inside.bahn.de von A bis Z

– inside.bahn.de ist online, ist offen, hört zu, antwortet, diskutiert mit Ihnen. Mehr zur Entwicklung in unserem Launch-Alphabet.

Anfang:
Vor vier Jahren haben wir vom Social Media Team den ersten Dialog-Kanal auf Twitter gestartet. Tausende beantwortete Anfragen und coole Dialoge auf Twitter, Facebook und Google+ später, wollten wir mehr: Eine eigene Plattform zum Dialog mit den Kunden direkt auf bahn.de – so entstand die Idee zu inside.bahn.de. Und nun sind wir endlich live! Und auch hier gilt: Feedback ist erwünscht. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Beta-Test:
Zuhören ist Teil der DNA unseres Teams. Uns war klar, dass wir inside.bahn.de von Anfang an im Dialog mit den Nutzern aufbauen wollten. Sehr früh gab es eine kleine Gruppe von Beta-Testern, der wir die ersten Entwürfe gezeigt haben. In der Folge haben wir diese Plattform zusammen mit den Nutzern via Mail, einer Community auf Google+ und in Hangouts diskutiert – und verändert.

Unsere Google+ Community war erst der Anfang. Ab Mitte des Jahres werden wir nach längerer Vorbereitung eine eigene Service-Community launchen. Svea Rassmus - Leiterin Social Media Management DB Bahn

Community:
Rund um die Bahn gibt es eine ganze Menge Communities. Diese wollen wir mit inside.bahn.de nicht ersetzen. Aber wir wollen hier eine Anlaufstelle bieten, wo Fans ihre Ideen, Anregungen und Kritik jederzeit einbringen können und einen schnellen Draht zum Team finden. Und wir sind erst am Anfang. Noch in diesem Jahr werden wir massiv anbauen und eine eigene Community für Fragen & Antworten rund um das Thema Bahn anbauen.

Datenschutz:
Hey, das hier ist Teil der Bahn. Mal eben so ein Feld einbauen gibt es bei uns nicht. Für inside.bahn.de gelten die gleichen Regeln wie für den Rest von bahn.de – so müssen etwa sehr strenge Richtlinien, was Cookies oder Social Media-Funktionen angeht, beachtet werden. An einem Beispiel sehen Sie das ganz gut: Beobachten Sie mal die Internet-Adresszeile, wenn Sie sich anmelden. Die wechselt in die Sicherheitsumgebung von bahn.de, wo alle persönlichen Daten nach strengsten Vorschriften abgelegt werden. Ist ein wenig umständlich, dafür können Sie sich aber auch sicher sein, dass über diese Plattform niemand an Ihre Reisedaten gelangt.

Entwicklertagebuch:
Die Offenheit der Entwicklung wollen wir auch in Zukunft beibehalten. In unserem Tagebuch informieren wir Sie über jede Neuerung und diskutieren geplante Änderungen mit Ihnen.

Facebook:
Auf Facebook finden Sie die Fanpage von DB Bahn. Die gibt es auch weiterhin. Wir fanden aber manche Postings, die wir dort veröffentlicht haben zu schön, um sie im Feed verschwinden zu lassen. In Zukunft werden wir unsere Geschichten gemeinsam auf inside.bahn.de und in den sozialen Netzwerken erzählen. Und uns genau überlegen, was wo wie am besten passt.

Google+:
Auf Google+ treffen sich viele Bahn-Fans auf unseren Pages und in unserer Community. Diese wird es weiter geben und sie werden auch weiter von uns unterstützt. Wir hoffen, dass wir zusätzlich einige Aktionen gemeinsam machen können. Auf inside.bahn.de haben wir in Zukunft eine gute Möglichkeit, diese geniale Energie der Fans sichtbar zu machen.

Hackdays:
inside.bahn.de ist als agiles Projekt entstanden. Das Ziel und der Zeitraum waren klar und natürlich auch das Budget. Den Rest haben wir Schritt für Schritt zusammen diskutiert und fließend angepasst. Damit nicht alle in verschiedene Richtungen rennen, haben wir uns vom Bahnteam zusammen mit den Entwicklern, Designern und Konzeptern zwei Tage (und auch Nächte) eingesperrt. Entstanden sind erste Prototypen aus Papier, die Vision und Spezifikationen für Kernbereiche wie die Kommentare und die Anmeldungen. Uns war damals klar: Wenn es uns gelingt, den Geist aus diesen Hackdays auf den gesamten Projektverlauf zu übertragen, kann das nur gut werden.

