Mikrokosmos Bahnhof im Wandel der Zeit

Reisen, Warten, Essen, Shoppen – Bahnhöfe gestern und heute

Können Sie sich vorstellen, vor der Abfahrt Ihres Zuges persönlich vom Zugpersonal begrüßt zu werden? Oder in einem Wartesaal mit weiß eingedeckten Tischen zu sitzen? Bahnhöfe und der Service rund um die Zugfahrt haben sich im Laufe der Zeit stark verändert. Denn auch wenn die Architektur und die Bahnanlagen oft gleichgeblieben sind, so sind die großen Bahnhöfe immer auch Spiegel des gesellschaftlichen Wandels. Kommen Sie mit uns auf eine kleine Zeitreise!

Abfahrt und Ankunft am Bahnhof

Das Winken aus dem Zugfenster war lange Zeit ein verbreitetes Abschiedsritual am Bahnsteig. Mit unseren modernen ICE- und Intercity-Zügen ist dies nicht mehr möglich, denn wegen der Klimaanlage lassen sich die Fenster nicht öffnen. Eigentlich schade, aber wer möchte heute noch in einem nicht klimatisierten Fernverkehrszug reisen?

Digitales Ticket inklusive Sitzplatzreservierung auf dem Smartphone, Abfahrt, Gleis und Wagenreihung über die App DB Navigator gecheckt – so gut vorbereitet starten heute viele ihre Zugfahrt. Ganz anders war das in den Anfängen der Eisenbahn. Damals stellten sich die meisten Reisenden am Bahnhof die Fragen: Wo bekomme ich meine Fahrkarte her? Wo ist mein Bahnsteig und wann geht mein Zug? Zur Orientierung in den weiten Hallen der Großstadtbahnhöfe gab es Infotafeln, Fahrpläne und Hinweisschilder wie „Wartesaal“ oder „Bahnhofsgaststätte“. Und die Abfahrt oder Ankunft eines Zuges wurde zunächst vom Stationsdiener persönlich ausgerufen! Erst seit dem Ende der 1920er Jahre kommen die Durchsagen über Lautsprecher.

Die sprichwörtliche Pünktlichkeit der Bahn

Im Vergleich zu heute waren früher natürlich deutlich weniger Züge und weniger Reisende unterwegs. Es gab tatsächlich vereinzelt Aushänge, die dazu aufforderten, pünktlich am Bahnhof zu erscheinen. Der Zeitdruck, den die Eisenbahn ausübte, spielte damals eine bedeutende Rolle. Zahlreiche Karikaturen amüsierten sich über die Angst vieler vor dem Zu-spät-Kommen und das sprichwörtliche „es ist höchste Eisenbahn“ kam um 1920 auf. Bei dem heutigen hohen Verkehrsaufkommen wird die Pünktlichkeit der Züge aufmerksam in den Medien verfolgt und die Pünktlichkeitswerte werden monatlich veröffentlicht.

Historisches Foto: Fernverkehrszug „Roland“.

Beim Halt am Bahnhof wurden den Reisenden Essen und Getränke durchs offene Fenster verkauft. Hier sieht man den Fernverkehrszug „Roland“, der in den 1950er und 1960er Jahren nur mit 1. Klasse-Wagen fuhr.

Von der Bahnhofshalle zum Einkaufsparadies

Lange Zeit wurden Fahrkarten für die 1., 2. und 3. Klasse direkt am Bahnhof an den Schaltern gekauft. Danach musste das große Gepäck aufgegeben werden, und zum Bahnsteig gelangten Reisende nur mit einer Fahr- oder Bahnsteigkarte. Die Abfahrt mit dem Zug war also ähnlich geregelt wie heutzutage der Abflug an Flughäfen. Interessant zu wissen, dass damals eine Zugfahrt auch entsprechend teuer war: Die 2. Klasse entsprachen damals preislich der heutigen 1. Klasse!

Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Gepäckannahmen und Bahnsteigsperren nach und nach abgeschafft, die langen Reihen der Ticket-Schalter wurden in moderne Reisezentren verlegt. Der Platz wurde frei für wachsende Shopping-Angebote. Zu den oft schon vorhandenen Blumenläden und Buchhandlungen kamen Modeläden, Fast-Food-Restaurants und vieles mehr. Seit den 1990er Jahren entstanden an einigen Bahnhöfen ganze Einkaufspassagen. Diese locken auch Menschen in die Bahnhöfe, die gar nicht verreisen wollen. Da mag der ein oder andere die Händler mit ihren Bauchläden vermissen, die bis in die 60er Jahre vom Bahnsteig aus den Reisenden im Zug Essen und Getränke durchs offene Fenster verkauften!

