Sonnenskilauf in St. Anton am Arlberg

– Die schönsten Frühjahrspisten, Hütten und Sonnenterassen.

Bei jedem Dreh lösen sich unter den Skikanten dünne Schneekristalle und schlittern leise klingelnd abwärts. Auf den Pisten am Arlberg sitzt eine kompakte Schneehaube, die Dreitausender rundum glänzen. Glasklar ist die Sicht, auch hinunter auf St. Anton am Arlberg: Mit der Ankunft am dortigen 1300 Meter hoch gelegenen Bahnhof beginnt für Bahnreisende der Ski- und Sonnengenuss augenblicklich und hautnah. Für alle Frühbucher und Sonnenskifahrer hier ein paar praktische Tipps für die schönsten Frühjahrspisten und gemütliche Sonnenterrassen in St. Anton am Arlberg.

Skifahrer rasen eine Piste hinunter.

Perfekter Pistenfirn – perfekter Skitag

Für Early Birds

Um 8:45 Uhr geht es vom Dorfzentrum aus mit dem Sessellift auf den Kapall – einem wunderbaren Genießerberg mit Panorama über das ganze Stanzertal. Drei Abfahrten münden von dort aus auf den Gampen.

Geübte carven auf wunderbaren Frühjahrspisten über die „Fang“-Piste zurück zur Talstation und kehren postwendend auf den Berg zurück. Oder man tritt ins „Glashaus“ der sehenswerten Galzigbahn ein, lässt sich vom Riesenrad 8 Meter hinauf hieven und gondelt dann direkt auf den 2085 Meter hohen Galzig.

Erstklassige Pistenbedingungen für das Skifahren auf Pistenfirn bieten auch die Osthang-Einfahrt und die lange schwarze Piste „Kandahar“. Diese macht übrigens ihrem Wüsten-Namen nachmittags Ehre, dann schmilzt der Schnee zu Buckeln und Dünen; der Carvingfreund fährt hier vormittags.

Unterwegs bietet sich ein kurzer Stopp auf den Sonnenterrassen bei den Talstationen der Gampen- und Kapallbahn, bei der Nassereinbahn oder bei der Galzigbahn an. Auch auf der Rodelalm an der Fang-Abfahrt ist schon vormittags ein warmer Platz im Freien zu haben.

Skifahrer auf einer Aussichtsplattform oben auf dem Berg.

Für Sonnenlieber und Genießer

In der Mittagssonne wählen Kenner mit der Rendl-Bahn den „Exkurs“ auf die gegenüber liegende Bergseite. Ruhig ist es da, nachmittags noch griffig und rasant. Firnabfahrten sind hier auch dann noch ein 1A-Geheimtipp, wenn andernorts der Schnee schon antaut und das Drehen erschwert.

Besonders wichtig ist die kompakte Oberfläche für Snowparks: im STANTON Park zeigen Pros und Beginners ihre Sprünge über Kickers, Tables und Walls. Die beste Location für Publikum & Sonnenanbeter: Rendl Beach-Bar bei der Rendl-Bergstation.

Für alle, die nicht genug kriegen

Auch nach der Lunch-time stehen viele Pistenvarianten für perfekten Frühjahrsskilauf zur Wahl. Einen der schönsten Ausblicke gestattet die Schindlergratbahn Richtung Valluga: Vorarlberg, die Schweiz und Italien wirken nah. Die anschließende Abfahrt übers sogenannte Schindlerkar aber bringt selbst Routiniers ins Schwitzen.

Weniger anspruchsvoll dafür voller Genussmomente ist die Skiabfahrt von der Schindlergratbahn zur Talstation der Valfagehrbahn. Carver und Anfänger genießen hier die flache Neigung des Geländes und den Blick auf das Nachbarbundesland Vorarlberg. Unten angekommen ermöglicht eine Bergfahrt mit der Valfagehrbahn eine der längsten Skiabfahrten hinunter nach St. Anton am Arlberg.

