5 Lifehacks für die Bahnfahrt bei schlechtem Wetter

– So kommen Sie bei Nässe und Kälte entspannt ans Ziel.

Während mancher Jahreszeit muss man oft über mehrere Monate hinweg immer wieder mit schlechtem Wetter rechnen. Im Winter mit Schnee und Kälte, im Herbst mit Regen und Stürmen. Aber auch der Sommerregen kann einem die Zugfahrt schnell vermiesen. Egal ob Sie bereits bei der Buchung von schlechtem Wetter ausgehen oder am Abreisetag überrascht werden: Mit den folgenden Tipps kommen Sie trotz allem entspannt ans Ziel.

 

 1. Der DB Navigator lässt Sie nicht im Regen stehen

Wenn Sie Ihre Verbindung unter „Meine Reise“ hinterlegen, informiert Sie die App per Push-Nachricht minutengenau über Verspätungen oder Fahrplanänderungen und Sie warten nicht unnötig bei Regen und Kälte am Bahnsteig. Mit der digitalen Wagenreihung sehen Sie außerdem sofort, wo Sie sich am Bahnsteig platzieren können, um in der richtigen Klasse einzusteigen. Falls Sie vorab einen Sitzplatz reserviert haben, stehen Sie so auch direkt am richtigen Wagen.

Und so speichern Sie Ihre Verbindung unter „Meine Reise“:

Meine-Reise_250x394

2. Das richtige Gepäck hält Sie trocken

Sie können auch bereits beim Packen Ihres Koffers oder Ihrer Reisetasche die Wettervorhersage am Abreisetag checken. Falls es ungemütlich werden könnte, sollten ein paar Dinge in jedem Fall einen Platz im Gepäck finden: ein kleines Handtuch, mit dem Sie sich im Zug abtrocknen können und entsprechende Wechselkleidung. Es gibt viele Microfaser- oder spezielle Reisehandtücher, die wenig Platz einnehmen und damit perfekt in jede Tasche passen. Eine zusätzliche Weste oder eine neues paar Strümpfe können außerdem wahre Wunder bewirken. Auch im Sommer werden Sie so bei einem kurzen Schauer nicht gleich durch die Klimaanlage im Zug frieren.

Mit einer alten Tageszeitung können Sie Ihre nassen Schuhe ausstopfen, sodass diese während der Fahrt schneller trocknen. Wichtig: An diesem Tag sollten Sie auf Socken mit Löchern oder peinlichen Motiven verzichten. 🙂

Für den nassen Regenschirm nehmen Sie am besten eine Plastiktüte mit. Darin lässt sich der kleine Knirps ganz einfach verstauen und macht nichts nass.

Wenn Sie früh genug am Bahnhof sind und noch etwas Zeit haben, haben Sie in den Sanitäranlagen eventuell die Möglichkeit, nasse Kleidung mit einem Föhn zu trocknen. Gerade bei Jacken bietet sich diese Lösung an. Anschließend kann diese an den vorgesehenen Kleiderhaken aufgehangen werden, ohne, dass Wasser herunter tropft.

 

3. Wählen Sie sich den richtigen Sitzplatz

Egal ob Sie vorher reservieren oder sich erst vor Ort einen Sitzplatz suchen: Die Platzwahl ist das A und O, denn gerade bei Regen oder Schnee möchte man die nassen Sachen gerne so verstauen, dass sie während der Bahnfahrt trocknen. Wählen Sie einen Platz in einem Abteil (z.B. Ruheabteil), dort gibt es genügend Stauraum, um zumindest ein kleines Gepäckstück im nassen Zustand erst einmal unter den Sitz zu legen.

Eine weitere Möglichkeit bieten Sitzplätze, bei denen die Rückenlehnen aneinander liegen. Da die Sitze jeweils in die gegenüberliegende Richtung zeigen, befindet sich zwischen den Lehnen meist eine Lücke, die zusätzlich Platz für das Gepäck bietet. Und Sie können auch Ihre Jacke auf den Koffern abgelegen.

Beitragsbild_Reisetipps2

Zwischen den Rückenlehnen zweier Sitzgruppen befindet sich zusätzlicher Stauraum.

Zu manchen Jahreszeiten muss man immer wieder mit schlechtem Wetter rechnen. Deshalb empfiehlt sich gerade im Herbst und Winter eine Sitzplatzreservierung. Dadurch können Sie sich bereits vorab einen Platz mit etwas Stauraum sichern und entgehen der Gefahr mit nasser Kleidung und Gepäck im Gang stehen zu müssen.

4. Das Gepäck vorausschicken

Wenn sich bereits eine Woche vor Ihrer Abreise schlechtes Wetter ankündigt, bietet der Gepäckservice eine gute Möglichkeit, Sie während der Reise zu erleichtern. Sie können Koffer und auch Fahrräder vorausschicken und bei Ihrer Ankunft ist das Gepäck bereits im Hotel. Für Ihre Zugfahrt benötigen Sie nur noch einen kleinen Rucksack für die Wertsachen und die Wechselkleidung.

 

5. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Je nachdem, wie es mit Ihren Reiseplänen steht, können Sie eine Verbindung außerhalb der Hauptreisezeiten wählen. Der Ansturm an Reisenden ist geringer und Sie haben mehr Zeit Ihr Gepäck zu verstauen und einen Sitzplatz zu suchen. Bei der Wahl Ihres Abfahrtsbahnhofs können Sie, anstatt direkt an einem Hauptbahnhof einzusteigen, auch eine Station früher zusteigen – ganz entspannt, ohne viel Trubel.

Falls Sie doch an einem vollen Bahnsteig stehen, hilft nur noch eins: Möglichst früh da sein und bis ans Ende des Bahnsteigs gehen sowie eine Fahrt mit genügend Umsteigezeit wählen.