Wir bieten auch während der Corona-Zeit ein verlässliches Grundangebot, um Ihre Mobilität sicherzustellen. Innerhalb Deutschlands bauen wir jetzt Schritt für Schritt im Regional- und Fernverkehr unser Angebot wieder aus und reagieren damit auf die behördlichen Vorgaben in den Bundesländern, die u. a. Reisen in Deutschland wieder möglich machen.

Der Fernverkehr in Deutschland

Der nationale Fernverkehr läuft weitgehend stabil, es bestehen keine behördlich angeordneten Beschränkungen.

Folgende Verbindungen werden wieder angefahren:
• Zwischen NRW und Berlin sind ICE-Züge wieder mit voller Kapazität unterwegs.
• Der Sylt Shuttle fährt mit deutlich mehr Verbindungen.
• Der Intercity-Zug Dresden – Berlin – Rostock fährt erstmals bis zum neuen Bahnhof Warnemünde.
• Touristische Ziele an der Nord- und Ostseeküste (z. B. Sylt, Rügen) sowie wie in Bayern (z. B. Oberstdorf oder Berchtesgaden) werden wieder angefahren. Weitere Verbindungen zu touristischen Zielen finden Sie hier.

Aktuell fallen noch folgende Verbindungen aus:
• ICE Sprinter-Verbindung zwischen Berlin – Erfurt – Frankfurt/M.
• ICE Sprinter-Verbindung zwischen Berlin – Halle/Saale – Erfurt –Nürnberg – München
• ICE Verbindung zwischen Bremen – Hannover – Kassel-Wilhelmshöhe – Würzburg – München

Detaillierte Informationen über Fahrplananpassungen und zu Ihrer Verbindung erhalten Sie in der Reiseauskunft auf bahn.de.

Der Nahverkehr in Deutschland

Auch im nationalen Nahverkehr gibt es keine behördlich angeordneten Beschränkungen. Nachdem alle Bundesländer in Abstimmung mit dem jeweils zuständigen Aufgabenträger/den Ländern Fahrplananpassungen vorgenommen hatten, wird nun die Zahl der Verbindungen wieder angehoben und die Rückkehr zum Regelfahrplan hat begonnen.

In vielen Bundesländern, u. a. in Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkehren die meisten Züge wieder ohne Einschränkungen. Detaillierte Informationen finden Sie auf bahn.de/aktuell.

Der Fernverkehr in Europa

Aufgrund behördlicher Anordnungen kommt es im Zusammenhang mit dem Coronavirus nach wie vor zu Einschränkungen im grenzüberschreitenden Fernverkehr.

Italien, Polen, Slowakei und Ungarn
Der Fernverkehr mit Zügen und IC-Bussen ist komplett eingestellt.

Belgien
Frankfurt/M. – Brüssel: vermindertes Zugangebot und Fahrplanangebot

Dänemark
• Hamburg – Padborg – Kobenhavn H: einzelne Fahrten entfallen
• Hamburg – Flensburg – Aarhus: einzelne Fahrten entfallen

Frankreich
Auf den folgenden Verbindungen entfallen einzelne Fahrten:
• Frankfurt/M. – Mannheim – Saarbrücken – Paris
• Frankfurt/M / Stuttgart – Strasbourg – Paris
• Karlsruhe – Strasbourg – Paris

Folgende Verbindung fällt aus:
• Frankfurt/M. – Mannheim – Strasbourg – Marseille

Niederlande
• Frankfurt/M. – Amsterdam: vermindertes Zugangebot und Fahrplanangebot
• Berlin – Amsterdam: wieder in Betrieb

Österreich
• München – Wien: in Betrieb
• Frankfurt/M. – Wien: in Betrieb
• München – Innsbruck: Betrieb eingestellt