Ausstellung „Bahnhofszeiten“ im DB Museum Nürnberg

Die Ausstellung „Bahnhofszeiten“ im DB Museum Nürnberg zeigt anhand vieler spannender Exponate aus drei Jahrhunderten das vielfältige Geschehen an den Bahnhöfen. An mehreren Medienstationen sehen Sie Menschen, wie sie in früheren Zeiten in den Bahnhof kamen. Mit der Eröffnung der Ausstellung „Bahnhofszeiten“ ist auch der „Wartesaal für Allerhöchste Herrschaften“ wieder für Besucher zugänglich. Alle Infos zur Dauerausstellung im DB Museum Nürnberg gibt es hier.

Der DB Streckenagent: die Pendler-App für den Nahverkehr

Immer aktuell über Störungen und alternative Reisemöglichkeiten informiert.

Morgens zählt ja bekanntlich jede Minute. Oft bleibt kaum noch Zeit für‘s Frühstück, bevor man zum Bahnhof eilt. Dort angekommen, wartet man dann doch manchmal auf seinen Zug. Das muss nicht sein! Denn speziell für den Nahverkehr gibt es den DB Streckenagenten als App für Android und iPhone.

Ihre Vorteile: Verspätungs-Infos per Push-Benachrichtigung

Die App ist perfekt für Pendler und Vielfahrer! So sind Nahverkehrsverbindungen in der Auskunft bereits voreingestellt. Kostenlos werden Sie auch ohne Ticket per Push-Nachricht topaktuell über Störungen, Verspätungen, Gleiswechsel, Baustellen und Zugausfälle im Nah- und Fernverkehr auf Ihren Strecken informiert. Wenn nötig, erhalten Sie alternative Verbindungen sowie Weiterreisemöglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In der App finden Sie zu jedem Bahnhof in Deutschland eine Umgebungskarte, An- und Abfahrtzeiten von Fern- und Regionalzügen sowie dem öffentlichen Nahverkehr. Zudem gibt es eine Übersicht über den Schienenersatzverkehr mit einer Wegbeschreibung zur Ersatzhaltestelle.

Besonders praktisch: Ihr DB Abo können Sie ganz einfach als digitales Ticket in die App laden. Dann haben Sie Ihre Fahrkarte immer dabei!

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Der Streckenagent als App - Ihr mobiler Zugbegleiter
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Die Streckenagent-App: Immer sofort informiert über Störungen, Ersatzverkehr und Alternativrouten. Denn Ihren Zugbegleiter haben Sie mit der Streckenagent-App immer dabei!

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So funktioniert die App

  1. Laden Sie den DB Streckenagenten kostenlos im App Store oder Google Play Store auf Ihr Smartphone oder Tablet.
  2. Legen Sie über den Menüpunkt „Verbindungen“ ganz einfach für beliebig viele Strecken Ihre persönlichen Verbindungen an, z. B. Ihre tägliche Fahrt zur Arbeit oder regelmäßige Fahrten am Wochenende. Speichern Sie diese. So kann Ihr Streckenagent die Zugstrecken, die Sie regelmäßig nutzen, für Sie einmalig oder über einen längeren Zeitraum beobachten.
  3. Aktivieren Sie die Alarmfunktion für eine oder mehrere Verbindungen. Sie entscheiden selbst, wann und wie oft Sie benachrichtigt werden möchten.
  4. Sie werden immer schnellstmöglich über Streckenstörungen und/oder Zugverspätungen für Ihre gespeicherten Verbindungen per Push-Nachricht informiert. So bleiben Ihnen unnötige Wartezeiten am Bahnhof oft erspart.
  5. Bei Störungen zeigt Ihnen die App – wenn möglich – die Ursache, die voraussichtliche Dauer sowie alternative Routen und Anschlussmöglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Besondere: Sie erhalten solange Updates, bis die Störung entweder behoben ist oder eine Reisealternative angeboten wurde.
  6. Die Verbindungssuche geht schnell und einfach. Sie können Haltestellen und Bahnhöfe als Favoriten anlegen und mit nur einem Klick werden diese in die Verbindungssuche übernommen. Für Ihre Verbindungen erhalten stets Echtzeitinformationen.
  7. Unter dem Menüpunkt „Abos“ können Sie bereits gekaufte DB Abos als digitales Ticket in die App laden.
iPhone-Screen: Streckenagent-Verbindungsalarm

