 08.06.2019]

Chefs und Chefinnen an Bord

Wir erklären, was unsere Zugchefs und Zugchefinnen genau machen.

Es gibt Bahn-Berufe, die jeder kennt. Lokführer und Lokführerin zum Beispiel. Diesen Berufswunsch hegen viele schon als Kind. Auch Zugbegleiter und Zugbegleiterinnen oder Bordgastronomen und Bordgastronominnen gehören für unsere Fahrgäste ganz selbstverständlich zu einer Reise mit der Bahn dazu. Doch kennen Sie auch das Berufsbild des Zugchefs und der Zugchefin? Wir zeigen Ihnen, welche Aufgaben dieser Job mit sich bringt.

Teamleitung an Bord

Zugchef und Zugchefin arbeiten in Fernverkehrszügen wie dem ICE oder dem IC. Gemeinsam mit den Zugbegleitern und Zugbegleiterinnen sind sie für die Ticketkontrolle verantwortlich und stehen den Fahrgästen bei allen Fragen zur Verfügung. Wie die Berufsbezeichnung schon verrät, sind Zugchefs und Zugchefinnen außerdem für die Leitung des Mitarbeiterteams im Zug verantwortlich. Erkennen können Sie sie übrigens ganz leicht: An Bord tragen sie eine rote Armbinde an ihrer Kleidung.

Zugabfertigung am Bahnhof

Neben ihren Service-Aufgaben im Zug kümmern sich Zugchefs und Zugchefinnen auch noch um die Zugabfertigung. An Bahnhöfen überprüfen sie also, ob alle Fahrgäste sicher ein- und ausgestiegen sind. Die Triebfahrzeugführer und Triebfahrzeugführerinnen dürfen ihre Züge erst dann in Bewegung setzen, wenn sie das Abfahrsignal des Zugchefs oder der Zugchefin erhalten haben. Dadurch wird Unfällen im Zug und am Bahnsteig vorgebeugt. Wie genau dieser Prozess der Zugabfertigung funktioniert, erklärt Ihnen hier ein Zugchef im Interview.