Zwölf Monate BahnCard 100

– Unsere Gewinnerfamilie zieht ein Fazit und erzählt von ihren Erfahrungen.

Vor gut einem Jahr begeisterten uns Anna Levinson, Mathieu Pelletier und die kleine Anouk mit ihrem wunderbaren Gewinnervideo zum Thema, warum genau  ihre Familie Zeit miteinander verdient hat: Wir lernten eine sympathische, moderne Berliner Familie kennen, deren Angehörige, Bekannte und Freunde in ganz Deutschland verteilt wohnen. Dank der Bahn managt die junge Familie Pelletier die gemeinsame Zeit bestmöglich. Dafür gab es von uns als Hauptgewinn vier Mal die BahnCard 100. Zwölf Monate später wollen wir von Anna und Mathieu wissen, wie es ihnen seitdem ergangen ist.

Euer BahnCard 100-Jahr ist fast vorbei. Habt ihr die Zeit genutzt?

Mathieu: Auf jeden Fall! Wir wollten ganz viele Orte in Deutschland sehen, die wir noch nicht kannten. Weil sie zu weit weg sind und uns die Fahrt von Berlin aus bisher zu teuer war, wie zum Beispiel Berchtesgaden oder Nürnberg. Das hat geklappt: 36 Städte haben wir in den zwölf Monaten besucht. Und natürlich die Oma in Hannover.

Welche Stadt hat es euch dabei besonders angetan?

Mathieu: Eisenach! Ein Besuch der Wartburg, zu der Kinder auf Eseln reiten können, ist absolut empfehlenswert. Ein Familien-Highlight ist auch der Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich in Bad Langensalza. Schwindelfrei sollte man aber sein, wenn man auf Hängebrücken in luftiger Höhe durch den Urwald wandert. Mit viel Glück kann man im Blätterdickicht eine Wildkatze entdecken. Einfach mal die Ranger fragen, die vor Ort Führungen anbieten.

Wie ging es Anouk auf euren Bahnfahrten?

Anna: Anouk ist mit der Bahn aufgewachsen. Als wir die BahnCard 100 bekamen, war sie acht Monate alt. Da hat sie die meiste Zeit in ihrer Tragetasche geschlafen. Dann ist sie durch die Gänge gekrabbelt, war ständig in Bewegung. Und jetzt läuft sie! Meistens schiebt sie die Figuren vom kleinen ICE durch die Gegend und freut sich, wenn sie dabei andere Kinder trifft. Oder auch Erwachsene.

Mathieu: Ja, das stimmt. Für uns ist das immer lustig zu beobachten: Sie lächelt – und schon schmelzen die Mitreisenden um uns herum dahin (lacht).

Welche Fahrt ist euch besonders in Erinnerung geblieben?

Anna: Im Herbst 2017 gab es diesen schweren Sturm. In ganz Deutschland herrschte Verkehrschaos, auf den Flughäfen und Bahnhöfen ging so gut wie nichts mehr. Wir waren gerade im Schwarzwald unterwegs, wollten zurück nach Hause. Und zwar mit dem einzigen Zug von Frankfurt nach Berlin, der noch fuhr. Wir hatten Riesenglück: Die Deutsche Bahn hat es uns ermöglicht, in der 1. Klasse zu reisen, damit wir mit dem Baby überhaupt noch mitkommen.

Welche Vorteile bietet die BahnCard 100 Familien?

Mathieu: Wenn man Verwandte hat, die weiter weg wohnen und die man mehrmals im Monat besuchen will, dann spart die BahnCard bares Geld. Wer zum Beispiel regelmäßig auf der Schnellstrecke Berlin – München unterwegs ist, der hat den Preis für die BahnCard 100 schnell wieder raus. Auch auf die Monatskarte für den Nahverkehr kann man mit BahnCard 100 verzichten. Ein anderer Vorteil ist, dass man die DB Lounge nutzen kann. Manchmal sind wir sogar früher zum Bahnhof gefahren, um dort zu entspannen. Da sitzt man dann, trinkt einen Tee und denkt: Wir haben unsere Bahn verpasst? Kein Problem, nehmen wir einfach die nächste. Mit BahnCard 100 geht ja einiges, was sonst nicht so ohne weiteres möglich ist. Zum Beispiel zwischendurch aussteigen und weiterfahren, wann es einem gefällt.

Gibt es für euch eine neue BahnCard 100?

Mathieu: Wir fahren nicht oft genug, werden uns wohl eher eine BahnCard 25 oder 50 zulegen. Aber Bahnfahren werden wir weiterhin. Alles andere finden wir zu anstrengend. Schon allein, weil Anouk so aktiv ist. Außerdem müssten wir bei Busfahrten oder Flügen für sie extra zahlen. Auch mit dem Auto ist es nicht so bequem, weil die Kinder hinten sitzen und man gleichzeitig fahren muss. In der Bahn hat man die ganze Aufmerksamkeit für sein Kind.

Euer Tipp für Familien, die eine längere Bahnfahrt planen?

Anna: Unbedingt Spielsachen einpacken. Wir haben immer Bücher und einen Ball dabei. Mit Kleinkindern oder Babys ist man außerdem bestens im Kleinkindabteil aufgehoben. Dort sind andere Kinder und Eltern, und man stört niemanden. Mit Glück erwischt man sogar einen ICE mit Kinderbetreuung. Dann macht die Fahrt so richtig Spaß. Und wer Großeltern hat, sollte mal über eine gemeinsame Reise nachdenken. Wir können das nur empfehlen: Mit der Oma ist alles noch entspannter – vor allem für die Eltern.

Die Gewinnerfamilie Pelletier

Anouk und Familie on Tour – 5 Zahlen aus 12 Monaten BahnCard 100

  • Mehr als 11.000 Kilometer sind Anna, Mathieu und Anouk mit der BahnCard 100 gefahren. Das entspricht in etwa der Fahrstrecke von Berlin nach Hong-Kong.
  • Das waren insgesamt über 110 Bahnreise-Stunden – also etwa 4,5 Tage.
  • An über 40 Bahnhöfen ist die Familie umgestiegen.
  • 36 neue Orte hat sie mit der Bahn entdeckt.
  • 7 Figuren vom kleinen ICE und seinen Freunden hat Anouk auf ihren Reisen gesammelt.

5 Fakten zu 12 Monaten Bahnreise der Gewinnerfamilie Pelletier