Dem Dorf schon nah, säumen am Ortsteil „Moos“ rechts und links etliche Hütten und Bars die Pisten. Ein Stopp für Apfelschorle oder ein kühles Bier tut gut.

„Vier gewinnt“ beim Sonnenskilauf in St. Anton am Arlberg

Mittendrin und Nummer Eins: Näher ins pulsierende Herz einer Skiregion kommt man selten in Europa. Aus Bregenz oder Innsbruck kommend, hält die Bahn direkt in St. Anton am Arlberg. Dort duckt sich der moderne Bahnhof an den Hang.

Wenige Schritte weiter öffnen sich die Eingänge von Rendl- und Galzigbahn – und damit das Tor zur größten Wintersportarena Österreichs und fünftgrößten der Welt mit 305 Pistenkilometern. Die Nachbargemeinden St. Christoph, St. Jakob, Pettneu, Flirsch und Strengen verbinden kostenlose Skibusse – und nach St. Christoph auch Bergbahnen. Mobil bleibt man somit am Arlberg auf zwei Höhenebenen.

Zum Zweiten zählt der Schnee! Und davon glänzt selbst im Frühling reichlich auf den weitläufigen Buckeln und Felsrücken vom Skigebiet Arlberg. Bis zur höchsten Liftstation auf 2811 Meter hält sich die weiße Pracht hartnäckig und wird erst im Spätsommer völlig weichen.

Der Schnee verwandelt sich ab März völlig. Er sackt zum festen Block, gibt sich an der Oberfläche aber griffig bis samtig weich. Unter starker Sonneneinstrahlung entsteht Firn: Kristalle verschmelzen zu festen Graupeln. Darauf drehen die Skier besonders mühelos.

Von A-Z alles am Platz, Argument Nummer drei: Wintersportgeräte aller Art, Top-Ski-Modelle, Top-Outfits und Accessoires sowie jede erdenkliche Sicherheits-Ausrüstung halten die zahlreichen Sportartikelhändler von St. Anton am Arlberg und Pettneu bereit. In wenigen Minuten ist im Skiverleih die Sportausstattung dem individuellen Können, Gewicht, Alter und Fahrstil angepasst.

Wer will da noch teure Dinge kaufen, lagern, einpacken und mit auf die Reise nehmen? Sollte dennoch ein gewichtiger Koffer mit in die Alpen: diesen einfach mit dem Gepäckservice der Bahn transportieren lassen. Der Koffer wird zu Hause abgeholt und direkt in die Urlaubs-Unterkunft geliefert.

Die große Vier heißt Vielfalt und Fläche. Skifahrer jeder Könnerstufe finden am Arlberg ihre Lieblingspiste. Von der weit schwingenden blauen Abfahrt bis zur rockigen Line im Backcountry. Abgesehen von Übungsliften und Talgondeln befindet sich schon der Lifteinstieg immer auf über 1300 Metern Seehöhe.

Auch im April sind fast alle 305 Pistenkilometer befahrbar. Von den zahlreichen Skiabfahrten des Gebietes Ski Arlberg liegt der Großteil über der Baumgrenze. Dort strahlt die Frühlingssonne intensiv, dort friert es in den Nächten. Von allem bietet der Arlberg dermaßen viel, dass sich die Pistenfreaks nicht aneinander reiben. Eng könnte es höchstens auf einigen Sonnenterrassen der Hütten werden.

Skihütte auf dem Berg.

Direkt in die Wiege des Alpinen Skilaufs

Die Bahn ermöglicht den Einstieg und Aufstieg in die alpine Schneedestination im Zeitraffer. In wenigen Stunden chauffiert sie ihre Fahrgäste aus urbanen deutschen Zentren hinauf auf ein hochalpines Zentrum des Skilaufs. Im Frühling genießen sie die Gourmet-Variante des Wintersports.