Mit dem Verbindungsalarm überwachen Sie einzelne Zugverbindungen und sind immer rechtzeitig per Push-Nachricht informiert.

iPhone-Screen: Streckenagent-Pendleralarm

Mit dem Pendler-Alarm können Sie mehrere Verbindungen in einem Zeitraum von bis zu 2 Stunden aktivieren. So haben Sie Ihre Strecke perfekt im Blick.

iPhone-Screen: Streckenagent-Favoriten

Sie können Haltestellen und Bahnhöfe als Favoriten anlegen und mit nur einem Klick werden diese in die Verbindungssuche übernommen.

Phone-Screen: Streckenagent-Abos

Unter „Abos“ können Sie ihr bereits gekauftes DB Abo als elektronisches Ticket in die App laden, um es bei der Ticketkontrolle stets griffbereit zu haben.

Die Streckenagenten hinter dem Streckenagenten

50 DB Mitarbeiter, die sogenannten Streckenagenten, arbeiten derzeit bundesweit in den Transportleitungen bei DB Regio im KiS-Team, das zuständig ist für die Kundeninformation im Störfall. Wenn es eine Störung gibt und der Fahrplan nicht eingehalten werden kann, wissen die Mitarbeiter in der Regel auch sehr schnell, warum das so ist und welche Reisealternativen es gibt.

Die Streckenagenten erstellen umgehend kurze Textnachrichten, die Sie als Bahnkunde individuell für Ihre Verbindungen als Verspätungs-Alarm erhalten:

  • In der DB Streckenagent App als Push-Nachricht auf Ihr Smartphone oder Tablet, wenn Sie die Alarmfunktion aktiviert haben.
  • Als Meldung im DB Navigator, sobald Sie dort ein Zugticket gekauft haben und die Verbindungsauskunft starten.
  • Beim Kauf von Fahrkarten auf bahn.de als Meldung in der Verbindungsauskunft.

Eine Übersicht über größere Störungen und Verspätungen finden Sie natürlich auch immer auf bahn.de/aktuell und auf den Social Media-Kanälen der Deutschen Bahn bei Twitter und Facebook.

 

[Update am 12.05.2020: Neue Vorteile für Pendler.]

Gemeinsam für mehr Sicherheit in der Corona-Zeit

Erfahren Sie, welche Maßnahmen wir ergreifen, und was das Reisen für Sie sicherer macht.

In der aktuellen Zeit haben wir alle nur ein Ziel: Das Coronavirus weiter einzudämmen. Sich selbst und andere schützen, ist dabei besonders wichtig. Das Robert-Koch-Institut hat bereits viele Empfehlungen veröffentlicht, die wir alle leicht umsetzen können: z. B. regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife oder die Einhaltung eines Mindestabstands. Diese allgemeinen Hygiene-Empfehlungen gelten auch in allen Zügen, Bussen und Bahnhöfen der Deutschen Bahn. Auch in unseren Zügen gilt das empfohlene Abstandhalten zu den Mitreisenden. Während der Reise unterstützen unsere Mitarbeiter*innen die Fahrgäste dabei, sich innerhalb der Züge bestmöglich zu verteilen.

Tragen Sie bitte eine Mund-Nase-Bedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln. So helfen Sie mit, sich und andere zu schützen. Beachten Sie die geltenden Verordnungen der Bundesländer: Das Bedecken von Mund und Nase ist aktuell in allen Fern- und Regionalverkehrszügen Pflicht. Dabei gelten folgende Ausnahmen:

  • Kinder unter 6 Jahren sind nicht verpflichtet, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.
  • Reisende, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, sind dazu auch nicht verpflichtet.
  • Während Speisen und Getränke verzehrt werden, muss in unseren Fernverkehrszügen keine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf bahn.de/corona.

Diese fünf Dinge sollten Sie in der aktuellen Corona-Zeit beachten.

Darüber hinaus haben wir weitere Maßnahmen ergriffen, um unsere Mitarbeiter*innen und auch alle Reisenden zu schützen, die auch in dieser schwierigen Zeit auf unsere Züge angewiesen sind. Im Folgenden erfahren Sie, welche Maßnahmen das sind und welche Services Ihnen mehr Schutz bei der Zugfahrt bieten.

