CleverShuttle: der Ridepooling-Dienst der Deutschen Bahn

Wir stellen den umweltfreundlichen Fahrservice vor

Ob Haustausch, Coworking oder Carsharing: Die Sharing Economy boomt. Mit dem Fahrradverleih Call a Bike und dem Carsharing-Angebot Flinkster bietet die Deutsche Bahn schon seit vielen Jahren Möglichkeiten, sich ohne eigenes Fahrrad oder Auto flexibel vor und nach der Bahnfahrt fortzubewegen. Seit 2017 hat die Deutsche Bahn ihr Mobilitätsangebot um den sogenannten Ridepooling-Anbieter CleverShuttle erweitert. Der Begriff Ridepooling steht dabei für das Konzept, spontane Fahrgemeinschaften zwischen Fahrgästen zu bilden, die ein ähnliches Ziel haben.

Was ist CleverShuttle?

CleverShuttle ist ein Anbieter von sogenannten App-basierten Fahrdiensten, bei dem sich Personen eine Autofahrt teilen – und damit natürlich auch den Preis. Im Fall von CleverShuttle sind die Preise bis zu 50 % günstiger als Taxis. Dank Elektro- und Wasserstoffautos sind die Fahrten sogar emissionsfrei und besonders umweltfreundlich.

Der Vorteil für Sie: Ob zu einem Termin oder mit Gepäck vom Bahnhof entspannt nach Hause – mit  CleverShuttle können Sie alle Ziele direkt „bis zur Haustür“ erreichen, ohne eigenes Auto und selbst fahren zu müssen.
Ins Leben gerufen wurde die Idee zu CleverShuttle von drei Gründern aus Berlin, die Deutsche Bahn ist strategischer Investor.

Wie funktioniert CleverShuttle?

Um eine Fahrt zu buchen, müssen Sie zuerst die App im Apple iOS-Store oder Google Play-Store herunterladen: Gewünschtes Ziel eingeben, Abholort bestätigen, Anzahl der Sitzplätze auswählen und Buchung bestätigen. Danach können Sie die Anfahrt des Shuttles verfolgen und die Fahrt schließlich in der App oder bar beim Fahrer bezahlen.

Eine Person hält ein Handy in der Hand auf dem die Buchungs-App von CleverShuttle sichtbar ist

CleverShuttle ist aktuell verfügbar in

• Leipzig
• Düsseldorf
• Kiel

Pilotprojekt am Hauptbahnhof in Leipzig

Gemeinsam mit DB New Mobility arbeitet CleverShuttle gerade an einem Pilotprojekt zur Ergänzung der Anschlussmobilität an Bahnhöfen. CleverShuttle hat unmittelbar im Leipziger Hauptbahnhof, bei den ehemaligen Gleisen 1-5, insgesamt 64 Stellplätze mit E-Ladeinfrastruktur ausgestattet.

Dies bietet Fahrgästen der Deutschen Bahn die Möglichkeit, in etwa zwei Minuten aus dem Zug ins CleverShuttle zu steigen und somit die gesamte Reisekette komfortabel, sicher und emissionsfrei zurückzulegen.

Ein Marketingstand der Firma Clevershuttle mit Auto und Mitarbeitern am Hauptbahnhof in Leipzig

CleverShuttle versus Taxi

Das klassische Taxi ist Teil des ÖPNVs und hat entsprechende Rechte und Pflichten sowie gesetzliche Tarifbestimmungen. CleverShuttle ist ein als Mietwagenunternehmen konzessionierter Ridepooling-Fahrservice. Im Unterschied zum Taxi sind spontane Zwischenstopps (z. B. am Geldautomaten) oder Routenänderungen in der Regel nicht möglich. Dafür sind die Fahrpreise günstiger.

… Also App runter laden und sich weiter entspannt fahren lassen – auch abseits von den Schienen.

Zur Website & dem FAQ von clevershuttle.de

DB Streckenagent und DB Navigator: zwei Apps für alle Fälle

Wir bieten die passenden Apps für die Bedürfnisse von Reisenden und Pendlern.

Morgens im Zug treffen die unterschiedlichsten Typen aufeinander: Die einen pendeln routiniert zur Arbeit, während die anderen schon voller Vorfreude auf dem Weg in den Urlaub sind. Dazwischen mischen sich Geschäftsreisende, die für Meetings quer durchs Land fahren. All diese Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse – und wir bieten immer die passende App dafür.

