Geheimsprache als Zeitvertreib

– Kleine Gesten, großer Spaß für die ganze Familie – und das ganz ohne Worte. 

Im Zug sollen ja nicht immer alle Mitreisenden mithören, welche Geheimnisse zwischen den Familienmitgliedern ausgetauscht werden oder welchen Schabernack die Geschwisterkinder mal wieder untereinander aushecken. Deswegen hätten wir einen Vorschlag: Lernen Sie mit Ihrem Kind doch auf spielerische Art eine neue, geheime Sprache. Dafür brauchen kleine und große Geheimnisträger nur ihre Finger – und gar keine Worte!

„Wann sind wir endlich daaa?“ So eine Bahnfahrt ist ein Abenteuer für Kinder, aber sie kann sich auch ganz schön in die Länge ziehen. Wenn das Lieblingsbuch nach dem dritten Lesen langsam öde wird und der Kölner Hauptbahnhof immer noch nicht in Sicht ist, muss ein neuer Zeitvertreib her. Wie wär’s damit, eine Geheimsprache zu lernen? Eine, die auch den Sitznachbarn nicht auf die Nerven geht. Weil dafür nur die Hände gebraucht werden.

Fingeralphabet zur Kommunikation in der Deutschen Bahn

Idee und Illustration © Iris Luckhaus | Poster via Posterlounge oder im »Lily Lux Notizbuch«, Cadeau 2010

Es gibt unterschiedliche Fingeralphabete – einige werden auch von gehörlosen Menschen benutzt. Wir stellen Ihnen hier das zweihändige Alphabet von Iris Luckhaus vor, das Schulkinder mit ein bisschen Geduld bald beherrschen. Geheimsprachen-Anfänger können zum Beispiel mal mit dem eigenen Vornamen beginnen. Fortgeschrittene schaffen sicher schon ein kleines Spiel: Einer ist dabei der Schaffner, der von den Reisenden nach dem Ziel des Zuges gefragt wird, aber leider nur Zeichensprache spricht. Welcher Mitspieler errät als Erster, wohin die Reise geht?

Entstanden in Kooperation mit

Logo Zeitschrift Eltern