„Mobilität erleben“ – Bahn zum Anfassen

– Am 23.09. wurden ausgewählten Kunden der Intercity 2, die mobile BahnCard und mehr vorgestellt.

N

un könnte man sagen, dass so ziemlich jeder von uns Mobilität Tag für Tag „erlebt“; auf die eine oder andere Weise. Auf der Veranstaltung „Mobilität erleben“ der Deutschen Bahn hieß das konkret: Wie verändert sich das Bahnfahren künftig, was wird einfacher und welche neuen beziehungsweise verbesserten Produkte gibt die Bahn Ihren Kunden dafür an die Hand? Dazu waren unter anderem Teilnehmer aus den Bereichen Presse, Kundenbeiräte, digitale Medien, Politik und den Verbünden eingeladen, um sich mit Bahnmitarbeitern aus den einzelnen Produkt- und Themenbereichen auszutauschen. Der Höhepunkt war für die meisten wohl die Vorstellung des neuen Doppelstockzuges Intercity 2.

Diese fünf Neuerungen wurden unter anderem vorgestellt.

1. Die BahnCard gibt es jetzt auch als Handy-Ticket

Mobile BahnCard auf Smartphone

Auf der Fahrt nach Potsdam konnten die Kunden gleich testen, wie sich die mobile BahnCard in der App DB Navigator darstellt.

Ab sofort kann man die BahnCard als Handy-Ticket über die App DB Navigator bestellen. Ausgenommen hiervon ist die BahnCard 100. Wer bereits eine BahnCard besitzt, kann sich seine BahnCard ebenfalls in den DB Navigator laden. Voraussetzung dafür ist die Anmeldung bei den BahnCard-Services.

2. Neues Raum-Duft-Konzept für die Toiletten im ICE

Das neue Konzept in den Zug-Toiletten der ICE-Flotte kann man sowohl sehen, als auch riechen. Fürs Auge sind die Innenräume heller und somit freundlicher gestaltet. Zusätzlich wird durch die Verwendung von dezenten, gut verträglichen Düften der Gang aufs WC angenehmer gestaltet. Dieses Duft-Raum-Konzept wird zuerst in den ICE-Zügen der DB umgesetzt und schrittweise auf die gesamte Zugflotte des Fernverkehrs ausgeweitet.

3. Der neue Familienbereich im ICE

Familienbereich im ICE

Der neue Familienbereich im ICE ist durch eine Banderole oberhalb des Fensters gekennzeichnet.

Der neue Familienbereich richtet sich vor allem an Familien mit älteren Kindern und soll ihnen die Möglichkeit geben, gemeinsam mit anderen Familien in einem Wagen zu reisen. Gekennzeichnet ist dieser Bereich mit einer Banderole oberhalb der Fenster sowie entsprechende Kissen an den Kopfstützen. Da Familien meist Reisen in der 2. Klasse buchen, werden diese Bereiche für Familien allerdings zunächst nur in der 2. Klasse angeboten. Je nach Länge des Zuges wird dieser Bereich zwischen 8 und 24 Sitzplätze umfassen.

4. „Ihr persönlicher Reiseplan“ – ausgedruckt und doch digital

Ausdruck Ihr persönlicher Reiseplan mit QR-Code

„Ihr persönlicher Reiseplan“ – liefert über den QR-Code nach Bedarf auch Echtzeit-Informationen zur Reise auf das Smartphone oder Tablet.

Vor allem ältere Fahrgäste bevorzugen nach wie vor einen Reiseplan, den man sich zu der gebuchten Verbindung im Reisezentrum ausdrucken lassen kann. Neben der reinen Bahnverbindung sind hier auch die Wege von Tür zu Tür aufgeführt. Das Besondere dabei ist der aufgedruckte QR-Code, den man während der Reise mit dem Smartphone oder Tablet einscannen und so alle etwaigen Änderungen (z.B. Anschlusszüge, Gleisänderungen etc.) in Echtzeit mitverfolgen kann.

5. Der Höhepunkt des Tages – der Intercity2 zum Anfassen

Auf diesen Moment hatte sich ein Großteil der Teilnehmer wohl am meisten gefreut. Die neuen Doppelstockzüge „Intercity 2“ sollen stufenweise im ersten Halbjahr 2016 in das IC-Netz der Deutschen Bahn aufgenommen werden. Mehr Informationen und Bilder zum „Neuen“ der Bahn bekommen Sie hier schon bald auf INSIDE BAHN.