Verspätungs-Infos per Push-Benachrichtigung mit der DB Streckenagent App

Die Pendler zum Beispiel stehen meist täglich zur selben Zeit am Bahnsteig, um ihren üblichen Zug zur Arbeit zu nehmen. Doch gelegentlich kommt es vor, dass dieser nicht ganz pünktlich eintrifft. In diesen Momenten sind detaillierte Informationen gefragt, um über Änderungen und Verspätungen auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause frühzeitig Bescheid zu wissen.

Genau dafür gibt es die DB Streckenagent App. Bei Störungen im Regionalverkehr werden Verspätungen ab der ersten Minute angezeigt. Aktuelle Meldungen zur zuvor in der App ausgewählten Strecke zu den ausgewählten Uhrzeiten kommen ganz einfach per Push-Benachrichtigung aufs Smartphone. Einfach App herunterladen, die gewünschten Verbindungen eingeben und Alarmfunktion aktivieren. Wie das genau geht, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag. Sollten bei einer Störung einmal Busse anstelle von Zügen eingesetzt werden, können Sie in der App den Bahnhofsplan aufrufen, um schnell die Haltestelle des Schienenersatzverkehrs zu finden.

Die DB Streckenagent App wurde speziell für Pendler im Nahverkehr entwickelt. Sie ist einfach und funktional gestaltet. Außerdem sind Nahverkehrsverbindungen in der Auskunft bereits voreingestellt. Seine Daten bezieht der DB Streckenagent übrigens von Mitarbeitern, deren Berufsbezeichnung ebenfalls „Streckenagent“ lautet. Sie arbeiten direkt in den Transportleitungen und können somit unmittelbar die neusten Informationen zu Ihrer Strecke weitergeben.

Frau steht an einem S-Bahnhof und schaut auf ihr Handy.

Tickets kaufen, einchecken und vieles mehr mit dem DB Navigator

Für die meisten anderen Aufgaben rund um Ihre Reise ist der DB Navigator die richtige Wahl. Hier können Sie Tickets für Züge, U-Bahn, Tram und Bus buchen und bei der Kontrolle vorzeigen. Außerdem können Sie Ihre Abos und Ihre BahnCard über den DB Navigator kaufen und anschließen in die App laden, sodass Sie keine Plastikkarte mehr brauchen. Mithilfe des Komfort Check-Ins ermöglicht es die App sogar, in ICE-Zügen ohne Fahrkartenkontrolle zu reisen. Wie das genau geht, erklären wir Ihnen hier. Auch weitere praktische Funktionen wie die Anzeige des Reiseplans oder der aktuellen Wagenreihung haben Sie mit dem DB Navigator stets zur Hand. Bei Verspätungen vor allem im Fernverkehr hilft Ihnen der praktische Verspätungsalarm weiter und zeigt Ihnen bei Bedarf eine aktuelle Alternative an.

Ideale Ergänzung

DB Streckenagent und DB Navigator ergänzen sich somit ideal. Vor allem für Pendler im Regionalverkehr, die schnell und detailliert über Verzögerungen informiert werden möchten, ist der DB Streckenagent ein praktischer Helfer.

 

Zugreisen: Unterwegs mit 100 Prozent Ökostrom?

Erfahren Sie, wann Sie mit Ökostrom reisen und woher dieser kommt.

Die Deutsche Bahn treibt aktuell rund 150 sogenannte grüne Maßnahmen voran. Das gemeinsame Ziel: Die Abläufe rund um Ihre Reise mit der Deutschen Bahn umweltfreundlicher zu machen. Eine grüne Maßnahme ist beispielsweise das Handy-Ticket, mit dem bereits über 138,5 Tonnen Papier eingespart werden konnten. Auch fahren die Züge im DB Fernverkehr zu 100 Prozent mit Ökostrom. Was das genau bedeutet, erfahren Sie in diesem Artikel.

Wie sich der Strom der Deutschen Bahn zusammensetzt

Der jährliche Stromverbrauch der Deutschen Bahn beträgt ca. zehn Terawattstunden und entspricht in etwa dem Stromverbrauch der Stadt Hamburg. Um diesen Bedarf zu decken, kauft die Deutsche Bahn den Strom aus unterschiedlichen Quellen ein. Mehr als 57 Prozent des Energiebedarfs werden dabei bereits mit erneuerbaren Energien abgedeckt. Damit ist die Deutsche Bahn der größte Ökostromverbraucher in Deutschland. Der Anteil wird sich in den kommenden Jahren weiter erhöhen. Ein vollständiger Umstieg auf erneuerbare Energien benötigt Zeit, so werden beispielsweise bestehende Verträge nach deren Auslauf, durch „grüne Verträge“ ersetzt. Dabei werden auch Photovoltaik und Windenergie eine größere Rolle spielen.