Arlbergreise: früher schweißtreibend – heute entspannt

Um den Bergen nahe zu kommen, nahmen Skipioniere oft eine wochenlange Anreise in Postkutschen und zuletzt einen mühseligen Aufstieg per Pedes auf sich. Mit der Bahn geht dies nun schneller. Der Bahnreisende genießt den Blick auf weite Ebenen und blau-gelbe Krokusfelder, rauscht an manchem Stau vorbei und hat bald erste Berge im Blick: Zielbahnhof St. Anton am Arlberg.

Einfacher als um die Jahrhundertwende ist die Bahn-Anreise jedenfalls – und sicher auch entspannter als die Reise mit dem Auto. Bahnreisende dürfen Sorgen um Wetterbericht, Wintersperren und Matschreifen beiseitelassen und müssen sich auch um die Vignette keine Gedanken machen. Wo früher Schaffelle die Sitze von Postkutschen und klobige, mit heißem Sand gefüllte „Kanonen“ die erste Klasse-Sitze in der Arlbergbahn wärmten, zählen heute Bordrestaurant und WLAN in ICE und Railjet Zügen zum Standard.

 

Facts zum Frühjahrsskilauf in St. Anton am Arlberg

Skigebiet

Skigebiet Arlberg, das Zauberwort, das Pionier-Mythos und maximale Ski-Infrastruktur verbindet. Aus der Wiege des alpinen Skilaufs entwickelte sich in 120 Jahren eine weltweit einzigartige Wintersportarena, die in Technik, Tourismus und Mobilität Maßstäbe setzt:

  • 305 km Pisten
  • 200 km Varianten-Abfahrten Off-piste
  • 88 Liftanlagen
  • Anton als Tourismuszentrum mit Weltruf
  • 600 Gästebetten in St. Anton, Haubenküche & Hotellerie hoher Qualität
  • 5 Monate Skisaison
  • 110 Bars/Restaurants allein in der Ferienregion St. Anton am Arlberg
  • Längste Skiabfahrt 9 km

Ski-Verleih

In den zahlreichen Sportgeschäften in St. Anton und an den Bergbahnen kann modernste Wintersportausrüstung geliehen werden. Angepasst an individuelle Bedürfnisse, Könnerstufe und Schneesituation geht’s top ausgerüstet auf den Berg.

Anreise

Die Reise nach St. Anton am Arlberg startet mit den Sparpreisen der Bahn bereits ab € 39,90 in der 2. Klasse. Und BahnCard Kunden reisen günstig dank der BahnCard Rabatte. Mit der BahnCard 50 geht’s z.B. ab € 43,70 von München nach St. Anton. Etwas teurer als der günstige Sparpreis, aber mit mehr Flexibilität. Buchen kann man bereits 6 Monate vor Reiseantritt.St. Anton am Arlberg ist aus fast ganz Deutschland schnell und einfach über den ICE Hub München erreichbar, ob aus z.B. Hamburg, Nordrhein-Westfalen oder Berlin.

Ab München geht’s mit nur einem Umstieg in Innsbruck in 3 h 11 min nach St. Anton am Arlberg. Ab Dezember fährt zusätzlich jeden Samstag ein Direktzug von München in die Skimetropole. Zusätzlich gibt es ab z.B. Köln und Stuttgart auch eine tägliche Direktverbindung nach St. Anton am Arlberg.

Neu: Berliner reisen ab Dezember 2017 noch rascher in die Berge: Mit Highspeed ist man in nur 4 h in München, weiter geht’s mit einem Umstieg in Innsbruck oder jeden Samstag direkt.

Mobilität vor Ort

In St. Anton angekommen, liegt der Bahnhof direkt im Dorf. Zu Fuß, mit dem kostenlosen Skibus, mit Hotel-Shuttle oder Taxi geht’s bis vor die Unterkunft.

Auch während des Aufenthaltes sind Wintersportler jederzeit mobil: Die kostenlosen Skibusse fahren bis vor die Talstationen der Bergbahnen und Nachteulen kommen mit Nightliner oder Taxi bequem zurück in die Unterkunft.