Hackday-Impressionen
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inside.bahn.de:
Unser Name. Die Bahn verwendet nur sehr ungern englische Begriffe. Wir haben bei der Namenssuche dann aber bei Variante 137 aufgehört zu zählen. Irgendwann hieß unser Projekt nur noch „Inside Bahn“. Was der Name ganz gut ausdrückt, ist der Blick hinter die Kulissen, die Transparenz, die wir leben wollen. Uns vom Social Media Team ist aber zusätzlich wichtig, dass wir dieses „Inside“ in zwei Richtungen verstehen. Nicht nur als menschliche Erkennbarkeit von innen nach außen, sondern auch als selbstverständliche Offenheit für Impulse von außen. Feedback ist immer erwünscht. Und wenn wir nicht gerade überrollt werden, sollten wir ziemlich schnell auf jede Frage antworten.

Javascript:
Wenn Sie programmieren können, wissen Sie, dass man eigentlich nur eine Eingabezeile braucht, um zumindest versuchen zu können, eine Seite zu hacken. Leider, äh zum Glück weiß das auch unsere IT bei der Bahn. Das bedeutet für uns, dass wir jede Funktion immer austesten müssen, bevor wir sie live schalten. Nicht gerade günstig, wenn man sehr schnell auf Anregungen der Nutzer reagieren will. Angesichts der Verantwortung der Bahn geht es aber nicht anders (siehe auch Datenschutz).

Kommentare:
Die Kommentare auf Inside Bahn dienen zum Kommentieren der Beiträge. Trivial? Wir wetten jetzt schon, dass es eine Menge Nutzer gibt, die in die Felder Fragen zu ihrer  Reise eintippen – das haben auch unsere Tests im Vorfeld gezeigt. Damit diese Nutzer keine Enttäuschung erleben, erklären wir überdeutlich, dass Kommentare – na? – genau nur zum Kommentieren der Beiträge verwendet werden sollen. Das ist ein wenig nervig für diejenigen, die Kommentar-Erfahrung haben, aber nach einer Weile können wir dieses System ja wieder ändern, wenn allen die Funktionen klar sind.

Lean Development:
Der Begriff „agil“ ist so überstrapaziert, dass wir lieber von „lean“ sprechen. Dahinter verbergen sich Prinzipien, die sich sehr gut mit den Werten der Bahn und denen unseres Teams decken. Bei der Entwicklung haben wir uns sehr bemüht schlank im Sinne von konzentriert auf das Wesentliche zu bleiben. Natürlich gibt es bei der kreativen Erarbeitung Denkschleifen, aber bei der Programmierung und den Arbeitstreffen haben wir sehr  darauf geachtet, keine „Überlast“ oder unnötigen Dokumentationen zu produzieren. Der Dank: Wir haben das Projekt in nur wenigen Wochen realisiert.

Mobil zuerst denken:
Eine soziale Plattform ist heute optimiert für Smartphones. Fertig, mehr gibt es nicht dazu zu sagen. Und: Uns ist der Übergang von sozialen Netzwerken und inside.bahn.de sehr wichtig und dabei haben Menschen  meistens ein Mobiltelefon in der Hand. Da sich die Schnittstellen und Geräte laufend ändern: Bitte zögern Sie nicht uns zu melden, wenn  Ihnen etwas auffällt.

Netiquette:
Im Jahr 2015 muss keiner mehr darauf hinweisen, dass es Regeln geben muss, wenn Menschen öffentlich sichtbar mit einander sprechen. Diese haben wir in der Netiquette hinterlegt. inside.bahn.de ist ein offizieller Teil der Bahn. Also müssen sich die Nutzer darauf verlassen können, dass sie auch hier umfassend, freundlich und zeitnah beraten und behandelt werden.

Optimierung:
Wir verwechseln den Launch von inside.bahn.de nicht mit dem Erfolg der Plattform. Wir gehen mit einem minimalen Produkt ins Netz und entwickeln es kontinuierlich weiter. Welche Themen mögen die Leser? Welche Funktionen werden angenommen, welche fehlen? Wie arbeitet inside.bahn.de mit dem Rest von bahn.de zusammen? Die Antworten aus diesem Lernprozess bestimmen die nächsten Verbesserungen.