Reiseinformation und digitale Tickets

Sie benötigen eine Reiseauskunft oder möchte die Fahrkarte für Ihre nächste Zugfahrt kontaktlos kaufen? Kein Problem! Fast alle Angebote können Sie ganz bequem auf bahn.de oder über die App DB Navigator abrufen und Fahrkarten als sogenannte Online-Tickets, beziehungsweise im DB Navigator als Handy-Ticket buchen. 

In der Verbindungssuche sehen Sie mit Hilfe der orangefarbenen Auslastungsanzeige sofort, wenn in einem Zug voraussichtlich mehr als die Hälfte der Sitzplätze belegt sein werden. So haben Sie die Möglichkeit eine andere Verbindung zu wählen.

Für Pendler und alle, die vor allem im Nahverkehr unterwegs sind, empfehlen wir außerdem die App DB Streckenagent. Die App benachrichtigt proaktiv via Push-Funktion über Störungen oder Veränderungen und bietet mögliche Alternativen.

Digitale Sitzplatzreservierung

Wir empfehlen Ihnen eine Sitzplatzreservierung. Auf bahn.de und im DB Navigator kann der Sitzplatz auch ganz einfach in der grafischen Sitzplatzanzeige während der Buchung ausgewählt werden. Während der Buchung können Sie über den Punkt “Sitzplätze auswählen” Ihren Sitzplatz suchen und buchen. Wie das funktioniert erfahren Sie hier!

 

Reisezentren und Bahnhöfe

Unsere Reisezentren spielen eine große Rolle bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Mobilität in Deutschland. Deshalb stehen Ihnen an mehr als 78 Standorten weiterhin Ansprechpartner*innen in den Reisezentren zur Seite und helfen bei Fragen und Problemen. Diese Standorte sind wichtige Fernverkehrsknoten und gleichzeitig die größten Standorte für den Nahverkehr. Um das Übertragungsrisiko zu verringern und Tröpfcheninfektionen zu vermeiden, haben wir in den Reisezentren und Bahnhöfen Plexiglasscheiben installiert. 

 

Bitte achten Sie in unseren Reisezentren weiterhin auf einen Mindestabstand von 1,5 -bis 2 Meter – insbesondere an den Schaltern – und halten Sie sich an die allgemeinen Hygienemaßnahmen sowie das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Empfehlung: In unseren Reisezentren können Sie bargeldlos bezahlen. Nutzen Sie diese Möglichkeit und zahlen Sie mit EC-, Kreditkarte und Co.

Video-Reisezentren

Zusätzlich stehen Ihnen in zehn deutschen Bundesländern insgesamt 100 sogenannte Video-Reisezentren zur kontaktlosen Beratung und Ticketbuchung zur Verfügung. Die Video-Reisezentren befinden sich meist in einer Kabine im Bahnhofsgebäude oder als Pavillon im Außenbereich des Bahnhofs. In der Kabine gibt es zwei Bildschirme, Mikrofon, Lautsprecher und Fahrkartendrucker. So können Sie sich  vor Ort “live” von einem DB-Mitarbeiter beraten lassen und direkt ein Ticket kaufen und ausdrucken. Zur Übersicht aller Standort und wie unserer Videoreisezentren funktionieren.

Frau im Video-Reisezentrum am Schalter

Hinweis: Mund-Nase-Bedeckung

Beachten Sie bitte die regional geltenden Verordnungen zur Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln und Bahnhöfen.

In den Zügen

Kontaktlose Ticketkontrolle:
Das Ticket wird bei der Kontrolle durch die Zugbegleiter*innen nicht mehr von Hand zu Hand gereicht, sondern bis auf weiteres nur noch auf Sicht kontrolliert. Dieses Vorgehen wird sowohl im Fernverkehr als auch im Nahverkehr umgesetzt.

Unsere Empfehlung: Für Reisen in ICE-Zügen können Sie den Komfort Check-in über den DB Navigator oder über einen Web-Browser nutzen. Eine Ticket-Kontrolle durch die Zugbegleiter*innen ist damit nicht mehr nötig. Wie das funktioniert sowie die Voraussetzungen finden Sie in unserem Beitrag.

Kontaktlose Bordgastronomie in den ICE- und IC-Zügen:
Zum Schutz der Reisenden und dem Bordpersonal haben wir den persönlichen Service am Platz und im Restaurant vorübergehend eingestellt. In unseren Bordbistros erhalten Sie warme und kalte Speisen sowie Getränke zum Mitnehmen. Die Sitzplätze in den Restaurants stehen Ihnen weiter zur Verfügung. Bitte achten Sie auch hier auf genügend Abstand zu anderen Reisenden.

