Zurück in die Vergangenheit: Rundfahrt mit der historischen Adler-Lok

– Das 360°-Video & Gewinnspiel!

Nur alle zwei Jahre wird aus den Hallen des DB Museums ein wahrer Schatz geholt und auf die Schienen gesetzt: die historische Adler-Lok. Ein  Nachbau des Original-Gefährts, das am 7. Dezember 1835 zwischen Nürnberg und Fürth seine Jungfernfahrt unternahm und damit einen wichtigen Meilenstein in der Eisenbahn-Geschichte setzte.

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Im Juli können Sie eine Rundfahrt im DB Museum Nürnberg unternehmen, wir verlosen exklusiv 2×2 Adler-Tickets. Einfach mitmachen!

Teilnahme-Formular für die Adler-Fahrt-Verlosung


Reiseblogger André Dietenberger von reisebloegle unternahm für uns eine Fahrt auf dem Bremserstand und drehte ein 360° Video. (Schauen Sie sich dieses am besten auf einem Handy oder Tablet oder mit einer VR-Brille an. Dann sehen Sie die Fahrt aus der 360° Perspektive, drehen sie einfach Ihr Gerät.)

 

Blogger André Dietenberger unternahm eine Fahrt mit dem historischen Adler auf dem Bremserstand mit einer 360° Kamera.

André Dietenbergers Erfahrungsbericht von der Fahrt mit dem Adler:

„Dass ich gerne Bahn fahre ist kein Geheimnis. Vor allem als Reiseblogger genieße ich es bequem und entspannt mit der Bahn von A nach B zu kommen. Am liebsten sitze ich auf Reisen dabei in einem ICE 3 in der Lounge ganz vorne. Wenn man dann so über die Schulter des Triebfahrzeugführers die Reise mitverfolgen kann ist das für mich jedes Mal aufs Neue eine wahre Freude.

Rustikal, aber einzigartig

So war es auch bei meiner Fahrt mit dem Adler:  Kaum steht er dampfend am Bahnsteig, füllt sich dieser mit Schaulustigen.  Die Glücklichen, die eine Karte ergattern konnten, steigen in die drei gelben 3. Klasse Wagons. Ziemlich rustikal. Schmale Holzbänke, zwar ein Dach überm Kopf, aber dafür weder Türen noch Fenster. Ich durfte bei einem der Bremser sitzen. Jeder Wagon hatte damals eine eigene Bremse, die von einem Bremser der außen am Wagon saß, bei Bedarf betätigt werden musste.

Die Fahrten gehen von Nürnberg nach Fürth, bzw. retour. Da der Adler den normalen Fernverkehr aber nicht behindern darf und auch die Gäste etwas von der Fahrt haben möchte, fährt er in einem großen Bogen über den Rangierbahnhof Nürnberg.

Zugfahren als Meditation

Die Strecke legt der Adler mit rund 30 km/h in einer guten Stunde zurück. Das hört sich jetzt nicht schnell an, aber wenn man in diesem Dampfzug sitzt und der Wind einem dabei um die Nase weht, fühlt sich das doch auch ziemlich flott an. Es ist wirklich ein Erlebnis! Ja, es hat fast etwas Meditatives,  wenn man die Landschaft so an einem vorbei gleiten sieht und dabei das gleichmäßige Schnauben des Adlers hört. Vor 180 Jahren muss das wie ein Wunder gewirkt haben.

Wer den Kopf während der Fahrt mal kurz raus gestreckt hat, oder wie ich auf einem Bremsersitz stand, der wird am Ende der Fahrt nicht nur mit einem strahlenden Lächeln den Adler verlassen, sondern auch mit etwas Russ im Gesicht. Einfach toll!“

AndréDietenbergerAndré Dietenberger ist Reiseblogger aus Stuttgart. Auf seinem Reise Blögle schreibt er vor allem über Reisen innerhalb Deutschlands. Der begeisterte Bahnfahrer legt dabei die meisten seiner Reisen mit der Bahn zurück.