Profil:
Jeder angemeldete Nutzer auf inside.bahn.de erhält neben seinem Profil auf Meine Bahn ein eigenes Profil hier. Dort kann jeder seine abonnierten Themen verwalten und seine Einstellungen ändern. Dieser Bereich wird in Zukunft noch weiter ausgebaut. Spätestens, wenn die Community (siehe oben) live geht, werden auch neue Funktionen hinzukommen.

Quellenangaben:
Wir werden hier nicht nur eigene Texte veröffentlichen. Damit jeder Leser weiß, was von der Bahn geschrieben wurde oder von Nutzern, werden wir dies deutlich kennzeichnen.

Registrierung:
Derzeit funktioniert die Anmeldung nur über den Login von Meine Bahn. Wer dort noch kein Konto hat, kann sich einfach kostenlos anmelden. Das etwas komplizierter als ein so genannter Social Login, gewährt aber vollen Datenschutz. Wir waren uns unsicher, wie viele Nutzer sich mit via Facebook oder Twitter anmelden wollen. Wenn Sie das gerne möchten freuen wir uns über Ihr Feedback.

Social Media Team:
Kommentare lesen, auf Fragen antworten und in Social Media Plattformen in Kontakt mit den Reisenden treten – all das macht das Dialogteam der Bahn. Jeder schreibt unter einem Kürzel. Auf der Seite des Dialogteams kann jeder nachschauen, wer hinter dieser Abkürzung steht. 

Twitter:
Die Anfragen an @DB_Bahn auf Twitter waren der erste Dialogkanal, den das Dialogteam der Bahn betreut hat. inside.bahn.de verweist direkt auf unser Profil, wo Sie auch weiterhin Fragen stellen können. Die besten Unterhaltungen aus dem Kurznachrichtendienst dokumentieren wir auch hier.

Umfragen:
Sollen wir auf inside.bahn.de Umfragen anbieten oder nicht? Und zu welchen Themen? Wir wissen, dass wir aktiv die Meinung der Nutzer einholen wollen, wir entwickeln aber noch das richtige Modul. Was wir nämlich nicht wollen, ist ein Quiz ohne Preise als Beschäftigungstherapie für die Community. Wenn wir fragen, nehmen wir die Antworten auch ernst.

Vertrieb:
Was erwarten die Menschen, wenn Sie bahn.de aufrufen?  Alle Befragungen zeigen, dass die Suche nach Reiseverbindungen, der Kauf von Tickets und die Beratung rund um die Reise im Mittelpunkt des Interesses stehen. Dem tragen wir hier auch bei der Beratung der Kunden Rechnung und setzen uns dazu auch mit Angeboten und vertrieblichen Fragen auseinander.

WordPress:
inside.bahn.de basiert auf WordPress und dem Theme „Enfold“. Die Entwickler und Designer haben diese Vorlage angepasst sowie Plugins eingebaut und eigene programmiert.

X:
Die Versuchung ist groß, irgendeinen lustigen Begriff zu nehmen, der mit X anfängt und dann steht hier etwas. In der Diskussion unseres Alphabets war es dann aber ganz einfach. X ist die offene Variable, das Unbekannte, das was in der Gleichung immer wieder aufgefüllt werden kann.  (Uns ist übrigens klar, dass der Postillon „X für immer auf 5 festgesetzt“ hat. Satire mögen wir fast so sehr wie die Überraschung durch unsere Nutzer.)

Yo:
Die Versuchung ist sehr groß, jedes Plugin in die Plattform einzubauen. YO zum Beispiel finden die einen im Team sehr lustig, die anderen stellen sanft die Frage, was es bringen soll einen Beitrag zu veröffentlichen und dann bekommt der Angeschriebene ein „YO!“. Wir haben uns auf einen Weg der Mitte geeinigt: Wenn etwas von ausreichend vielen Nutzern gewünscht wird und wirklich Sinn macht, bauen wir es ein. Ok, und in diesem Fall heißt das – wir probieren es einfach aus. YO!

Zahlen:
Wir lieben Zahlen, das kann damit zu tun haben, dass wir Tag für Tag mit Fahrplänen, Streckenverbindungen, Sparpreisen und Ticketpreisen zu tun haben. Beispiel gefällig? Dieser Artikel hat 1.692 Wörter und 9.397 Buchstaben. Durchschnittlich braucht ein Leser 10 Minuten, um diesen Artikel zu lesen. In jedem Fall gilt: Sie sind die Elite! Denn nicht einmal 50 % lesen diesen Text bis ganz zum Ende durch.