Schnell gefaltet: Origami-Lesezeichen

– Ein Buch dabei, aber kein Lesezeichen zur Hand? So falten Sie sich in wenigen Minuten eins mit Herz.

Eine schöne Idee für Bücherfreunde sind Origami-Lesezeichen. Diese sind fix gemacht und eignen sich auch für zwischendurch, wenn man zwar ein Buch, aber kein Lesezeichen zur Hand hat, welches die Stelle markiert, an der man weiterlesen möchte. Benötigt wird lediglich ein quadratisches Blatt Papier. Dieses sollte eine Kantenlänge zwischen 10 und 15 cm haben, damit es noch gut faltbar, aber auch nicht zu groß ist.

Und so geht’s:

Das Papier einmal in der Mitte falten.

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Das Blatt um 90 Grad drehen und nochmals in der Mitte falten.

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Die untere Hälfte des Blattes zur Kante in der Mitte falten.

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Das Blatt umdrehen und die unteren äußeren Seiten zur Mitte falten, so dass die Ecken des Blattes die senkrechte Kante in der Mitte berühren.

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Das Blatt wieder umdrehen.

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Den unteren Teil nach oben falten, so dass die Spitze mittig die obere Kante berührt.

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Das Blatt erneut auf Links drehen.

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In die unteren Papierlagen jeweils eine Lasche falten.

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Den überstehenden Teil des Papiers an der Lasche nach innen falten, so dass am unteren Ende zwei Dreiecke entstehen.

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An beiden Dreiecken die Spitze zur darüber liegenden Kante hin falten.

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Die beiden äußeren Papierseiten nach innen falten. Faltkante ist dabei jeweils das äußere Ende der beiden überstehenden Elemente am unteren Ende.

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Von vorne sieht das Lesezeichen nun so aus.

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Die beiden hinteren Papierteile nun noch nach innen falten, so dass die hintere Kante mit der vorderen Schrägkante des Herzens abschließt.

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Fertig ist das Lesezeichen.   

Diese Zeit gehört Dir.

Mann im ZugWir haben keine Zeit. Termindruck, ständige Erreichbarkeit, und alle, die etwas von uns wollen, kosten uns Zeit. Wir essen im Gehen, liken und sharen unterwegs und schreiben E-Mails auf der Rolltreppe. Unterwegs wird uns noch mehr Zeit gestohlen: An Ampeln, im Stau, bei Gepäckkontrollen, beim Warten auf den Flieger.

Und wenn man Bahn fährt? Auf die Bahn wartet man auch. Aber sobald man im Zug sitzt, kann man die Zeit nutzen. Denn in der Bahn gehört die Zeit nur einem selbst. Allen denen, die zu wenig Zeit haben, rufen wir deshalb zu: Diese Zeit gehört Dir.