Schweiz
Frankfurt/M. – Basel – Mailand: Betrieb eingestellt
• München – Zürich: Betrieb eingestellt
• Hamburg – Zürich/Interlaken: Betrieb eingestellt
• Berlin – Frankfurt/M. – Basel – Interlaken: kein Betrieb ab Basel
• Dortmund – Frankfurt/M. – Basel: kein Betrieb ab Basel
• Kiel/Hamburg – Frankfurt/M. – Basel – Chur: kein Betrieb ab Basel
• Stuttgart – Singen (Htw) – Schaffhausen – Zürich: kein Betrieb zwischen Stuttgart und Schaffhausen (Schweiz), nationaler Zugverkehr zwischen Stuttgart und Singen

Tschechien
• (Kiel)/ Hamburg – Berlin – Dresden – Prag (– Budapest): einzelne Fahrten entfallen

IC Busse
• Frankfurt/M. / Mannheim – Würzburg – Nürnberg – Prag: Betrieb eingestellt
• Leipzig – Prag: Betrieb eingestellt
• München – Zürich: Betrieb eingestellt
• Düsseldorf – Maastricht – Lüttich: kein Betrieb zwischen Maastricht und Lüttich
• Düsseldorf – Eindhoven – Antwerpen (– Lille): kein Betrieb zwischen Eindhoven und Lille
• Mannheim – Heidelberg – Nürnberg – Prag: einzelne Fahrten entfallen

Nachtzüge
Eingeschränktes Angebot im Nachtzugverkehr der ÖBB. Nähere Informationen finden Sie unter nightjet.com.

Der Nahverkehr in Europa

Informationen zu behördlich veranlassten Einschränkungen und Ausfällen auf Grund des Coronavirus im grenzüberschreitenden Nahverkehr nach Frankreich, Polen, Tschechien und in die Schweiz finden Sie auf bahn.de/aktuell

Bitte informieren Sie sich auf jeden Fall vor Reiseantritt über Ihre Verbindung auf bahn.de, im DB Navigator oder bei der telefonischen Reiseauskunft unter 0180/6996633 (20 ct/Anruf, bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf).

Sicherheit in der Corona-Zeit

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sollten wir alle Rücksicht nehmen. In unseren Zügen, Bussen und an Bahnhöfen gelten die allgemeinen Hygiene-Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (rki.de). Das betrifft auch die Einhaltung eines Mindestabstands zu Mitreisenden. Während der Reise unterstützen unsere Mitarbeiter*innen die Fahrgäste dabei, sich innerhalb der Züge bestmöglich zu verteilen.

Tragen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln und helfen Sie mit, sich und andere zu schützen. Beachten Sie bitte die geltenden Verordnungen der Bundesländer: Das Bedecken von Mund und Nase ist aktuell in allen Fern- und Regionalverkehrszügen Pflicht. Dabei gelten folgende Ausnahmen: Kinder unter 6 Jahren und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, sind von der Tragepflicht ausgenommen. Außerdem müssen Fahrgäste während des Verzehrs von Speisen und Getränken in unseren Fernverkehrszügen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen.

Zum Schutz unserer Fahgäste sowie unserer Mitarbeiter*innen haben wir weitere Maßnahmen ergriffen. Dazu gehört beispielsweise die Installation von Plexiglasscheiben in den Reisezentren an den Bahnhöfen. In den Zügen werden Tickets nur noch auf Sicht kontrolliert. Die Fahrzeuge des Fernverkehrs unterliegen einer engmaschigen Innenreinigung: Die mobilen Reinigungsteams haben wir verstärkt und die Intervalle der Unterwegsreinigung von vier auf zwei Stunden verdichtet, die Kontaktflächen werden verstärkt gereinigt. Auch im Regionalverkehr haben wir die Reinigung, insbesondere der Kontaktflächen, intensiviert.

Die Deutsche Bahn ist im ständigen Austausch mit den Gesundheitsbehörden von Bund und Ländern, dem Bundesinnenministerium sowie dem Bundesverkehrsministerium, die jeweils weitere Entscheidungen zum Bahnbetrieb treffen.

Weitere Informationen finden Sie auf bahn.de/corona.