Den Ökostrom liefern aktuell Wasserkraftwerke an Rhein, Mosel, Ruhr, Main, Donau, Lech, Isar, Inn und vom Edersee. Für den Ökostrom bezieht DB Energie – der Energieversorger der Deutsche Bahn – außerdem Herkunftsnachweise (HKN) aus den verschiedensten Quellen in Deutschland und Europa. Um Grünstromeigenschaften nachzuweisen werden nur Herkunftsnachweise eingesetzt, die im Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes (HKNR) gelistet und entwertet werden.

Unterwegs mit 100 Prozent Ökostrom

Der gesamte Strombedarf der Deutschen Bahn setzt sich also aus verschiedenen Quellen erneuerbarer und fossiler Energieträger zusammen. Wie ist es möglich, dass die Züge des DB Fernverkehr mit 100 Prozent Ökostrom fahren?

Seit Januar 2018 fahren alle elektrisch angetriebenen ICE- und IC/EC-Züge mit 100 Prozent Ökostrom. Reisen Sie in einem dieser Züge, sind Sie mit 100 Ökostrom unterwegs.

Das heißt: Der Strom, der für diese Fahrten eingekauft wird, stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Dafür errechnet DB Fernverkehr welchen Bedarf an Strom der Zugverkehr haben wird und kauft anschließend die entsprechende Menge an Ökostrom bei DB Energie ein.

Die Voraussetzung für die Nutzung von Ökostrom ist, dass die Strecke elektrifiziert ist. Im Fernverkehr fahren bereits mehr als 98 Prozent der Züge auf elektrifizierten Strecken und sind somit mit Ökostrom unterwegs. Ausnahmen sind beispielsweise der IC-Verkehr nach Sylt und Oberstdorf. Hier kommen aktuell noch Dieselfahrzeuge zum Einsatz.

Um künftig auf Dieselverkehre zu verzichten, werden weitere Strecken elektrifiziert und intensiv an der Entwicklung alternativer Antriebstechnologien gearbeitet. Das sind beispielsweise Batteriezüge, die mit Ökostrom angetrieben werden. Diese Züge könnten dann Streckenabschnitte überbrücken, die nicht elektrifiziert sind.

Weitere grünen Maßnahmen bei der Deutschen Bahn

Vor allem in den Zügen selbst oder rund um Ihre Reise gibt es viele Maßnahmen, um die Umwelt zu schonen und Co2 einzusparen. So trinken Sie beispielsweise in den Bordrestaurants und -bistros Fairtrade zertifizierte Heißgetränke wie Kaffee, Tee und Trinkschokolade. Allein 2018 wurden in ICE und IC-Zügen rund 200 Tonnen Kaffee verkauft – Das macht uns zu einem der größten gastronomischen Anbieter von fair gehandeltem Kaffee.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit Ihren eigenen Mehrwegbecher in unseren DB Bordrestaurants zu verwenden. Damit sparen Sie Abfall und Geld. Denn für jedes Heißgetränk im mitgebrachten Mehrwegbecher erhalten Sie 20 Cent Rabatt.

Auch die Toiletten im Zug leisten einen Beitrag zur Umwelt, da sie mit wassersparender Technik ausgerüstet sind. Zudem waschen Sie sich die Hände mit mikroplastikfreier Seife.

Damit unsere Züge ihr stolzes Alter von 30 Jahren erreichen erhalten sie nach ca. 15 Jahren ein Redesign. Gegenüber einem Neukauf spart das Ressourcen und schont so auch die Umwelt. Klimafreundlich geht es auch im ICE-Werk in Köln-Nippes zu. Es ist das erste “grüne“ ICE-Werk Und erzeugt durch eine Photovoltaikanlage einen Teil des Stroms selbst. Einen Blick hinter die Kulissen können Sie hier werfen.

Außerdem entscheidet auch die Fahrweise der Lokführer über den Energieverbrauch, ähnlich wie beim Autofahren: So sparen die 18 000 Lokführer und Lokführerinnen der Deutschen Bahn durch eine geschickte Fahrweise täglich Energie – so lassen sich bis zu zehn Prozent Energie pro Strecke einsparen.

 

Wenn Sie weitere Informationen zu unseren vielen grünen Maßnahmen und Projekten haben möchten, schauen Sie doch einfach mal vorbei: www.deutschebahn.com/gruen