Unsere Empfehlung: Auch in der Bordgastronomie können Sie bargeld- bzw. kontaktlos bezahlen. Möglich sind alle gängigen Zahlungsmittel, z.B. EC- und Kreditkarte, Apple Pay und Google Pay.

 

Sauberkeit unserer Züge und der sanitären Anlagen:
Bei unseren ICE- und IC-Zügen gibt es neben der stationären Reinigung an Bahnhöfen und in den Werken auch eine mobile Reinigung während der Fahrt. Neben der Reinigung der WCs liegt der Fokus in der Corona-Zeit vor allem bei der Reinigung der Kontaktflächen, wie Griffe und Stangen im Eingangsbereich. Außerdem achten die Mitarbeiter*innen in der Instanthaltung und Reinigung der Züge besonders auf die Vollständigkeit und das Auffüllen der Seifen- und Desinfektionsspender. Auch im Regionalverkehr haben wir die Reinigung, insbesondere der Kontaktflächen, intensiviert.

Bei einem von den Behörden festgestellten Corona-Verdacht wird zudem der betroffene Bereich im Zug gesperrt und nach der Fahrt professionell gereinigt und desinfiziert.

Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter*innen

Zugbegleiter*innen, Kundenbetreuer*innen im Nahverkehr oder Mitarbeiter*innen im Reisezentrum: Es gibt viele Tätigkeitsbereiche, bei denen der Kundenkontakt selbstverständlich ist. Als Schutzmaßnahme haben deshalb zum Beispiel alle Mitarbeiter*innen in den Zügen des Nah- und Fernverkehrs eine Mund-Nase-Bedeckung erhalten, die sie während der Arbeit tragen. Des Weiteren wurden sie mit Handschuhen und Desinfektionsmittel
ausgestattet. Auch die Mitarbeiter*innen in den Reisezentren sind mit einer Mund-Nase-Bedeckung, Desinfektionsmittel und Handschuhen ausgestattet worden.

Die Pandemieplanung wird bei Aktualisierungen der Bundesregierung und der Bundesländer kontinuierlich angepasst. Aktuelle Informationen finden Sie auch auf bahn.de/corona.

 

So benutzen Sie Schutzmasken richtig!

1. Bevor Sie die Schutzmaske aufsetzen: Hände gründlich waschen!

2. Beim Aufsetzen möglichst nur an den Bändern anfassen.

3. Die Schutzmaske sollte überall eng anliegen. Sitzt die Schutzmaske richtig, heißt es: Nicht mehr anfassen!

4. Vor dem Absetzen: Bitte wieder Hände waschen! Auch beim Absetzen möglichst nur die Bänder anfassen.

5. Eine wiederverwendbare Maske direkt in die Wäsche geben und bei mindestens 60 Grad waschen oder heiß bügeln.

6. Einwegmasken direkt über den Hausmüll entsorgen.

7. Und zum Schluss: Nochmal Hände waschen!

 

[Aktualisiert am 4.5.2020: Das Angebot in der Bordgastronomie wurde um warme Speisen ergänzt, am 11.05.2020: Mund-Nase-Bedeckung Pflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln.]

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Schutzmasken für Reisen im Zug selbst machen

Mund-Nase-Bedeckung: Infos und eine einfache Nähanleitung.

Wenn Sie aktuell mit der Bahn fahren, zum Beispiel um zur Arbeit zu kommen, gilt auch in unseren Zügen das empfohlene Abstandhalten zu den Mitreisenden. Während der Reise unterstützen unsere Mitarbeiter*innen die Fahrgäste dabei, sich innerhalb der Züge bestmöglich zu verteilen. Tragen Sie bitte eine Mund-Nase-Bedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln. So helfen Sie mit, sich und andere zu schützen. Beachten Sie die geltenden Verordnungen der Bundesländer: Das Bedecken von Mund und Nase ist aktuell in allen Fern- und Regionalverkehrszügen Pflicht. Dabei gelten folgende Ausnahmen:
  • Kinder unter 6 Jahren sind nicht verpflichtet, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.
  • Reisende, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, sind dazu auch nicht verpflichtet.
  • Während Speisen und Getränke verzehrt werden, muss in unseren Fernverkehrszügen keine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden.
Weitere Informationen finden Sie auf bahn.de/corona.

Was genau ist eine Mund-Nase-Bedeckung?

Grob unterscheidet man zwischen einfachen Mund-Nase-Bedeckungen aus Stoff, die keine geprüften Standards erfüllen müssen, und medizinischem Mund- und Nasenschutz, wie OP-Masken oder FFP-Masken, die nach verbindlichen Produktions-Standards geprüft sind. Die sogenannten OP-Masken, die auch bei Behandlungen und Operationen getragen werden, schützen vor allem die Mitmenschen, bieten den Trägern aber nur einen geringeren Schutz. Die Masken mit Filter, kurz FFP-Maske, gibt es mit und ohne Ventil und sollten medizinischem Personal sowie Personen mit einem erhöhten Risiko vorbehalten sein. Die Variante ohne Ventil filtert die ein- und ausgeatmete Luft und bewahrt so die Träger und Trägerinnen der Maske und andere vor Ansteckung. Mit Ventil schützt die FFP-Maske nur die Träger und Trägerinnen.  Die Community Mask ist eine einfache Gesichtsmaske aus Stoff, die mit Bändern oder einem Gummiband befestigt wird. Die Stoffmaske muss gut anliegen und sollte nicht verrutschen. Als Mund-Nase-Bedeckung kann auch ein Schal oder Tuch genommen werden, das Mund und Nase vollständig bedeckt. Sowohl die Community Mask als auch ein Schal oder Tuch sorgen dafür, dass keine oder nur noch wenige infizierte Tröpfchen in die Luft gelangen können. Damit sinkt das Risiko, dass andere sich anstecken. Wenn alle eine Maske tragen, sind alle besser geschützt. Der Mindestabstand von 1,50 bis 2 Metern sollte aber auch mit einer Mund-Nase-Bedeckung wo immer möglich eingehalten werden.

Keine Schutzmaske vorhanden? Nähen Sie einfach selbst!

Wenn Sie keine geeignete Maske haben oder zurzeit keine bekommen und nicht einfach ein Tuch oder einen Schal umbinden möchten, dann haben wir hier einen Vorschlag: Nähen Sie sich Ihre Maske selbst! Eine Anleitung mit Schnittmuster hat die Stiftungsfamilie BSW & EWH (Bahn-Sozialwerk) erstellt. Wir haben es ausprobiert und – versprochen, es ist gar nicht so schwer! Folgende Materialien werden benötigt:
  1. Zwei 90 cm lange und 3 cm breite Stoffstreifen (kochfeste Baumwolle)
  2. Zwei 17 cm lange und 3 cm breite Stoffstreifen (kochfeste Baumwolle)
  3. Einen 15 cm langen Draht (Basteldraht, Pfeifenreiniger, etc.)
  4. 17 x 34 cm großes Stofftuch aus atmungsdurchlässigem kochfestem Baumwollstoff
  5. Eine Nähmaschine ist empfehlenswert
Tipp: Um zu prüfen, ob sich ein Stoff eignet, am besten das Tuch einmal doppelt nehmen und vor den Mund halten. Wenn Sie problemlos ein- und ausatmen können, ist der Stoff geeignet. Jetzt kann es los gehen. Hier geht’s zur bebilderten Schritt-für-Schritt-Nähanleitung. Bitte beachten Sie: Diese Schutzmaske wird komplett selbst hergestellt, sie ist weder geprüft, noch zertifiziert. Die Herstellung und Benutzung erfolgt eigenverantwortlich. Viel Erfolg und vor allem: Bleiben Sie gesund!

So benutzen Sie Schutzmasken richtig!

1. Bevor Sie die Schutzmaske aufsetzen: Hände gründlich waschen!

2. Beim Aufsetzen möglichst nur an den Bändern anfassen.

3. Die Schutzmaske sollte überall eng anliegen. Sitzt die Schutzmaske richtig, heißt es: Nicht mehr anfassen!

4. Vor dem Absetzen: Bitte wieder Hände waschen! Auch beim Absetzen möglichst nur die Bänder anfassen.

5. Eine wiederverwendbare Maske direkt in die Wäsche geben und bei mindestens 60 Grad waschen oder heiß bügeln.

6. Einwegmasken direkt über den Hausmüll entsorgen.

7. Und zum Schluss: Nochmal Hände waschen!

Reisen in der Corona-Zeit

Aktuelle Informationen, u. a. zu Hygiene-Maßnahmen in unseren Zügen und Reisezentren, sowie Empfehlungen zur kontaktlosen Buchung auf bahn.de und im DB Navigator, zum kontaktlosen Bezahlen sowie zum Komfort Check-in finden Sie hier. [Aktualisierung am 11.05.2020: Mund-Nase-Bedeckung Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln.]